Beiträge von Elsa M. Widmer

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    Echt? Ich dachte immer, wenn eine Zecke Borreliose hat und lange genug dranhing, dann kann man nix mehr machen?

    Aber mit diesen Kügelchen kann man ja andersherum auch nichts falsch machen, oder?
    Sollte ich mir vielleicht mal besorgen.
    Geht das auch bei Menschen?

    Genau, mit den Kügelchen kannst du nichts falsch machen oder verschlimmern. Und: Ja, es geht auch bei Menschen - sagen Heilpraktiker
    - jedenfalls ist das die Alternative zu monatelangen Antibiotika-Einsätzen, falls man wirklich mit Borreliose angesteckt würde. Das Zeug ist echt fies.
    lg
    Elsa, Rolf, die Kinder, Ban, Bageera und die Katzen

    Zitat

    Uah, das muß ja wirklich furchtbar bei Euch sein :schockiert:
    So schlimm ist es hier zum Glück nicht.
    Die Beule scheint weg zu sein, ich finde nix mehr.


    Hallo Malinka
    Ich würde ihm trotzdem eine Woche lang täglich drei Globuli (Kügelchen) Ledum C30 (oder D30, wenn du in Deutschland lebst) in den Fang geben - das ist quasi eine "Pille nach dem Zeckenstich" und kann möglicherweise Borrelisoe verhindern.
    lg
    Rolf, Elsa, die Kinder, Ban und Bageera

    Hallo Malinka
    Nein, du hast völlig richtig gehandelt.
    1. Zwölf Welpen in einer Stunde mit einem Trainer - das ist eindeutig zu viel. Hier waren wir jeweils maximal sechs.
    2. Wenn ein Hund Angst zeigte, weil er bestürmt wurde ("sie wollen nur spielen" - klar, aber er hat eben trotzdem Angst) brach unsere Welpenstunde-Trainerin das Spiel ab; die ängstlicheren Hunde konnten in ein kleines Gärtchen gehn und dort mit dem Halter oder unter sich weiter spielen.
    Unsere Trainerin: "Da wird nicht gemobbt." Recht hat sie.
    Der Trainer ist eine Anti-Leuchte: Dein Hund hat das wunderbar gemacht, du auch. Er hat eine gute Bindung, splitten ist völlig richtig in solchen Situationen.
    Den Anschiss hat der inkompetente Trainer verdient, nicht du.
    Du hast völlig Recht gehabt mit Weggehen.
    Such dir eine andere Hundeschule. Es gibt sie.
    Wir waren in zwei bis wir die richtige für uns fanden. Und: Da sind wir nur zu dritt. Es ist grossartig und man kann richtig arbeiten mit dem Hund.
    Wir wünschen dir + Henry viel Glück.
    lg
    Rolf, Elsa, die Kinder und Ban

    Hallo Malika
    Wir haben hier eine richtige Zeckeninvasion; alle Hunde haben nahezu mehrmals täglich Zecken (ihre Menschen auch). Auf Rat der Tierärztin schützen wir unseren Hund mit:
    1. einem energetischen Chip, den er am Halsband trägt - Tag und Nacht. Die ganze Familie hat ebenfalls solche Chips - wir blieben bisher vor Zecken, Mücken und andern Viechern verschon, der Hund hatte bisher keine einzige Zecke.
    2. Einem homöopathischen Komplexmittel mit Psorinum drin von einem Tierarzt zusammengestellt. Wir geben täglich 10 Tropfen in den Fang.
    3. Haben wir eine Mischung gebraut aus 60° C heissem Wasser plus je 4 Tropfen ätherischem Rosmarinöl und Eukalyptus auf 100 ml. Gut schütteln; das Öl verteilt sich. Damit reiben wir Hals und Bauch sowie die Innenseiten der Schenkel täglich ein. Es riecht gut und ist für den Hund völlig ungiftig, da die Konzentration sehr schwach ist.
    4. Von einer Firma, die mit Neemprodukten handelt haben wir ein Konzentrat speziell für Tiere bestellt: Das reiben wir ebenfalls (verdünnt) täglich ein.
    5. Zusätzlich kann man noch täglich Ledum C30 (Homöopathie) verabreichen, vor allem wenn ein Hund von einer Zecke gestochen wurde.
    Der Grund für den Aufstand: Wir leben in einer Gefährdungsgegend: Die Zecken hier sind Träger von Lyme-Borreliose und Enzephalitis-Erregern.
    Nach jedem Spaziergang striegeln wir unsern Hund durch, damit sich keine Zecke im Fell verirrt.
    PS: Wir hassen die Viecher - ein Nachbar von uns ist an Lyme-Borreliose erkrankt. Wir wollen weder Nymphen (Vorstufe von Zecken) noch Zecken am Hund, an uns und im Haus.
    Unsere Tierärztin sagt, verschiedene Hunde hätten nach gewissen chemischen Anti-Zecken-Mitteln unter schweren Nebenwirkungen bis zu epileptischen Anfällen gelitten. Darauf können wir verzichten.
    lg
    Elsa, Rolf, die Kinder und Ban

