Beiträge von bibidogs

    Schöner Thread Mario, dann komme ich mal mit meinem Roman :D

    Als ich ungefähr 12 war, zog Waldi bei uns ein, ein Kurzhaardackel-Rüde, ein Bild von einem Dackel. Er war alles andere als Will to please, er machte, was er wollte und das auch gegen jeden Widerstand. Dabei war er aber nie agressiv, nur stur. *g*
    Dann kam Molly, wo sie herkam, weiß ich nicht mehr, eine Schäferhündin. Wunderschön, ein Traum von einem Hund. Mit ihr bin ich stundenlang durch die Pampa gezogen.
    Dann kam Blacky, ein Labbi-Mix, im TH ein Flummi, er wollte aber nur eins, lieb gehabt werden. Er war ein Allrounder.
    Bei meinen Eltern zog dann Dina ein, ein Schäferhund-Rotti-Mix. Als ich die Eltern kennenlernte, fand ich den Rotti super schick, zwar ein wenig zu schlank, danach habe ich breitere Rottis kennengelernt, die ich noch toller fand, aber nun ja.
    Dina war beides, sie wollte gefallen, hat unglaublich schnell gelernt, aber sie war im Kern doch ein Rotti, ein Herzchen von Hund.
    Bei ihr war es faszinierend. Leute, die sie kannte, wo sie wußte, es geht keine Gefahr von aus, lies sie auf den Hof, aber als eines nachts ein Brandstifter kam, den sie kannte, ist sie im Zwinger ausgeflippt.
    Sie war ein grandioser Hund!!!
    Dusty, ja, Dusty zog ein, weil mein Exmann sie wollte. Ein "dürrer" Hund mit viel zu langen Beinen. Damals dachte ich, ich hatte ein bißchen Ahnung von Hunden, Dusty belehrte mich eines besseren :hust:
    Sie ist wahrscheinlich ein Greyhound-Bardino-Mix. Die Eigenschaften vom Grey, aber das Fell und ein bißchen den Körperbau vom Bardino.
    Bibo war mein Baby, ich habe sie gesehen und mußte sie haben.
    Vom TH war sie ein Schäferhund-Beagle-Mix. Den Beagle habe ich bald begraben, denn den hat sie nie in den Genen gehabt.
    Sie ist ein Aufpasser vor dem Herrn, aber irgendwo auch ein kleiner Schisser. Im SD ist sie abgegangen wie Flitze und würde nie jemanden ins Haus lassen.

    Ich kenne inzwischen sehr viele Rassehunde und auch Mixe aus diversen Rassen.
    Wo mein Herz immer hängen wird, sind die Molosserartigen, Rottis, Staffs, Bourdeauxdoggen.
    Aber auch die Hütehunde Schäferhunde, Border, Aussies, Kelpies und Co finde ich faszinierend, weil sie so ziemlich das Gegenteil vom Molosser sind.

    Womit ich mich nie anfreunden konnte, waren die Apportierhunde, sprich Retriever usw. Auch wenn ich wundervolle Vertreter der Rasse kennengelernt habe (z.B. Bonny von Britta). Aber es wäre einfach nicht mein Ding.
    Auch die Cocker Fraktion war und wird nie meine Welt sein.
    Ich kenne wundervolle Weimaraner, Setter, Otterhunde, einen Thai-Ridgeback, auch einen Chow-Chow, Elo, viele Rassen, aber bei denen mit viel Fell, da schüttelt es mich irgendwie immer.
    Zu Besuch ist das alles super, aber selbst haben, hm, ich weiß nicht.

    Öhm, mein Fazit, ich kenne inzwischen sehr viele Rassen und ich denke, es wird auf mich zu kommen.
    Irgendwann wird vielleicht mal Gipsy einziehen, sie hat mein Herz erobert, ein Pit oder Staff, ein Rotti, ein DSH, vielleicht auch mal ein Terrier, man wird sehen.
    Zusammenfassend denke ich, ich brauche mehrere Hunde an meiner Seite. Einen selbstständigen, der nicht immer fragt, was er machen soll, einen, der ein Auge auf mich hat, aber dabei nicht aufdringlich wird, einen, der mir auch mal seine Grenze zeigt, einen Clown und Grinsekuchen, der mich zum Lachen bringt.

    Meine Hunde sind keine Sportgeräte oder Maschinen und ich denke, genauso würde ich jeden Hund erziehen, egal welche Rasse es ist. Es gibt Regeln, die gilt es einzuhalten, ob da ein Mops, Terrier, Border, Rotti oder Windi in den Genen steckt, ist mir dann total wurscht.

    Als Schlusswort, endlich :p

    gisszmo:
    Dusty durch ihre Selbstständigkeit und Sensiblität, durch ihr Katzenhaftes Dasein zu Hause, ihre Kuschelmomente, ihr Verständnis und ihre Souveränität.
    Bibo ist ganz anders. Ein Proll, ein kleiner Schisser, aber wiederrum total souverän, kein Schmuser, im Gegenteil, mein Clown, der mich zum Lachen bringt und mein Aufpasser.
    Beide sind so wie sie sind einzigartig und passen deshalb zu mir und meinem Leben!!!
    Und was meine Wünsche angeht, ist mir das im Moment völlig wurscht, denn meine Grazien teilen mit mir das Leben und das ist das was zählt!!! =)

    Lieben Gruß
    Bianca

    Zitat

    @Bibi:
    Ich denke, das ist eine Einzelfallentscheidung, die so einfach nicht zu bewerten ist und bei weitem nicht nur die Tiere aus dem Ausland betrifft.

