Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für den Link hierher knabbermoehre :gut:

    Ich hab mir die ersten paar Seiten durchgelesen und viele Fragen wurden schon beantwortet.

    Ich werde es denke ich nicht schaffen meine Hunde komplett zu bekochen, aber wenn ich ein Reh verwerte, würde ich die Abschnitte, Knochen und andere Reste gerne für die Hunde verwenden.

    Mein erster Einkochversuch kühlt gerade ab. Ich werde später mal ein Foto einstellen.

    Den hab ich gemacht aus gekochtem Rehfleisch mit Knochenbrühe, Kartoffeln, Karotten und ein paar übrigen Vollkornnudeln. Die Kartoffeln und Karotten habe ich in der Brühe gekocht und später das Fleisch wieder dazu gegeben, dann kurz püriert, weil ich den Großteil so verfüttern wollte, ohne einkochen. Janosch verträgt zu große Stücke nicht gut.

    Beim nächsten Mal wäre es besser die Kartoffeln separat zu kochen und das Kochwasser abzugießen, oder?
    Und die Karotten dürfen ruhig roh rein, soviel hab ich jetzt schon mal gelernt :D

    Ein Einkochautomat ist wahrscheinlich am praktischsten, aber kann man auch in einem großen Topf ein paar Gläser einkochen? Wie macht man das dann genau? Jetzt habe ich gerade die Ofenvariante gewählt, aber das dauert schon echt lang.

    Und welche Gläser findet ihr am besten?
    Kann man auch gebrauchte Schraubgläser nehmen, oder ist das doof mit dem Deckel?

    Hallo zusammen,

    ich koche nur sporadisch für meine Hunde, aber aktuell mehr, da ich durch das Jagen nun häufiger an Wildfleisch komme und das Tier möglichst ganzheitlich verarbeiten möchte.

    Besonders gefällt mir die Möglichkeit das Futter einzuwecken, allerdings kenne ich mich damit so gar nicht aus.

    Könnt ihr Tipps geben wie ich am besten Futter einkoche? Ob mit Weckgläsern oder Schraubgläsern?
    Im Topf kochen oder im Ofen im Wasser stehend?

    Um die Zusammensetzung mach ich mir vorerst wenig Gedanken, da die Mengen noch zu gering sind.

    Meine sonstigen hundefreien Aktivitäten sind zwei bis drei mal pro Woche für ca. 3h. Abwesenheit in der Kletterhalle.

    Ich schaffe es wöchentlich sogar auf mehr Stunden Abwesenheit in der Kletterhalle :lol: Sorry konnte ich mir nicht verkneifen :D

    Zu deinen Fragen: deine Bedingungen hören sich ziemlich gut an.

    Bei Tierschutzhunden, vor allem bei denen die im Ausland geboren wurden, ist die Gefahr sehr groß an einen Hund zu kommen, der wirklich ziemliche Macken hat. Macken meine ich hierbei nicht liebevoll, sondern in solchem Ausmaß, dass sie deinen Alltag enorm einschränken und deine Pläne zunichte machen. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber Hundeanfängern rate ich davon ab. Anders sieht es mit Tierschutzhunden aus, die erwachsen sind und in Deutschland schon länger leben oder geboren sind. Am besten auf einer kompetenten Pflegestelle sind, die den Hund ehrlich und nicht rosarot verklärt einschätzen. Das wäre für dich eine super Anlaufstelle.

    Von lustigen Mischlings-Welpen kann ich auch nur abraten. Man sollte diese Vermehrerei nicht unterstützen und bei nicht-getesteten und untersuchten Hunden ist die Wahrscheinlichkeit einen gesunden Hund zu bekommen nicht größer als bei Rassehunden, im Gegenteil. Mischlingshunde sind nicht automatisch gesünder als Rassehunde.

    Einen Terrier könnte ich mir anhand deiner Beschreibungen auch gut vorstellen.

