Beiträge von bibidogs

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    Hallo, ich kenn das Problem auch. Ich habe auch zwei Rüden ein Pitbull 1,5 Jahre und ein Schäferhund/BernerSennen mix 6 Jahre. Bisher hatten die immer nur ab und an kleine kappeleien aber seit Mittwoch muß ich die auch auseinander sperren. Mein Pit geht mit mal ständig auf den Dicken los als ich Mittwoch dazwischen ging musste ich danach zum Krankenhaus weil ich eine tiefe 1,5cm lange Bisswunde am Handgelenk davon getragen habe. Ich bin sehr verzweifelt und überlege was ich tun soll.Weggeben will ich keinen von beiden ... weiß jemand ob es was bringen würde beide zu kastrieren? Ich habe nämlich echt angst das mal ein Kind von mir dazwischen gerät und immer einen Hund einsperren ist auch nicht so toll. :hilfe: :hilfe:

    Hallo und willkommen im DF :winken:

    Dein Pit wird erwachsen und testet die Grenzen aus. An sich ist das normal, denn das gehört zum Erwachsen werden dazu.
    Ist der Pit von klein auf bei Dir?
    Würdest Du sagen, daß Dein Großer so souverän ist, daß er der "Rudelführer" ist?
    Oder läßt er sich unterbuttern?
    Kennt Dein Pit, vielleicht magst Du uns die Namen verraten?, andere Hunde, wie kommt er da klar?

    Gruß
    Bianca

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    Die Sichtweise wäre mir zu extrem... ZOS soll Spaß machen und das Anzeigen, das ja nunmal im Platz geschieht, soll nicht nur aus purem Gehorsam befolgt werden. Ich bevorzuge es, wenn der Hund das "gerne" macht und nicht über den "Zwang: Platz ist Platz und nciht aufspringen!!" Deswegen habe ich anfangs mein "Platz" auch nicht als hartes Kommando ausgesprochen, sondern ich habe es ganz fein und leise ausgesprochen, fast gehaucht.

    Ist Deine dann auch hochgesprungen??

    Natürlich soll es Spaß machen :gott:

    Aber es soll ja auch Regeln geben, oder?
    Ich habe Dusty korrigiert, wenn sie aus dem Platz wieder aufgestanden ist, bis sie geschnallt hat, auch beim ZOS ist Platz halt Platz.

    Ich fand das schon wichtig, damit sie die Grenzen lernt. :???:

    Gruß
    Bianca

    Hallo Bekka und willkommen im DF :winken:

    Ich versuche mal von oben nach unten abzuarbeiten:

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    Ich hab ihn deshalb am Anfang ein bisschen zu sehr verwöhnt, er durfte zum Beispiel die ersten Mon. im Bett schlafen lassen. Ich weiß, dass man das nicht soll aber er war so ängstlich.


    Finde ich nicht schlimm, es hat Eure Bindung an sich verstärkt, denke ich, aber da wird auch nicht der Hase im Pfeffer liegen.

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    Er gehorcht echt super , es sind nur so Dinge wie, dass er genau weiß er darf nicht ins Schlafzimmer und trotzdem muss ich ihn zehnmal am Tag rausschicken weil er mir überall hin folgt, wenn ich sage er soll bleiben wartet er halt noch 2 min.


    Naja, wenn das so wäre, dann würde er ja hören, wenn Du ihm sagst, daß er das nicht darf.

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    Jetzt zum größeren Problem, mein Hund kann nicht spielen, er beißt richtig zu und steigert sich dann so da rein, dass er anfängt mich anzubellen und an mir hochspringt und steigert sich dann so rein dass er richtig aggressiv wir und auch kein "Aus" mehr was bringt.


    Er kennt keine Grenzen und hat die wohl bei Dir noch nicht kennengelernt.

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    Er darf jetzt eben nur noch spielen wenn ich mit ihm allein bin und nur noch mit Spielzeug. Da bellt er aber trotzdem unaufhörlich.
    Immerhin schnappt er aber nicht mehr nach der Hand.


    Auch das Bellen ist mangelnder Respekt.

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    Wenn andere Tiere in der Nähe sind darf nicht mal ein Stock oder ein Apfel in der Nähe sein, sonst geht er auf die anderen los.


    Sind die Dinge dann in Deiner Nähe? Oder verteidigt er die Dinge auch, wenn Du weit entfernt bist?

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    Spielen ohne Spielzeug kann er mit anderen Hunden auch nicht, weil er nur jagt und dabei bellt und knurrt und somit die anderen entweder Angst haben oder auf ihn los gehen.


    Das ist die Folge der "schlechten" Sozialisierung, er hat keine saubere Kommunikation gelernt.

