Ich bin da wohl die Ausnahme, wie es scheint.
Wenn mein Hund nicht mehr selbst laufen, essen, trinken und Urin/Kot lassen kann, dann ist für mich der Zeitpunkt gekommen. Wenn einer von den Punkten vorübergehend ist, dann ist es was anderes für mich, aber nicht bei einem Dauerzustand.
Meine Freundin hatte ein Pferd, dass dement wurde und vergessen hat zu fressen. Die stand vor dem Futter, hat die Nase rein gehalten, aber nichts aufgenommen, sie wäre schlicht verhungert. Auch ich arbeite mit dementen Menschen und ja, sie vergessen es mal, aber ich hatte bisher keinen, der dauerhaft nicht gegessen hat wegen der Demenz.
Bibo hatte mal ne Kackdemenz, da hat sie vergessen, dass sie auch kacken muss. Daran habe ich sie erinnert und es ging irgendwann wieder von allein.
Mein Vater hat bei unserem Familienhund auch weggeschaut.
Bei Blacky war es so, dass er gelähmt war und nicht mehr hinten hoch kam und kein Kot mehr absetzte. Nachdem ich das gesehen habe, wohnte nicht mehr zu Hause, habe ich den TA gerufen und Blacky einschläfern lassen.
Bei Dina habe ich es leider nicht mitbekommen, sie ist elendig an Krebs eingegangen und das hätte ich ihr gerne erspart!!
Und mir war es damals total latte, ob mein Vater den Kontakt abbricht, denn das Tier war von ihm abhängig und er hat es leiden lassen, sowas könnte ich niemals zulassen!!
Vom Handy