    Meine Erfahrung mit Terriern ist, dass man sich, vor allem als Ersthundeführer, abschminken kann mit ein bisschen Hundeschule und angelesenem Wissen einen super hörenden Hund zu bekommen. Sie sind der Typ Hund mit denen man sich "zusammenraufen" muss, dann werden es die besten Kumpels die mit dir durch dick und dünn gehen. Da muss man selbst der Typ dafür sein und Konfrontationen nicht scheuen, auch mal 5 gerade sein lassen und trotzdem natürlich langanhaltend konsequent sein können.
    Ich finde, dass Terrier wirklich super coole Hunde sind, aber mein Terrier-Mix hat mich anfangs wirklich oft verzweifeln lassen.

    Einem Hundeanfänger würde ich nicht per se abraten, aber es ist sicherlich sinnvoll mal ein paar Züchter oder Halter zu besuchen um sich ein realistisches Bild zu machen.

    Waidmannsdank!

    Klingt durchaus logisch die Erklärung :gut:

    Ich glaube von menschlicher Witterung lassen sich die Rehe hier nicht so leicht stören. Vielleicht der Vorteil von viel Freizeitdruck?

    Das Revier ist sehr belebt und auf meine Witterung haben die zwei Rehe gar nicht reagiert, obwohl sie genau von hinten kamen. Außer vielleicht an Ecken wo sonst selten Leute sind. Da könnte ich mir das schon vorstellen.

    Die Wildkamera Auswertung von nach meinem Schuss am Sonntag Abend:

    - eine Stunde später kam ein Schmalreh

    - am nächsten Abend ein Schmalreh und ein Spießer

    - diese Nacht kam die Geiß wieder die beim Schuss abgesprungen ist

    - und heut morgen wieder der Spießer

    Ich hätte wirklich gedacht, dass es länger dauert, dass der Platz wieder angenommen wird. Ich habe zwar schon häufig gegenteiliges gehört, aber es dann auf der Kamera zu haben ist irgendwie was anderes. Ich hätte auch vermutet, dass die Witterung von dem Schweiß/Blut etwas nachhaltiger vergrämt. Aber einige Käfer und Fliegen haben sich schon gut um die paar Spuren gekümmert.

    In Bayern ist das noch nicht so lange erlaubt. Bzw. musste man einen Antrag stellen, der so gut wie immer bewilligt wurde seit ein paar Jahren. Inzwischen sind sie normal zu erwerben bei uns.

    Ich will mir auf jeden Fall einen besorgen, wenn ich die 500€ übrig hab.

    Der einzige Nachteil ist eigentlich, dass die Waffe etwas unhandlicher wird.

    Gestern habe ich hier meinen ersten Bock erlegt

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    War an der Stelle echt sehr schön mit der untergehenden Sonne. Einer der wenigen Plätze im Waldrevier die noch ziemlich lange hell bleiben.

    Durch den Regen tagsüber habe ich gehofft, dass die Rehe rauskommen, wenn es abends aufklart. Das hat auch geklappt. Um 19:45 Uhr kam von hinten eine tragende Geiß und von rechts hinten ein kleiner Spießer. Beide genau am Sitz vorbei. Ich war ziemlich froh, dass ich Leo im Auto gelassen hatte. Er wär zwar wahrscheinlich ruhig geblieben, aber bewegt hätte er sich und ich denke das hätten die mitbekommen.

    Nach kurzer Zeit stand der Bock dann passend am Wildacker und ich konnte den Schuss antragen. Ich war sehr froh, als er an Ort und Stelle liegen blieb.


    Wie schätzt ihr eigentlich den Stress für die Tiere ein die einen Schuss mitbekommen? Wie lange dauert es bei euch erfahrungsgemäß bis die Stellen wieder angenommen wurden?

    Ich denke es hängt auch etwas von der Erfahrung der Tiere ab, oder?

    Da ich dort meine Wildkamera habe, werde ich sehen wie schnell der Platz wieder angenommen ist.