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    Mein Hundetrainer hatte mir gesagt, sobald er zu wild wird ignorieren und weg drehen, das interessiert Mexx aber reichlich wenig


    Und was kommt dann? Wie verhält er sich? Wie verhälst Du Dich, wenn es nicht klappt?

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    Befehle werden nie beim ersten Mal durchgeführt und teilweiße muss ich ihn 100 mal auf seinen Platz legen bevor er dort bleibt, obwohl wir das von Anfang an geübt haben.
    Seit neuestem beginnt er den Mülleimer zu durchwühlen, am Anfang heimlich, jetzt stört es ihn auch nicht mehr wenn ich daneben sitze.
    Beim Essen ist es dasselbe.
    Ich konnte noch nie was auf dem Tisch liegen lassen und raus gehen, jetzt muss ich nicht einmal mehr raus und er versucht es.


    Und auch hier wieder der fehlende Respekt

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    Wenn er vor dem Gassi gehen rumquietscht und sich weigert sich hinzusetzten schau ich ihn nur an und beweg mich nicht von der stelle bis er sich hinsetzt, was er dann auch tut.


    Das ist schon Routine geworden, er weiß, wie er das bekommt, was er will. Ich würde mich bei Gequietsche umdrehen und weggehen.

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    Und das mit dem auf dem Platz bleiben ist sehr schwer für ihn weil er mir immer nachlaufen will.


    Wieso leinst Du ihn nicht an, so daß er nicht vom Platz weg kann??

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    Wenn ich ohne ihn den Raum verlass jammert er, wenn ich auf dem Klo bin stellt er sich davor schnüffelt unter die Tür und piepst.
    Wenn ich gehe dann schreit er, solange er merkt ich bin noch in der Nähe, danach ist er ruhig und sobald er mich im Hof hört geht es wieder los.


    Hat er Alleinbleiben gelernt? War er jemals ruhig, wenn Du gegangen bist?
    Er scheint Dich kontrollieren zu wollen, würde zum Bild passen.

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    Er legt es dann vor mich hin und bellt mich solange an bis ich es wieder werfe.


    Und Du wirst dann auch?

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    Wenn ich das spiel dann beenden will (mit "aus") springt er an mir hoch und bellt noch eine Weile weiter und lässt dann aber ab.


    Ihm fehlt die Frustrationstoleranz.

    Meine Tipps:
    Such Dir einen Trainer, der auch nach Hause kommt
    Lerne ihn zu lesen, ganz wichtig, denn nur so kannst Du erkennen, bevor er hochpuscht

    Die Vorab-Tipps:
    - Platz, heißt auf dem Platz bleiben, er wird angeleint und muss dort auch verweilen, natürlich nur, wenn jemand da ist, sonst ist eine Leine zu gefährlich. Beispiel, essen, Hund auf seinen Platz, dort gibt es ein "Bleib" und kein "Platz", denn das müßtest Du dauernd korrigieren. Dann wird er angeleint, so kann er das "Bleib" nicht von alleine auflösen.

    Spiel nach Deinen Regeln:
    Futtersuche: Du verteilst, wenn Kind und Katze nicht im Raum sind, sein Futter erstmal sichtbar, kannst dafür ne Straße legen, dann lass ihn suchen
    Dann kannst Du das immer schwieriger verstecken und ihm die Verstecke auch durch rechts und links oder heiß und kalt zeigen bzw. ihm helfen, sie zu finden

    Zerrspiele: Würde ich im Moment mit ihm nicht machen, solange er keine Grenzen kennt

    Grenzen: Man kann sehr viel machen, um die Frustrationstoleranz zu erhöhen:
    Futter: Er darf dabei sein, wenn das Futter gemacht wird. Wenn er fiept, muss er auf seinen Platz.
    Wenn er nicht fiept, dann muss er "Sitz" machen, bis DU ein Kommando gibst, dann darf er fressen
    Wenn er vor dem Spaziergang rumpiept, weggehen, ihn ignorieren, bis er ruhig ist. Erst wenn er ruhig in den Flur geht, wird auch Gassi gegangen
    Streicheln, nicht mehr, wenn er es will, sondern, wenn Du es willst. Heißt, wenn er ankommt und Dich anstupst, dann schickst Du ihn weg auf seinen Platz.
    Wenn er geht, dann rufst Du ihn nach ein paar Minuten und knuddelst mit ihm.

    Gib mal oben rechts in die Suche Frustrationstoleranz ein, da gibt es schon viele Threads zu.

    Impulskontrolle ist auch so ein Thema, auch da gibt es schon super Threads zu.

    Gruß
    Bianca

    Huhu Marion,

    Du hast ja von Nicole den Link bekommen zu der HP von AuraI.

