Hallo Momo,
ich habe ja selbst einen sehr jagdtriebigen Hund, die nur an der Leine lief, weil sie von Anfang an keine Grenzen hatte.
Ich habe damals nicht mit Leckerchen oder nur selten gearbeitet, denn das hat sie nicht interessiert, wenn sie draußen war. Da war nur noch Spuren suchen angesagt.
Persönlich sage ich ganz ehrlich, ich fixiere meinen Hund lieber auf Leckerchen, Beispiel Superpfiff, der Pfiff ertönt und der Hund weiß genau, wenn ich jetzt sofort losrenne, dann gibt es was meeeeeeeeeegaaaaaaaasuperleckeres. Wäre da "nur" ein verbales Lob für den Hund drin, ich denke, dann würden 9 von 10 Hunden nicht unbedingt zurück rennen, wenn sie gerade einen Hasen vor der Schnute haben.
Gerade bei jagdtriebigen Hunden kann man viel über Futter machen, dem Hund so ermöglichen, nicht mehr nur an der Leine zu laufen oder nur in die gleichen Gebiete zu fahren, damit er mal laufen kann.
Was ich z.B. für solche Hunde auch gut finde, ist die Handfütterung. Das Futter wird sich komplett draußen erarbeitet, nichts ist umsonst.
Was belohnen und bestrafen angeht, ich möchte nicht nur negativ arbeiten, nicht einen Weg gehen, kann ich auch garnicht, weil ich zwei völlig unterschiedliche Hunde habe.
Bei Dusty reicht ein etwas lauteres Wort und sie knickt zusammen, Bibo zeigt mir da die Mittelkralle.
Ich bin froh, daß es nicht nur einen Weg gibt und nutze gerne alle Wege, die mir ein tolles Miteinander im Alltag mit den Hunden ermöglicht.
Ich bin auch kein Mensch, der mit Fremdwörtern um sich schmeißt, Impulskontrolle, war bei mir kein Wort, sondern eine Handlung, die ich aus dem Bauch raus mache.
Man sollte einfach mehr auf sein Gefühl hören, denn nur man selbst kennt seinen Hund und weiß, was für ihn und auch für Dich das Beste ist.
Gruß
Bianca
