Meiner ist recht ähnlich. Bei sicheren Hunden konnte ich auch recht sicher sein, dass alles ok läuft. Bei unsicheren Hunden hat er gern versucht die zu vertreiben.
Er wiegt allerdings nur 8,5kg, trotzdem war das für unsichere Hund blöd von einem keifendem Wischmop durch die Gegend gescheucht zu werden.
Wie du eingangs schriebst, war unsere Lösung auch anleinen und ausweichen wenn ein fremder Hund entgegen kommt. Das hat tatsächlich auch geholfen. Je seltener Janosch das doofe Verhalten zeigen konnte, desto besser wurde es.
Wir sind wirklich großräumig ausgewichen, trotzdem ließen manche Hundehalter ihre Hunde zu uns laufen. Ich hab dann drum gebeten die Hunde abzurufen, was aber meist keine Wirkung hatte. Je nach Eindruck des anderen Hundes, hab ich dann geblockt, oder Janosch an der Leine locker gelassen, oder bin einfach schnurstracks weiter gelaufen. Das gab uns mit der Zeit Sicherheit und ich wurde auch immer entspannter bei Hundebegegnungen.
Warnen möchte ich vor der Wasserspritze. Das mag funktionieren, aber die Gefahr einer Fehlverknüpfung ist sehr groß. Es kann gut sein, dass dein Hund den Schreck und das Unangenehme mit dem anderen Hund verbindet. Wenn sie sich deswegen unwohl fühlt bei Begegnungen, wird das Verhalten eher nicht besser sondern schlechter.
Es gibt einfach Hunde, die nicht dafür geschaffen sind mit jedem anderen Hund klar zu kommen und meiner Meinung nach muss das auch kein Hund.
Wenn sie Hundekontakte hat mit bekannten Hunden, ist das doch super. Auf doofe Fremdhundbegegnungen kann man verzichten in dem man managed und schon ist alles easy, wenn auch keine schnelle Lösung.