Hallo,
ich habe selbst eine große Jägerin und über die Jahre gelernt, wie ich es bei ihr machen sollte.
Dusty wurde früher, als sie jagen ging, beim zurückkommen, angebrüllt, an die Leine gezerrt, auf den Rücken gelegt, alles mögliche. Dann kam die Zeit, da kam sie bis auf 10m nicht mehr zu mir. Das Vertrauen war weg :/
Ich habe dann endlich auf meinen Bauch gehört und nicht mehr auf die Tipps von anderen Menschen.
Dusty ging zwar fast nur noch an der Leine, aber wenn sie doch mal ab war und tatsächlich jagen ging, habe ich sie nicht gerufen, sondern bin entweder weggegangen, habe mich versteckt oder sonstiges. Immer so, daß ich Madam noch im Blick hatte.
Wenn sie dann auf dem Weg zu mir war, habe ich sie fröhlich gerufen.
Dann hatte sie aber auch zu kommen, denn da war ich sehr straight, es wurde nicht mehr auf dem Weg zu mir geschnüffelt, sondern der direkte Weg zu mir wurde von mir auch freudig belohnt.
Und ich habe zum Glück endlich einen Hund, der keiner Spur mehr nachgeht, was früher bei jedem Spaziergang der Fall war.
Wenn mal ein Hase unseren Weg kreuzt, rufe ich einmal und laufe dann weg. Und sie kommt dann nach ein paar Metern hinter mir hergelaufen und ich freue mich einen Keks.
Ja, ich freue mich und ich merke, daß meinem Hund das gut tut.
Ob das auch für andere Hunde gut ist, kann nur der HH selbst beantworten.
Ich leine sie auch nicht mehr an, früher habe ich das auch getan, sie wird nicht ignoriert, sie wird auch nicht ins Down geschickt.
Gruß
Bianca