Beiträge von Jeanie

    Ich würde also bei 20 kg und 2 % auf folgende Werte pro Tag kommen:

    Fleisch (20 % Fett) 320 g
    ODER
    Mageres Fleisch 256 g
    Fett 64 g

    Knochen 40 g
    Leber 20 g
    Sonstige Innereien 20 g

    Stimmt das jetzt so? Pro Woche wären das an Innereien dann 140 g. Kann ich da also zum Beispiel in Woche 1 eben 140 g Milz füttern, in der zweiten Woche 140 g Herz, in Woche 3 dann 140 g Niere und in der vierten Woche dann 140 g Pansen? Stimmen meine Werte überhaupt so?

    Fleisch würde ich, wenn möglich schon fettig kaufen wollen. Der Einfachkeit halber. Welche Knochen empfehlen sich denn zur Calciumversorgung? Hatte immer sehr gerne Kalbsbrustbein und Hühner- bzw. Putenhälse gefüttert.

    Was mich jetzt aber nochmal genauer interessiert: wie funktionieren diese völlig unterschiedlichen Fütterungsmethoden? Hängt das tatsächlich nur mit dem unterschiedlichen Bedarf bei unterschiedlicher Fütterung zusammen?

    Ein bisschen am zögern bin ich schon. Obwohl es ne super Sache wäre wenn ich Obst und Gemüse nur geben kann wenn der Hund Lust drauf hat.

    Geschrieben mit Tapatalk

    Ich bin momentan auch wieder ein wenig hin und hergerissen. Möchte auf jedenfall gerne wieder roh füttern und vor allem keine riesen Aktion daraus machen. Beim Barfen hab ich häufig das Problem, dass das Obst und Gemüse verschmäht wird. Untergemischt frisst er es sehr gerne, aber nicht einzeln. So muss ich zugeben, ist mir die Aufteilung der einzelnen Komponenten einfach viel zu kompliziert. Einfach unpraktisch.

    Mein Rüde ist 21 kg schwer, normal aktiv, kastriert und könnte ca. 500 g abnehmen. Ist aber nicht wirklich dramatisch. Knochen würde ich vorerst nicht fix mit füttern wollen sondern einfach mal "zwischendrin" wenn unterwegs mal ein Kalbsknochen mit in den Einkaufskorb fällt oder im Supermarkt die Hühnerflügel mal reduziert sind. Wenn ich doch Knochen füttere, an welchem ja generell auch Fleisch dran ist, zieh ich dann die Fleischmenge am Knochen von der Muskelfleischmenge ab? Wird ja sonst immer mehr Fleisch? Wechsel zwischen verschiedenen Fleisch- und Fischsorten problemlos möglich?

    Die Berechnung an sich ist kein Problem. Die Ausgangswerte sind für mich momentan nur unklar. 21 kg und 2 %? 20 kg und 2 %? Oder doch mit 2,5 %? Ich weiß es nicht.

    Ich würde gerne wieder roh füttern aber eher ungezwungen ohne grammgenaue Vorgaben. Fragen über Fragen... komme mir genau so vor wie damals, als ich mich übers barfen informiert habe.

    Ich bin definitiv nicht süchtig nach oder abhängig von meinem Hund.

    Es gab Zeiten, darüber bin ich ihm auch sehr dankbar, da hat mich der Hund wieder unter Menschen gebracht. Zu dem Zeitpunkt war ich 16 bis 19. Die Zeit war nicht ganz so einfach und wäre der Hund nicht gewesen wäre ich jetzt definitiv nicht eine doch relativ selbstbewusste Person. Wir haben wahnsinnig viel Zeit miteinander verbracht und das war auch gut so.

    Mittlerweile hat sich das Blatt ein wenig gewendet. Unsere Bindung zueinander ist nach wie vor so eng und mein Hund bedeutet mir auch extrem viel. Die Situation hat sich jetzt einfach geändert. Die Umstände lassen nicht zu, dass er derzeit mit zu meinem Freund kann. Da kommen schon ab und an zwei drei Tage zusammen in denen ich mich drauf verlassen muss, dass die Familie sich kümmert. Aber das ist in Ordnung. Ihm geht es deswegen nicht schlechter. Sowohl er als auch ich musste mich daran gewöhnen. Dazu kommt dass ich vollzeit Arbeite. Auch da mach ich mir wenig gedanken. Der Hund kann alleine bleiben und es ist kein Problem für ihn. Dann ist er eben mal 8 Stunden alleine. So oft kommt das nicht vor, dass ich mir darüber meinen Kopf zerbrechen muss.

    Zeit die wir zusammen haben nutzen wir - oder auch mal nicht. Mal bring ich ihm einen Snack für zwischendurch mit - aber auch mal nicht.

    Ich persönlich muss sagen dass es mir so deutlich besser gefällt. Es lebt sich wesentlich leichter und entspannter wenn sich nicht alles ständig um den Hund dreht.

    Geschrieben mit Tapatalk

    Zitat


    Meine Mila war in dem Punkt ein ziemliches miststück und hat ignorieren als Aufforderung zu mehr Einsatz ihrerseits gesehen.


    Mein Hund hat sich da auch immer erst richtig ins Zeug gelegt und sich dabei noch wunderbar selbst belohnt. Würde aber nicht sagen dass der Hund deswegen in dem Punkt ein Miststück ist. Der Hund zeigt eben nur mehr als deutlich dass ignorieren oft auch einfach quatsch ist weil der Hund keine Antwort bekommt. Sehr ausdauernde Hunde (oder auch bei Aktionen die selbstbelohnend sind) kann Ignorieren in einem angemessenen Zeitraum nicht funktionieren.

    Anbinden und zum runter kommen zwingen ist ne deutliche Reaktion für deinen Hund. Daraus kann er dann auch lernen.