Beiträge von bibidogs

    NORMALERWEISE, pennt Speedy sofort, wenn wir vom Nachtdienst nach Hause kommen, ich (wie man liest) nicht :hust:
    Heute war er komisch unruhig und ich wusste nicht wirklich wieso. Gesundheitlich war alles okay, augenscheinlich jedenfalls .
    Er knörrte rum, wollte sich nicht hinlegen, lief immer wieder rum und wurde ins Körbchen beordert.
    Dann musste ich aufs Toi und der Herr springt sofort auf.
    Da fällt mir das "Problem" ins Auge.
    Ich Dussel hatte die NaFu Dose von heute Nacht (er kriegt nachts seine 2.te Mahlzeit im Heim beim Nachtdienst) auf die Küchenplatte und nicht in den Küchenschrank gestellt :ugly:
    Kaum ist die Dose im Kühlschrank verschwunden, liegt der Sausack im Bett und schnarcht :sleep:

    Willkommen bei den Altenpflegern. :winken:
    Ich habe im Moment zwar keinen alten Hund, aber hatte schon zwei alte Hunde, eine davon ist auch wegen einem Tumor eingeschläfert worden.
    Shaila ist 13 Jahre alt.
    Ist es die Hündin aus Deinem Avatar?
    Wie groß ist der Tumor denn und wo sitzt er denn? Hat sie "nur" den einen Tumor?

    Wurde sie geröntgt, um Metastasen auszuschließen?

    Dusty hatte einen Tumor direkt hinterm Vorderbein, ich habe den Tumor immer mit einem Verband geschützt, so konnte sie auch nicht daran schleckern oder knabbern.
    Trotzdem ist der Tumor aufgegangen und Dusty hat sich aufgegeben, da habe ich sie gehen lassen, leider wurde sie nur 12 Jahre alt.

    Welches Schmerzmittel bekommt sie denn?

    Um ganz ehrlich zu sein, ist mir die ganze Sache im Moment richtig verleidet.
    Ich habe im Moment gar keine Lust mehr, mit ihm spazieren zu gehen, weil es für beide so ein Stress ist und ich mich trotzdem über seine "Ausraster" innerlich aufrege, weil ich mich so hilflos und schuldig fühle.

    Er tut mir so unendlich leid.
    Zu Hause ist er komplett ausgewechselt. Da zeigt sich sein goldener Charakter und was er für ein lustiger, lieber Kerl ist.
    Mein Wunsch ist einfach, dass er das immer zeigen und sein kann; dass er wieder sich selber ist und sich wohlfühlt.

    Aber ich bin im Moment einfach verzweifelt, frustriert und sehr, sehr müde.

    Und dann dieser Thread:
    Zylkène und Tryptophan bei extrem gestresstem Hund - Erfahrungen und Tipps?


    Auch zuhause ist er immer wachsam und "allzeit meldebereit".
    Drinnen wirkt er allerdings oft irgendwie betrübt.
    Draussen, wenn wir an Orten sind, an denen keine anderen Hunde sind, ist er aber fröhlich und spielt sehr gerne.

    Die Aussagen widersprechen sich leider.

    Mein Gedanke dazu, er hat zu Hause kaum Regeln, SOLL sich wohl fühlen und dies auch zeigen. Er wird eventuell zu sehr vermenschlicht, weil draußen ja vieles Scheiße läuft.

    Ein DSH braucht oftmals Regeln, die gelten für draußen und auch für Zuhause. Bei Speedy läuft auch nicht alles perfekt, das Fiepen vor dem Füttern ist nervig, aber ein Mini-Problem, da alles andere gut/super läuft.

    Draußen packt Tyson dann den DSH aus, der andere Hunde/Menschen auf Abstand halten will, weil Frauchen dazu nicht in der Lage ist.
    Er fühlt sich als "Chef", was er auch rausprollt.

    Speedy war ähnlich in dem Alter, dicke Hose, nix dahinter.
    Er hat geprollt und wenn er Kontra bekam, dann ist er hinter Frauchen in Deckung gegangen oder ganz abgehauen :roll:

    Tyson ist mitten im Erwachsen werden, Speedy immer noch (wird im Mai 6 Jahre :hust: )
    Was ich sagen will, ein guter Trainer beurteilt nicht nur Euren Umgang draußen, wo DU die meisten Probleme siehst, sondern beleuchtet auch Euren Umgang zu Hause.

    Bei uns war die Lösung, ihn nur nachts bzw. früh morgens Gassi zu führen. Da ist einfach wenig los, man kann sich viel mehr entspannen, es gibt weniger Umstände, die den Hund hochdrehen würden.

    Ich habe für Speedy auch einen MK gekauft, aber ihn nicht wirklich trainiert, weil es einfach immer unnötiger wurde.

    Wenn er merkt, dass Du entspannter bist, dann kann er auch entspannen, aktuell übernimmt er die Führung, weil Du ihm suggerierst, dass Du es nicht kannst. :ka:

    Lebensqualität bedeutet für mich auch nicht nur, der Hund futtert aber immer noch gerne.
    Wird immer wieder angeführt, ist für mich aber nur ein kleines Detail.

    Ein Hund, der nicht mehr alleine laufen, aufstehen, sitzen und eventuell koten kann, hat keine Qualität mehr.

    Meine Seniorin war auch undicht und hatte einen Schlüpper mit Einlage drin an, wenn ich nicht da war.
    Am Anfang fand sie das total blöd, aber immer noch besser, als ständig im nassen Körbchen liegen zu müssen.
    Sie hat bis zu ihrem letzten Tag gefressen, auch noch das Leckerlie, als die Tierärztin da war.

    Aber sie konnte nicht mehr laufen und DAS war der ausschlaggebende Punkt.