Das kann ich echt nicht nachvollziehen! Wenn ich eine Rasse mag, dann möchte ich auch „mithelfen“, dass sie gesund bleibt/gesund wird. Allein deshalb würde ich die gewünschten Untersuchungen machen lassen und die Ergebnisse mitteilen. Man hat ja auch als Liebhaber etwas davon, wenn sich um die Gesundheit einer Rasse bemüht wird.
Aber wenn du es aus der Sicht des Familienhundehalters betrachtest, der vllt einen jungen gesunden Hund Zuhause hat und den auch nicht vor hat, übermäßig sportlich zu belasten. Dann ist bspw. eine HD-Untersuchung eben nur unter Narkose möglich und damit erstmal ein zwar kleines Risiko, das man aber vllt individuell nicht eingehen möchte, außerdem kostet es Geld und in der Regel sind nur selten entsprechende Klauseln im Kaufvertrag vorhanden, sodass dieses Geld zurückerstattet wird. Hat dann auch beim Züchter wohl wenig Priorität oder er denkt, der erhöhte Kaufpreis könnte abschreckend wirken.
Meld, icke einfache Familienhundhalterin, allerdings sportlich im Freizeitbereich sehr ambitioniert mit Hunden unterwegs!
Ich kann dir versichern, dass alle unsere Hunde je in ihrem ersten Lebensjahr, bzw. bis zum Alter der Röntgenuntersuchungen ein vielfaches mehr an Euros gekostet (nicht wegen Krankheit natürlich!) haben, als eben diese Untersuchungen plus Röntgenaufnahmen zu den Verbänden schicken zwecks der Auswertung.
Ja eine Narkose ist immer mit einem Risiko behaftet, vertragen haben es unsere alle.
Ich habe auch noch von keinem gesunden Junghund gehört, der während dem HD/ED röntgen auf dem Tisch verblieb, was natürlich sehr, sehr traurig wäre!
Die Untersuchungen sind primär mir wichtig und die Gesundheit meiner Hunde ohnehin, egal ob Mix oder Rassehund.
Ich erwarte von den Züchtern meiner Hunde, dass sie mir alles vorlegen, dass Elterntiere mit besten Voraussetzungen in die Zucht gehen, da ist es doch für mich als Endabnehmer ein Klacks ihnen die gesundheitl. Ergebnisse ihrer Bemühungen zukommen zu lassen.