Beiträge von bibidogs

    Ganz ehrlich Saskia, nur weil Du ein Schäfchen CC hattest, heißt es noch lange nicht, dass alle Hunde dieser Rasse Schäfchen sind ;) Und Schäfchen meine ich jetzt nicht negativ, aber ich habe ihn als tiefenentspannten Hund kennen gelernt, wenn er am Grundstück anders drauf war, dann verzeih mir die Bezeichnung.

    Natürlich gab es keinen "Vorfall", ach ne, gab es doch, denn die Tochter kennt Hunde, wie bereits geschrieben, ist nicht mehr ganz klein, sondern 12 Jahre alt und kann das mit Sicherheit auch besser einschätzen, wie man denkt.
    ABER muss es erst einen Vorfall, in dem Fall wäre das ja ein angreifen, vielleicht beißen, umrennen was auch immer geben, um sich Rat zu holen, was andere Leute tun würden??

    Ich wohne hier auch auf einem nicht eingezäunten Grundstück. Speedy lasse ich auch manchmal kurz vor die Tür zum Pinkeln und habe ihn dabei genau im Blick. Wenn er sich nicht richtig verhält, zu weit weg geht oder Richtung Straße gehen würde, dann wäre er in Zukunft angeleint, denn ich schätze mal, niemand möchte einem ausgewachsenen DSH entgegen sehen, den man nicht kennt oder einschätzen kann.
    Und nur darum geht es doch in diesem Thread!!
    Das Kind konnte die Situation nicht richtig einschätzen, hatte zu Recht Angst und das hat sie ihrer Mutter auch mitgeteilt.
    Sie hat situativ richtig gehandelt und hat sich langsam der Situation entzogen!!
    Dem Besitzer würde ich in Begleitung einen Besuch abstatten, in Begleitung deshalb, um Zeugen zu haben, was er von sich gibt.
    Ich würde ihn nochmal darauf hinweisen, dass der Hund gesichert werden sollte, damit er weder auf die Straße laufen könnte (selbst verletzt wird, einen Unfall herbei führt), noch Spaziergänger, die notgedrungen an seinem Grundstück vorbeigehen müssen, belästigen, in Angst versetzen, verletzen oder vor ein Auto treiben könnte.
    Und ja, man kann sich diese Dinge ausmalen, denn so wie die Situation beschrieben ist, kann sowas echt böse ausgehen, denn ein anderes Kind hätte auch in Panik auf die Straße laufen können.
    Wenn ich mir Menschen mit Hundephobie wie @Hektorine vorstelle, die können dann schon panisch werden und Dinge tun, die für sie selbst böse enden könnten!!!

    Wieso sollte ich mir das nicht ausmalen? :???:
    Wenn ein Hund, egal welche Größe, auf einem ungesicherten Grundstück steht und knurrt, dann kann ein Kind die Situation nicht einschätzen, denn es ist nun mal ein KIND!!!
    Um den Hund kennen zulernen, ist das Einverständnis des Halters vorausgesetzt und was ich so raus lesen konnte, ist der Halter nicht positiv gestimmt auf andere Menschen.
    Was den Dobi angeht, da wissen wir ja nur, dass er zum "Gassi" angebunden war, aber die Mutter wird ihr Kind ja nicht umsonst zum Bus begleiten, wenn die Situation (wie von Dir beschrieben) ja ungefährlich gewesen wäre :roll:

    Das Problem ist doch, ein Kind kann sich gegen einen Hund dieser Größe nicht zur Wehr setzen!!
    Wenn mein DSH (69cm hoch), sich auf die Hinterbeine stellt, dann ist er fast mit der Gosche in meinem Gesicht und ich bin 1,73m groß.
    Mag mir nicht ausmalen, wie das bei einem Kind aussehen würde!!

    Ich habe selbst keine Kinder, aber ich kann völlig nachvollziehen, dass das Kind in dem Moment Angst hatte.
    Mal ganz davon abgesehen, dass das Kind ja schon längere Zeit begleitet werden musste, weil es ja mit dem Dobermann scheinbar schon Probleme gab, mit dem Wissen im Hinterkopf ist die Angst des Kindes noch mehr nachzuvollziehen.

    Geht denn Dein Kind als einziges da morgens lang oder sind noch andere Kinder, die dort auch lang müssen?
    Vielleicht kann man sich mit anderen Eltern kurzschließen, um zu hinterfragen, ob deren Kinder auch Probleme haben, wenn sie da lang gehen.
    Aktuell ist es ja morgens um die Uhrzeit noch dunkel und wenn das Grundstück nicht beleuchtet ist, dann sieht man den Hund erst, wenn er vor einem steht und den Besitzer sieht man wahrscheinlich gar nicht, wenn er im dunkeln steht.

    Wenn sich das Szenario wiederholen sollte, dann würde ich auch das O-Amt einschalten, denn augenscheinlich gibt es keinen anderen Weg, um zum Bus zu gelangen und dann muss die Gemeinde was unternehmen, um die Kinder zu schützen auf dem Schulweg.

    Also, klingt vielleicht blöd, ich mache meine Arbeit wirklich gerne, aber manchmal möchte man doch lieber zu Hause bleiben :lol:
    Sobald ich dort parke, geht der ab wie Schmitz Katze, völlig bekloppt und rennt, wenn ich die Leine ab mache, wie ein Bescheuerter zum Dienstzimmer, um alle zu begrüßen :hust:

    Speedy ist nicht der typische Bürohund, da wir in der Nacht zur Arbeit gehen, also nicht ganz in der Nacht, die Schicht beginnt um 21 Uhr.
    Vorher gehen wir 15 Minuten ans Feld, damit er sich nochmal lösen kann.
    Dann ins Heim (arbeite im Altenheim) und er freut sich vorher schon riesig :roll: (mehr als ich |) )
    Dann ist Übergabe und ich gehe mit meiner Kollegin meistens noch eine schmöken.
    Dann verteile ich Medikamente und er darf bei den meisten BW mitkommen.
    Die freuen sich immer riesig, wenn er dabei ist und können danach auch gut schlafen xD
    Danach ist PC Zeit und er schläft meistens im Flur und passt auf, dass niemand verloren geht :D
    Von den 9 Stunden schläft er nicht wirklich viel, da er ja immer auf der Hut ist, wenn irgendwo ein Geräusch ist, dann ist er hellwach.
    Vor allem für die dementen BW ist er ein Segen, die fahren komplett runter, wenn sie ihn streicheln können und lassen sich total entspannt wieder ins Bett legen.
    Wenn ich die letzte Runde ab 4:30 Uhr anfange, dann ist er im Dienstzimmer, denn da muss ich fix sein.
    Aber wenn ich dann wieder ins Büro komme, dann weiß er genau, dass bald Feierabend ist.
    Wenn dann die Kollegen vom Frühdienst kommen, dann galoppiert er den Gang runter und ist voll happy xD
    Nach Feierabend gehen wir kurz ans Feld zum Lösen, danach pennt er wie ein Stein :applaus: