Mal eine Frage an diejenigen, die eine feste Grenze für Alleinbleiben oder Fremdbetreuung haben. Seien es jetzt 6, 7 oder 8 Stunden. Manche sagten ja, wären sie täglich so lange weg oder der Hund täglich solange woanders, dann hätten sie keinen Hund.
Warum ist das für euch die Grenze? Wie seid ihr zu dieser Dauer gekommen?
Inzwischen ist die Grenze bei 8h, aber das nur mit schlechtem Gewissen.
Zu dem Thema, man kann 15 Jahre vorher planen, meine Geschichte im Spoiler, wenn jemand keinen Bock auf einen Roman hat:
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Dusty zog 1999 ein, damals war ich mit meinem noch Freund, dann Mann zusammen. Bevor wir geheiratet haben, waren 5 Jahre zusammen (seit 1995) 28.02.2000 geheiratet. Nach 1,5 Jahren die Trennung. Bibo war da schon eingezogen.
Im Prinzip bin ich morgens bevor ich ins Büro bin (zum Glück Gleitzeit) mit den Beiden ne Runde gelaufen. Mein damaliger Mann war als Chefkoch tätig und ging erst ca. 16 Uhr zur Arbeit, wenn ich schon fast wieder da war.
Hunde waren also kaum alleine, bevor er ging, war er auch mit ihnen draußen.
Tja, dann von jetzt auf gleich, Trennung, er ausgezogen, ich alleine mit den Mäusen, Wohnung musste ich aufgeben, weil viel zu teuer, Umzug, Wohnung im 2.OG gefunden mit HD Hund
Lange alleine lebend, Hunde mussten bis 10h alleine bleiben. Danach habe ich sie natürlich ausgelastet, es gab nichts anderes für mich.
Betreuung kaum bezahlbar zu finden und in der Zeit wurde ich auch noch arbeitslos. Damit hatte ich zwar mehr Zeit, aber kaum noch Geld.
Viele Dinge wurden sowas von schwer, weil durch die Scheidung keine Rücklagen, ich hatte alle Kredite unterschrieben, schön blöd
Tja, aber ich wollte eigentlich nur einmal heiraten.
Zu einem Ex-Verlobten sage ich lieber nicht, dass ist dann zu arg persönlich.
Aber so viel zu 15 Jahre im Voraus planen können

Bin übrigens auch wegen der Hunde in die Altenpflege gewechselt.
Als Bibo noch lebte, konnte ich in meinem Heim Teildienst machen, so konnte ich zwischendurch mit der Ömi raus.
Beim ambulanten Dienst hatte ich auch Teildienst und die Hunde waren happy. Gut, Lissi nicht, weil sie auch in der kurzen Zeit nicht allein bleiben konnte, aber Speedy fand das toll, weil wir nachmittags ne große Runde drehen konnten.
Jetzt bin ich wieder im Altenheim gelandet im Nachtdienst und der Dicke darf mit zur Arbeit.
Er bleibt ohne Probleme alleine zu Hause, aber so mag ich es einfach gerne. Er hat seine Ruhepausen, da pennt er und er darf mit zu den Bewohnern, dass findet er klasse.
Für mich die perfekte Lösung 