Also wie gesagt, Lucky wohnt jetzt schon etwas über 2 Jahre hier und seitdem versuche ich auch schon die Probleme bei ihm abzuarbeiten. Das mit dem Leinenziehen ist ja schon seit er hier ist, und seitdem versuche ich es ihm auch schon "abzugewöhnen", zwar nicht täglich, da ich nicht immer soviel Zeit habe, aber mind. 2 - 3 Mal die Woche. Leckerchen sind auch immer dabei. Wenn er zieht, bleib ich entweder stehen, dann setzt er sich auch schon automatisch hin, geb ihm Leckerchen, lobe ihn, gehe weiter und er zieht sofort wieder
Wechsele ich die Richtung bzw. gehe Zickzack, wie mir in der Hundeschule gezeigt wurde, zieht er auch in jede Richtung. Wenn ich ihn mal von der Leine lasse, hört er gar nicht, da interessieren ihn weder Leckerchen noch Rufen, und wenn doch, kommt er zu mir gerannt, holt sich sein Leckerle ab und rennt sofort wieder weg. Schleppleine haben wir keine, dafür eine "normale" Leine und eine Flexleine, meistens nehme ich aber die normale Leine, da man ihn damit besser unter Kontrolle halten kann. Ein Geschirr hat er auch, da er sich wenn man ihm nur am Halsband festmacht, stranguliert.
Das mit den Spielen wäre noch eine Idee. Habe mal etwas ähnliches gemacht, hatte sein Lieblingsspielzeug versteckt, aber irgendwie hat er das nicht "gerafft" und hat schnell das Interesse verloren. Einen Ball in dem man Leckerchen versteckt, die dann rausfallen je nachdem wie der Hund den Ball dreht, haben wir auch. Lucky wusste da auch nicht wirklich was er machen sollte, er hat nur dran geschnuppert und mich dann angesehn als wenn er sagen wollte "Hol du das doch bitte für mich raus"
Agility in der Wohnung machen wir ab und zu, das macht ihm und auch mir immer Spaß. Draußen spielen beim Spaziergang ist so ziemlich unmöglich, da ihn da absolut nichts interessiert, kein Spielzeug, keine Leckerchen. Ich wüsste auch nicht wie ich die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich lenken könnte, wenn ihn nichtmal Leckerchen sonderlich interessieren.
Für einen Trainer oder (nochmal) Hundeschule muss ich erstmal sparen, da die letzte Hundeschule schon nicht so billig war. Alle paar Wochen/Monate kann ich mir sowas leider wirklich nicht leisten, auch wenn es dringend notwendig wär und bestimmt auch helfen würde ![]()
Wir werden jetzt erstmal/nochmal versuchen, ihm das Ausrasten beim Klingeln abzugewöhnen, und allgemein das Bellen im Haus, da das wirklich viel störender ist als das Ziehen, vorallem nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Mieter hier im Haus. Habt ihr da vielleicht noch ein paar Tipps, die helfen? Versucht haben wir schon, das einer klingelt und einer den Hund festhält und ihm Leckerle gibt wenn er sitzen bleibt, und das solang bis der Hund von alleine sitzen bleibt. Das haben wir mehrere Male probiert (nicht nur wenige Tage), Erfolg gabs dabei bis jetzt nur das er beim klingeln nicht mehr bellt, aber trotzdem noch total nervös ist. Klingelt aber jemand anderes (Post, Nachbarn usw...) bzw. steht dabei keiner neben dem Hund, rastet er wieder total aus mit Bellen, Knurren usw... Gegen das Anschlagen auf Geräusche habe ich bis jetzt nur den Tipp mit Feliway bekommen und ihn eben zu ignorieren. Ignorieren ist aber schlecht, da er dann, besonders bei Feuerwerk und Gewitter stuuundenlang bellt und sich aufregt, und das geht eben in einem Mietshaus nicht, meistens bleibt da nichts anderes übrig als schimpfen oder wenns gar nicht geht einsperren
Die letzten 2. Silvester hab ich eigentlich nur damit verbracht die halbe Nacht bei dem Hund zu bleiben, bei Gewittern ist es genauso.
Vielen Dank aufjedenfall schonmal für die Antworten und die Tipps
LG,
Ramona