Beiträge von Nevoron

    Hallo,

    erstmal möcht ich mich für den langen ausführlichen Text entschuldigen aber ich dachte mir umso mehr Details und umso mehr Beispiele ich bringe umso eher kann mir jemand Hilfe anbieten.

    Ich suche Hilfe für meinen 9-jährigen Hund Spiky, wir haben ihn seit er ein kleiner Welpe ist und wir haben ihn von den Nachbarn unserer Großeltern übernommen welche ihn in Griechenland von der Straße aufgenommen haben. Wir wohnen in Berlin und sind vor kurzem umgezogen. Seit dem Umzug hat der Hund große Probleme.

    Der Hund war schon immer sehr ängstlich was Türen angeht, er geht nicht durch Türen die einen Spalt offen sind, er huscht wenn man ihm die Tür aufmacht, ich denke es ist weil er Angst hat die Tür könnte ihn einquetschen.

    Seit unserem Umzug in eine größere Wohnung sind die Probleme immens schlimmer geworden, es scheint er hat Schwierigkeiten sich einzuleben und sich an das neue Gebiet zu gewöhnen. Besonders Probleme macht die Badezimmer-Tür welche aufgrund des Windzugs ein wenig klappert, sobald jemand vergisst diese Tür zu schließen verzieht sich der Hund in eine Ecke im Wohnzimmer und zittert, beginnt zu hächeln als würde er keine Luft bekommen und Todesangst haben.

    Die einfache Lösung wäre natürlich das jeder darauf achtet das diese Tür immer geschlossen ist aber trotzdem kann es nicht normal und gesund sein das der Hund vorallem nachts so extremen Stress hat. Zumal wir nicht sicher seien können das diese Tür die einzige Quelle ist die ihm so Angst macht.

    - Der Hund wurde nie in Zimmer eingeschlossen. (wenn man von temporären Sachen absieht, wie wenn er nicht aufhört Fremde an der Tür anzubellen, Paketboten etc., sobald die weg sind ist er frei)
    - Der Hund hatte nie einen Unfall mit einer Tür. (unseres Wissens nach)
    - Der Hund hat nachts immer Zugang zu Menschen, meine Eltern schlafen im Wohnzimmer und die Tür ist dort immer offen.

    Die einzigen Räume zu denen er keinen Zugang hat sind die Kinderzimmer. Eine vergangene Nacht bin ich wach geworden und auf dem Weg in mein Zimmer ist er mir sehr dicht gefolgt also hab ich ihn in mein Zimmer gelassen. Erst hatte ich ein Kissen zwischen die Tür gelegt so dass ein Spalt offen ist, aufgrund seiner Angst vor Türen stand er aber davor und hat sich beschwert also öffnete ich die Tür komplett. Circa eine Stunde später hat er mich geweckt durch sein Fiepen, er hat wie bereits beschrieben extrem gezittert und gehechelt als hätte er Atemprobleme und Angst um sein Leben, er sprang mit den Vorderpfoten auf mein Bett und er weiss dass das ein großes No-No für ihn ist.

    Wir haben im großen Wohnzimmer in der Ecke ein relativ schmales Fenster welches meist offen ist zur Belüftung, wenn man hinaus sieht sieht man den Balkon meiner Schwester. Mein Vater hat beobachtet wie der Hund mit den Vorderpfoten auf das Fensterbrett gestiegen ist und eine Weile geguckt hat und dann zum Sprung angesetzt hat, ein Schrei meines Vaters hat sein Vorhaben unterbrochen. Ich glaube nicht das mein Hund Selbstmordbegehen will aber ich glaube das die Angst so extrem ist das er versucht hat den Geräuschen zu entfliehen in dem er es auf den Balkon schafft, er weiss das er von dort aus in das Zimmer meiner Schwester kommt, die Tür wäre zu gewesen aber das wusst er warscheinlich nicht.


    Ich hoffe jemand kann mir helfen, ich würde den Hund nur ungerne weggeben aber ich will auch nicht das er irgendwelche Krankheiten entwickelt.

    mfG
    Patrick