    Bei Anne ist es so, daß sie ein Verhalten, was sie haben will, belohnt. Würde bei Dir eben heißen, wenn er vorsteht, dann bekommt er sofort ein Lob.
    Ob nun mit Clicker oder Wort ist egal.
    Verknüpfung soll werden, wenn ich das tue, ist das toll und wenn ich weiter gehe, dann ist das nicht toll.
    Er wird erstmal bestätigt, daß er was sieht. Ui, klasse oder "Fein" oder eben klicken.
    Fürs Training finde ich das super wichtig, daß man immer wieder Begegnungen hat, denn nur so kann man auch trainieren.
    Ich verstehe natürlich, daß Du Dich auch auf die Leinenführigkeit festlegst, aber beim AJT ist es ehrlich gesagt, nebensächlich.
    Mir ist ein Hund, der in der Leine zieht für den Anfang erstmal lieber, wie ein Hund, der jagen geht.
    Falls Du verstehst, was ich mein?? :???:

    Wenn Du das Kommando "nur angucken" gibst, wird er auch belohnt in dem Moment, wo er guckt?
    Und kommt auch ein Lob, wenn er auf "Wir gehen weiter" weiter geht?
    Läßt Du ihn aktiv nach Mäusen suchen?

    Du schreibst, nach dem letzten Hasen, hast Du ihn mit Kommandos nicht mehr runterfahren können. Schade, daß man davon kein Video vor Augen hat, denn das hätte ich zu gerne gesehen.
    Dusty ist ja auch ein Hochleistungsjäger gewesen. Und sie ist auch extrem hochgefahren, war nicht ansprechbar, aber ich habe den Spaziergang dann nie abgebrochen und auch nichts von ihr eingefordert.
    Ich habe es immer so gemacht, daß ich mit ihr weiter gelaufen bin und gewartet habe, bis sie richtig entspannt war, wo sie wieder auf mich geachtet hat. Das hat uns Beiden geholfen, denn wenn ich in dem Moment umdrehe, dann gebe ich eine negative Verstärkung, nicht erfüllte Kommandos, nicht erfüllter Jagdwunsch und der Spaziergang wird abgebrochen.
    Ich kann mir vorstellen, daß Du irgendwann auch richtig sauer warst, daß er nicht mehr gehört hat, oder?
    Glaub mir, ich war auch sauer und wie oft ich sauer war.
    Aber genau das hilft nicht weiter. Wie sage ich zu Nicole immer :ohm:
    Dann besser einfach nicht sprechen, weitergehen, nichts sagen, in sich reinhören und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangsam zählen.
    Versuche selbst runterzukommen und gehe Deinen Weg. Und achte drauf, wann er Kontakt aufnimmt und dann sofort loben, wenn der Blickkontakt kommt, da darf auch sofort ein Leckerchen fliegen!!!
    Was für Leckerchen nutzt Du denn?

    Wo ich wirklich drauf achten würde, versuch mal, ihn zu belohnen, wenn er vorsteht. Genau das Verhalten möchtest Du, aber Du möchtest kein jagen und das muss er lernen.
    Und wenn das Lob für das Vorstehen kommt, kommt auch der Blickkontakt zu Dir und der wird auch belohnt.

    Ich schreibe schon wieder Romane :ops:

    Gruß
    Bianca, die sich selten kurz halten kann :D

    Erstmal vorab, wo stecken Simone, muggle und Geli?? :motz:
    Huhuuuuuuuuuuuu, meldet Euch mal, wir machen uns Sorgen um Euch =)

    Das Geschirr habe ich noch nicht bestellt, ich muss erst warten, bis das Geld zurück gebucht wird :ops:
    Das bei Eba* ist für fast den Neupreis weggegangen, dann werde ich lieber ein Neues bestellen, was ich zur Not umtauschen kann, wenn es nicht paßt.

    Verena, daß es mit der Creme nicht klappt, tut mir leid :sad2:
    Vielleicht könnte ihm Babyöl helfen?

    Tja, was gibt es Neues bei uns??
    Ich habe vorhin mit Bibo im Körbchen gelegen und sie gestreichelt. Dabei hat sie jedesmal, wenn ich in Richtung hinteren Rücken gekommen bin, hochgezuckt :/
    Es scheint wieder schlimmer zu sein und ich hatte so gehofft, daß es jetzt, wenn es wärmer wird, wieder besser wird.

    Soweit erstmal unsere Berichte, Prinzessin Dusty geht es natürlich gut, die läßt sich nicht unterkriegen, auch wenn sie noch ein großes Lipom bekommen hat. Ich wollte ihr ja ein Windhundgeschirr nähen lassen, jetzt muss ich erstmal überlegen, wie man die Gurte setzen kann.

    Lieben Gruß
    Bianca, Dusty und Bibo

    *Edit* Ich habe gerade was gefunden, haben will haben will haben will:
    http://cgi.ebay.de/Hundeanhaenger…=item27afb7d978