Erstmal, ich finde es toll, was ihr für positive Erfahrungen macht und welche Trainingsergebnisse es inzwischen, wirklich klasse 
Wo ich ganz ehrlich, ein bißchen schmunzeln muss, erstmal sind alle total gegen Leinenruck, oh mein Gott, bloß keinen Druck ausüben, das ist ja Gewalt am Hund usw.
Und jetzt seid ihr doch begeistert, die einen von der Schhhht "Methode", wo man den Hund bewußt hinter sich bringt, die anderen über Leinenruck oder in die Seite kniepen.
Was aber in meinen Augen das Wichtige ist, man muss in der Situation richtig handeln und da ist oft kein Trainer dabei.
Was ich sagen will, geht nach keinem Schema F vor, nicht nur Canis, nur HTS, nur Bloch, nur Wattebausch ist gut, sondern Euer Hund zeigt Euch jeden Tag, was richtig ist und das nur, wenn ihr Euch richtig verhaltet.
Es gibt keine "Methode" die immer wirkt.
Ich merke das jeden Tag an Dusty, mal so mal so, oft sehr selbstständig, aber immer mehr auf mich bezogen.
Ich lerne jeden Tag und versuche jeden Tag neu einzustellen, nie den gestrigen Tag zu sehen, denn das wäre einfach falsch.
Und ja, man wird süchtig, süchtig nach neuen Erkenntnissen, nach noch mehr lernen, nach noch mehr Input. Aber wo man sich immer dran erinnern sollte, nicht jeder Hund ist wie sein eigener Hund, es sind keine Maschinen, denen wir was eintrichtern und das klappt dann schon.
Unsere Hunde sind alle unterschiedlich und das ist auch gut so. Und wenn ein Trainer genau auf das eingehen kann, dann ist es super toll, aber bedenkt auch, der Trainer ist nicht immer da.
Geht auch mal in Euch, was würdet ihr in dem Moment machen, wie würdet ihr euch verhalten, wenn der Trainer nicht da ist.
Genau das ist wichtig, denn wenn da noch Defizite sind, dann müßt ihr daran arbeiten.
Aufschreiben hilft da viel, auch filmen, daß man sich selbst beobachten kann.
Nur mal so als Denkanstoß 
Gruß
Bianca