Beiträge von Jeanie

    Ein Hund kann auch mehr als nur "der Familienhund" sein. Er könnte zum Beispiel auch das größte Hobby sein und dass man da dann auch mal mehr abdrückt für das ein oder andere Halsband, das hochwertigere Futter als nur Aldi zum Beispiel.

    Ist doch schön wenn Andere ihren Hunden so ein tolles Leben bieten können :???:

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    Weniger Ansprüche an sich selbst, weniger Ansprüche an den Hund, weniger auf das hören, was andere von einem verlangen / was andere generell sagen ... dann sollte es klappen.

    Aber nein ... viele HH orientieren sich zu sehr an anderen und geraten deshalb in eine Spirale, die immer weiter nach oben schraubt.


    Mir ging es so wie du beschrieben hast. Ich hab mich von anfang an an vielen Hundehaltern orientiert bei denen geschrieben oder erzählt alles funktioniert hat - dann hats vll. auch noch auf dem Hundeplatz funktioniert. Ich wollte auch einen perfekt erzogenen Hund, der am besten noch das allerbeste Futter und die allerbeste Auslastung bekommt. Damit hab ich meinen Hund und mich so dermaßen überfordert dass es irgendwann eskaliert ist. Zum Glück hatte ich immer jemanden an der Hand der versucht hat mich zurück auf den Boden der Tatsachen zu bringen.

    Irgendwann kam dann einfach der Punkt an dem ich gesagt hab: So nicht mehr! Die Ansprüche an meinen Hund und mich wurden runter geschraubt und ich hab einfach mal - es mag vll. sogar arrogant gewesen sein - auf mein Bauchgefühl gehört und mir eine Meinung gebildet. Was andere gesagt haben hat mich zu dem Zeitpunkt nicht im geringsten interessiert! Es hat nicht lange gedauert und unsere Bindung wurde um Welten besser auch dementsprechend hats dann auch mit der Erziehung weitaus besser geklappt. Heute hab ich super tollen Alltagsbegleiter mit seinen Baustellen, an denen wir in Ruhe arbeiten. Vorher wäre er mir fast "entglitten".

    Ich denke, dass es grad im erzieherischen Bereich ein Problem ist, dass sich über alles so extrem informiert wird. Am Ende hat man 25 Meinungen und Ratschläge und weiß gar nicht mehr was jetzt beim eigenen Hund sinnvoll ist. Informieren ist okay, aber 25635 Stunden damit verbringen nur um alles perfekt zu machen? Man liest hier öfter, dass zukünftige Hundehalter alles perfekt machen möchten. Das wird aber niemals funktionieren und unsere Hunde haben zudem gelernt damit zu leben und eben auch damit zurecht zu kommen.

    Aber ein weiß ich: Mit meinem übermäßigen informieren und den 25 Meinungen und Ratschlägen hab ich mir und meinem Hund, dadurch dass ich eben alles perfekt machen wollte, mehr kaputt gemacht als dass es geholfen hat. Ein zweites Mal wird mir das sicher nicht passieren.

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    Tausche Pferd gegen Kurs :D Für eine Woche oder so ^^
    Findest du den auch wirklich Anfängergeeignet? Also ist das auch umsetzbar wenn man nicht viel Ahnung hat?


    Ich denke schon, dass das durchaus gut funktionieren kann. Alles wird in ganz, ganz kleinen Teilschritten aufgebaut und hat, ich sag mal, gerade anfangs nicht viel mit dem klassischen Longieren zu tun. Angefangen wird da eher mit Führübungen und Stellung. Wenn du sowieso jemanden an der Hand hast kannst du auch da schonmal nachfragen wenn dir was unlogisch erscheint. Wären doch absolut keine schlechten Voraussetzungen.

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    Danke! :)

    Die Seite habe ich mir schon mal länger angesehen.. Ich hab noch ein Buch über Bodenarbeit und longieren da. Das ich noch lesen werde.. wenn mir das nicht genug ist werde ich mir wohl den longenkurs besorgen. (ich finde 45 Euro recht teuer...)


    Der Kurs rentiert sich aber auf alle Fälle! Ich hatte den auch mal. Leider hatte ich kein Pferd mit dem ich daran arbeiten durfte :lol: