Ich gehe schon, wie bereits erwähnt, mit meinem Hund regelmäßig zur Hundeschule (oder genauer gesagt zur Welpenspielstunde), aber anscheinend ist die nicht wirklich gut
. Ich war auch schon mal bei einem anderen Hundverein, aber die haben auch nur dieselben Ratschläge erteilt. Natürlich treffe ich mich auch täglich mit anderen Hundebesitzern, damit er ein gutes Sozialverhalten erlernt und mit andern Hunden versteht er sich auch gut. Da begreift er auch, wenn es zu viel wird und er aufhören soll.
Beiträge von Arctic wolf
-
-
Nein, zu Hause reitet er nicht auf. Er springt halt immer auf dem Hin- und Rückweg vom und zum Wald auf und klammert sich dabei mit den Pfoten an meinem Bein fest. Dabei beisst er halt auch zu. Anfangs habe ich das einfach ignoriert, aber da konnte er auch noch nicht so feste beissen. Jetzt versuche ich ihn halt eher abzuschütteln, was natürlich vollkommen destruktiv ist, aber es tut halt wirklich weh. Klar, wenn er brav an der Leine neben mir hergeht lobe ich ihn ständig.
Ob mein Hund überhaupt schon Grenzen kennt ist eine gute Frage. Ich glaube grade da liegt das Problem. Zwar hört er auf den Begriff "Aus", aber halt auch nur wenn ich für ihn ein Leckerchen bereithalte. Deine These "D. h. bietet er dir Beissen an, kriegt er von dir Kommando + Leckerchen" trifft also wahrscheinlich zu. Jetzt muss ich halt irgendwie wieder aus diesem Teufelskreis herauskommen. Ich bin mir halt nicht sicher, ob ich ihm zu viel zumute, oder ob er vielleicht einfach nicht ausgelastet ist. Natürlich soll man noch nicht so lange Strecken mit Welpen zurücklegen, aber die Hundetrainerin meinte, dass ich ihn stattdessen halt mehr mit Übungen, wie Kommandos, oder Spielen auslasten soll. Wenn er allerdings wie du meinst ohnehin schon überfordert ist, dann hat der Tipp der Trainerin wahrscheinlich nur noch alles schlimmer gemacht. Wenn wir zu Hause sind und er sich zum Schlafen hinlegt, lasse ich ihm auf jeden Fall immer seine Ruhe. Allerdings wird er nach zwei, spätestens drei Stunden wach und dann müssen wir natürlich kurz raus, weil er ansonsten in die Bude macht. -
Erst einmal danke für die vielen, schnellen Antworten. Mein Hund liebt Wasser, daher ist eine Wasserpistole nicht sehr effektiv. Um auf mueckes Frage zu antworten: Eigentlich bräuchte mein Hund während dem Spaziergang keine Kommandos ausführen, aber ich habe halt festgestellt, dass ihn das vom Beissen ablenkt (solange ich zumindest Leckerchen in der Tasche habe). Demnach handelt es sich dabei wirklich nur um ein Ablenkungsmanöver, wie auch schon beschrieben. Natürlich ist mir klar, dass man mit Ruhe bei einem Hund weiter kommt, aber wenn der Hund einen beisst und aufreitet, hilft es halt nicht viel beruhigend auf ihn einzureden (zumindest bringt das bei meinem nichts). Ach ja, im Übrigen geht es hauptsächlich um den Hinweg zum Wald und um den Nachhausweg (also wenn er an der Leine läuft). Wenn wir auf der Wiese, oder im Wald sind verhält er sich eigentlich sehr brav. Er bleibt halt immer in der Nähe und kommt auch wenn man ihn ruft.
-
Ich habe gehofft, dass er dann vielleicht aufhört zu beißen. Übrigens war das ein Tipp aus der Hundeschule
(tja, hat nichts gebracht). Was würdest du denn vorschlagen? -
Hallo,
ich habe leider genau dasselbe Problem wie Patty&Aron. Mein Welpe ist jetzt beinahe 15 Wochen alt und beißt wie verrückt. Ich habe das Gefühl das er mich überhaupt nicht als Rudelführer respektiert. Die Hundetrainerin meinte ich sollte ihn einfach ignorieren, aber mittlerweile beißt er wirklich so feste zu, dass dies mir unmöglich erscheint. Zu Hause setze ich ihn dann einfach immer für ein paar Minuten vor die Tür, aber wenn wir draußen spazieren gehen ist dies natürlich nicht möglich. Aus diesem Grund habe ich ihn in den letzten Tagen immer mit Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ usw. abgelenkt, wenn er wieder anfing zu beißen. Allerdings funktioniert dieses Ablenkungsmanöver nur, wenn ich Leckerchen dabei habe. Wenn er nicht grade einen seiner Anfälle hat, hört er aber auch ohne Leckerchen auf Kommandos. Dummer Weise sind heute beim Spaziergang die Belohnungen ausgegangen und er hat mich so feste gebissen, dass es hinterher tatsächlich geblutet hat. Ein Aufschrei, oder ein Quietschen nützt bei ihm gar nichts. Ebenso wenig ein strenges „Nein“. Es wird einfach immer schlimmer. Auch der Schnauzgriff zeigt bei ihm keinerlei Wirkung. Ich habe ihn heute sogar mehrmals auf den Rücken gelegt und gewartet bis er sich beruhigt, aber sobald ich ihn wieder losließ, ging die Schnapperei von vorne los. Am Ende habe ich ihn dann einfach nach Hause getragen, auch wenn er dabei den Ärmel meines Pullovers zerrissen hat. Ich mache mir langsam wirklich Sorgen, da es sich um einen Weißen Schweizer Schäferhund handelt und wenn der groß ist könnte er zu einer wirklichen Gefahr werden. Die Tipps der Hundetrainerin helfen mir leider nicht weiter. Ich hoffe ihr habt einen guten Rat
.Liebe Grüße
Arctic wolf