Selbst kochen wäre für mich keine Alternative. Ich konnte nicht einmal für mich weil ichs schlichtweg einfach nicht kann. Irgendwo hab ich auch gar nicht die Lust dazu. Bevor ich anfangen würde zu kochen würde ich wieder auf Rohfütterung komplett umsteigen. Hab ich allerdings wegen dem hohen Aufwand aufgehört. Die Zeit fehlt einfach.
Von der 70/30-"Formel" bin ich auch schnell abgekommen, da mein Hund so recht zügig abnimmt und auch Muskeln abbaut. Wir sind mittlerweile bei 50/50 angekommen. So hält er sein Gewicht sehr gut, ist zum ersten Mal nicht zu dünn und kann auch endlich Muskeln aufbauen. Was Getreide angeht bin ich auch nicht wirklich übervorsichtig. Hund bekommt seine Flocken mit Getreide und Gemüse. Dazu kommen Essensreste (Aufläufe, Nudeln, Kartoffeln, usw.) und das kommt dann mit ins Futter. Ergo: Mein Hund ist zwingend auf Kohlenhydrate angewiesen und so werde ich das auch weiter handhaben. Das Problem mit dem zu dick hatten wir noch nie und werden wir vermutlich auch nie in großem Ausmaß haben. Power hat mein Hund leider immer ohne Ende. Unabhängig vom Futter.
So bin ich weitestgehend mit unserer Fütterung sehr zufrieden. Reinfleischdose, Flocken, Essensreste und auch mal was Rohes. Einfach Querbeet
Ich konnte an meinem Hund auch keinerlei Unterschiede zur reinen Rohfütterung feststellen - außer dass er eben, durch die Flocken die man einfach flexibel geben kann, sein Gewicht endlich hält.
Interessant wiederum finde ich das mit dem Calcium und den Algenprodukten. Jetzt frage ich mich: Welche Algenprodukte? Wie viel gibt man davon? Und reicht das dem Hund an Zusätzen in Pulverform auch wirklich aus?