Beiträge von network

    Mir ist schon bewusst, dass ich ein Teil des Problems bin.

    Klar bist du ein Teil eures Problems, eures gemeinsamen Zusammenleben, aber lese dies hier noch mal und noch mal durch:

    Ich liebe sie auch. Ich habe sie heute morgen geliebt, als sie zu mir ins Bett sprang und sich an mich gekuschelt hat. Ich liebe, dass sie so gut mit Leya kann, obwohl Hunde ein rotes Tuch sind. Ich habe sie gestern geliebt als sie ihren Kopf auf meine Oberschenkel gelegt hat und mich mit ihren freundlichen Augen angesehen hat.

    Das hast du auch mit ihr gemeinsam erreicht :gut:

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    Für mich z.B. gibt es innerhalb meiner Hundegruppe kein besser oder schlechter, nur anders! und das erfordert Kreativität für jeden einzelnen Hund im Umgang von Alltagssituationen/bei Trainingseinheiten.

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    Nimm deine Indie wie sie ist und lass das außen vor:

    Noch weiter zu versuchen sie zu verändern, zu „verbessern“.

    Alles Gute für euer Zusammenleben.

    Name als Signal/Kommando eingesetzt ist für mich beim Welpenanfang nicht wichtig, das kommt erst später zum tragen.

    Babylie - Baaabylie - Baaaby ist mein wichtigstes Signal für Welpen :D

    Verhalten im Haus ist mir auch wichtig, anfangs ggfls. mit abgetrennten Orten, sichtbar für Menschen und die anderen Hunde, aber eben ein ruhiger Platz. Ich stehe nicht drauf, wenn mich die Hunde indoor stets verfolgen, das lernen sie so auch von Anfang an nicht.

    Allein bleiben lässt sich auch gut darauf aufbauen, schrittweise natürlich.

    Fuß/Sitz/Platz kommt die ersten Wochen gar nicht vor!

    Leinenführigkeit im Sinne von locker neben/mit mir laufen ergibt sich auch später, nachfolgend nach dem hier:

    An der Leine ruhig Alltagssituationen aushalten, damit fange ich zeitig an und zwar je nur für ein paar Minuten, z.B. es ist Mülltag und wir sind gerade im Auto unterwegs. Ich parke dann vor Ort irgendwo ein, trage Welpi aus dem Auto und wir schauen irgendwo stehend entspannt dem Müllwagen aus sicherem Abstand zu, Babylie bleibt ruhig, läuft vielleicht sogar entspannt ein paar Schritte, alles super. Das lässt sich auf beliebige Orte übertragen, Baumarkt, oder vor Schulen & Kitas, viel befahrene Straßen/Kreuzungen, immer nur wenige Minuten. Befreundete Hundehalter sind da natürlich auch hilfreich, aber nicht als Spielkumpels, sondern schlicht nur als normale Alltagssituationen.

    Hundekontakte haben meine Welpen mit den schon vorhandenen Hunden und o.g. Hundefreunden.

    Was ich strikt von Welpenbeinen an ablehne, ist angeleinter Direkthundekontakt.

    Angeleint unterstütze ich keine Spiele oder Tobereien!

    Das hatte hier bisher auch den angenehmen Nebeneffekt, dass alle meine Hunde (groß/mittel & mini) nicht zu anderen Hunden hinziehen.

    Auto fahren müssen meine Hunde alle, heißt entspanntes Verhalten ist mir auch wichtig.

    Da ich aber keine Erwartungshaltung pushe, auch mal nur so kurz stehen bleibe ohne nachfolgende Aktionen, sitzt das auch schnell.

    So ist das auch beim Freilauf, nichts wird mit mega Erwartungshaltung aufgebaut!

    Alles spielend, ohne Druck, ohne Erwartungshaltungen und das allerwichtigste ist: Welpen gehören nachts ins Bett :nicken:

    Im Prinzip möchte ich, dass meine Welpen erst gar nichts vermittelt wird, was ich später u.U. wieder mühevoll ausradieren muss.

    Das heißt nicht, dass sie nicht Bambule machen dürfen, oder nicht toben, oder nichts zerfetzen, aber ich habe einen Plan, was uns später spielender viel einfacher entgegenkommt und das kommt allen zugute ;)