    Tut man der kleinen verwöhnten Fußhupe von Omma Krawuttke einen Gefallen, sie weiterzuvermitteln in aus unserer Sicht verantwortungsvolle Hände, wenn Frauchen das Zeitliche segnet? Einem Hund, der von der großen weiten Welt außerhalb der Wohnung nichts kennt, der den lieben langen Tag auf seinem Sofa thronte und sich von den Menschen um ihn rum hat verwöhnen lassen? Ist es da sinnvoll, gut und richtig, diesen Hund, der sich mit diesem Leben arrangiert hat, irgendwohin zu vermitteln in eine Welt, die er nicht kennt? ;)

    Da gebe ich Dir recht, allerdings habe ich damals so eine Oma Krawuttke Dackel vererbt bekommen, als Oma ins Pflegeheim mußte. Waldi kannte nichts, war mehr in der Wohnung wie draußen und war bei uns sicherlich erstmal überfordert.
    Aber diese Hunde werden von Menschenhand gefüttert und kennen Menschen, die Alltagsgeräusche und auch mal Autos, die vorbei fahren.
    Waldi hat sehr viel entdeckt und fand es toll, denn er hat da nie Angst gezeigt.
    Natürlich kann es auch anders sein, ich weiß von einem Fori hier im DF, die zwei Hunde aus einer nicht so tollen Haltung übernommen hat.
    Diese Hunde lernen gerade, was das Leben draußen bedeutet.
    Der Unterschied ist, daß die Auslandshunde, aber die Freiheit draußen kennen und dann "eingesperrt" werden.

    Aber da es diese Diskussion schon mal gab, danke Manu, schließe ich damit meinen Vortrag ;)

    Gruß
    Bianca

    Hm, oki, dann war meine Sorge ja unberechtigt ;)

    Wegen der Menge bei 8kg wären es bei 1,5% = 120g und bei einem sehr agilen Hund wohl eher 2% =160g

    Ich habe das Fellow auch mal gefüttert, war da allerdings nach einiger Zeit nicht mehr so überzeugt von.

    Was fütterst Du denn für Leckerlis?

    Der Tip mit dem Harzer Käse kam ja schon.
    Manche geben auch Heilerde ins Futter, um eventuelle Mängel auszugleichen.

    Meine haben den Spleen auch, aber da wirkt ein gepfeffertes Pfui und das Thema ist durch.

    Gruß
    Bianca

    Zappa: An sich gebe ich Dir recht.

    Aber die beiden Yorkie Jungs sind noch nicht solange bei Anja und es lebt noch ein Rüde mit im Haushalt, wo es eh noch Spannungen gibt.

    Im Moment ist ein normaler Tagesablauf, wo alle entspannt sind, für diese "Gemeinschaft" erstmal wichtig.

    Und ich denke, daß die Yorkie Jungs noch sehr viel lernen möchten, wenn sie erstmal richtig angekommen sind.

    Gruß
    Bianca

    Ich habe zwar schon mal geschrieben, aber eine Sache finde ich trotzdem bedrückend.
    Vielleicht kann sich noch der ein oder andere an die Geschichte von Rose erinnern. Kam aus dem Ausland, ist kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland abgehauen und war ewig lange weg. Ein Windhund, der bei Minusgraden durch die Gegend wandert, niemand dachte, daß sie jemals lebend gefunden wird.
    Rose wurde gefunden und kam in ihr Zuhause.

    Was ich mich allerdings Frage, ist es richtig, Hunde, die schon seit zig Jahren im Ausland sich selbst überlassen sind, sprich, sie suchen sich ihr Futter selbst, ihre Schlafstellen etc. sollte man diese wirklich nach Deutschland holen?

    Ich gucke selbst oft in den Kleinanzeigen und auch in meiner Ecke gibt es mehrere Vereine, die nur Hunde aus dem Ausland holen und hier vermitteln.
    Klar, Welpen und Junghunde mußten sich nicht solange draußen rumschlagen, aber die älteren Hunde, die es teilweise garnicht kennen, in einem Haus zu leben, tut man denen wirklich einen Gefallen?
    Ich weiß es nicht und genau aus dem Grund würde ich keinen Hund mehr holen, der aus dem Ausland kommt.
    Manchmal denke ich, der TS sollte vor Ort mehr machen, Kastrationen, Futterstellen etc., damit wäre den Hunden in den Ländern mehr geholfen, als sie aus der freien Natur in eine 2 Zimmer Wohnung zu holen, wo sie überhaupt nicht klar kommen.

    Gruß
    Bianca

    Huhu Anja,

    Wenn Du das nur einfach so beibringen möchtest, dann lass Dir Zeit und den Jungs auch.

    Ich finde das Kommando "Warte" super und "Komm her" finde ich auch klasse.

    Wenn Du die Jungs einfach nur beschäftigen möchtest, dann clicker z.B. das Rückwärtsgehen.

    Ein "Sitz" brauche ich im Alltag eigentlich nie. Ist nur ein Beiwerk.

    Gruß
    Bianca