Kennt ihr das auch? Eigentlich läuft alles rund auf einem Spaziergang (naja, so mehr oder weniger) - und dann kommt der Moment, wo Hund wieder mal so gar nicht hört? Manchmal habe ich das Gefühl, mir fehlt dann einfach die nötige Gelassenheit. Meist geht es darum, dass Nemo im Freilauf zu weit vorläuft - oder aber in den Wald hinein. Ich krieg in solchen Situationen regelmäßig einen Herzkaspar, weil ich Angst habe, die Situation nicht mehr kontrollieren zu können.
Es ist zwar schon längst nicht mehr so schlimm wie früher, aber trotzdem... Habt ihr da eigentlich für euch eine Wohlfühldistanz? Oder wie kommt ihr zu mehr Gelassenheit?
Mein Mann meinte dazu dann gestern auch noch passend bei unserem Waldspaziergang, es sei doch wichtig, dass der "arme" Hund "endlich" mal durch die Gegend rennen dürfe... Ja, mach mir auch noch ein schlechtes Gewissen...
Ich habe das bei Speedy so gemacht, dass ich "Nicht so weit" etabliert habe.
Wenn ich am Tage laufe, dann nutze ich das eher selten, weil man hier sehr weit gucken kann auf den Feldern. Im Wald darf er nicht vom Weg runter, außer wir machen Leckerliesuche, dann ist es natürlich erlaubt.
Da ich aber im Nachtdienst morgens und abends aktuell im dunklen laufe, stoppe ich ihn nach ca. 10 Metern, um ihn bei mir zu halten.
Laufen tut er die halbe Nacht bzw. passt ja mit mir zusammen auf ![]()
Was bei ihm auch gut klappt, wenn ich einfach stehenbleibe und nichts mache. Dann wird er neugierig und kommt gleich angetrabt
Leckerlies gibt es hier eher selten, dafür viel verbales Lob und er grinst dann über beide Backen und hüpft wieder los wie ein Kängeruh ![]()