ich gehöre zu den hundebesitzerinnen, die ständig vom schlechten gewissen geplagt werden und das ist wohl auch gut so, denn viele behaupten, dass meine hunde es supi gut haben.
wir haben 2 labbis, 2 1/2 jahre, sehr sportlich und eine 5 jährige die gern gemütlich ne std spazieren geht....
unser alltag:
6 h aufstehen, hunde ins feld lassen, 5 min. später futteraufnahme
7 h eine std laufen, toben, schnüffeln
7.30 gehe ich zum dienst, meine mann geht um 8.00 aus dem haus.
ich arbeite in der regel 4 std., so dass die tiere ca 4,5 std allein sind, komme ich heim, gehts sofort! nach draußen für ca dreiviertelstd., essen kochen etc, dann früher nachmittag große runde von 1 1/2 std, gern noch mit anderen hunden, fahrrad, ball etc...., um 18.00 1/2 std. abend-spaziergang, 21.30 h letztes mal pipi. ich liebe meine hunde sehr und habe mir vor 20 jahren, als ich anfing mich für hundehaltung zu interessieren durchaus einen großen kopf gemacht, welche möglichkeiten ich habe zeitlich und auch finanziell. wäre das ein oder andere nicht machbar gewesen, hätte ich mir kein "familienmitglied" zugelegt. ein hund schläft während der nacht, ihn dann noch 7 - 9 std allein zu lassen, ist und bleibt in meinen augen quälerei. habe viele hunde schon gesehen, die sich die pfoten aufbeißen, lecken wie verrückt etc.... also 7 std mal ins gäste-wc und dann mal überlegen. es wird keiner gezwungen, sich einen hund zu kaufen. möglichkeiten ihm das leben lebenswert zu machen gibt es überall, z.b. dogwalker .... 