    Zitat

    Hi, Elsa,
    Du schreibst: "Ich hatte mit meinem früheren Hund üble Erfahrungen - er wurde mehrmals von einem wild gewordenen Welsh Corgy gebissen und verlor dabei ein Auge. "
    Auf einer vielbefahrenen Straße in so ´ner Krisensituation, hat mein Trainer mal gesagt, kannst (wenigstens mit kleinen/leichten Hunden) höchstens noch eines machen: nimm ihn Dir und schmeiß ihn über den nächsten Gartenzaun, wenn ein anderer Hund offensichtlich aggressiv gestimmt auf Dich zurennt (peinlich wird´s nur, wenn in dem Grundstück ein Hund wohnt, der wird sich über den ungebetenen Gast wenig freuen *gg).
    Aber ist eine Alternative, über die man mal nachdenken kann....
    LG,
    BieBoss


    Hi BieBoss
    Danke - prima Idee - geht nur, wenn der Gartenzaun nicht so hoch ist - mein Hund wiegt an die 25 Kilogramm. Ins Auto heben geht noch gut, rausheben auch - vielleicht schmeiss ich besser den Aggressor übern Zaun? ;-) sofern der kleiner ist.
    Beste Grüsse
    Ban
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    Und an alle, die sich jetzt da so furchtbar empört und aufgeregt sowie so richtig ausgetobt haben, weil ich meine Schuhnummer, äh pardon, das Alter meines nicht pubertieren dürfenden Welpen bekannt gegeben habe: Wir leben in einem kleinen Dorf. Unsere Familie hat genug von Stalkern, Mobbern und Cyberbullern. Bei den Drohungen, die wir da jetzt gelesen haben, müssen wir ja erwarten, dass die morgen vor unserm Gartentor stehen. Nein, das ist kein Verfolgungswahn.
    Wir wollten wissen, warum das Spielen an der Leine so strikt verboten wird. Jetzt wissen wir es. Da müssen wird nicht alles von unserer Familie gleich preis geben - auch das Alter unseres Hundes nicht.
    Wir haben übrigens einen Sachkundenachweis, ich als Hundeführer und unser Hund und darin heisst es: "Pubertierender "Jüngling" - gut in der Hand des Hundeführers".
    Das reicht uns, wir haben unsern Hund im Griff, meine Partnerin, ich und die Söhne und Töchter. Wir gehen auch weiterhin in die Hundeschule.
    Und wir lassen uns nicht gern anpöbeln. Wir wollten in einem Hundeforum mit diskutieren und uns nicht anpflaumen lassen. Das ist ja ausgeartet in die Diskussion ob ich keinen Partner hätte, doch, doch, eine Partnerin. Wir sind eine Familie, es ist alles in "Ordnung" LOL. Na dann eben - dank allen hilfreichen Antwortern.

    Ich gebe meinem jetzt rund 30 Kilogramm schweren Junghund eine Kapsel Nachtkerzenöl (Menschen-Dosierung: 3 Kapseln) pro Tag plus zwei kleine Kapseln Fischöl (Menschendosierung: 6) eine Kapsel Krillöl (für die Gelenke - grosse Rasse) und eine Kapsel eine Borretschöl für Haut und Fell - alles von Tierärztin empfohlen.
    Das klingt kompliziert und nach viel. Mein Hund frisst aber kein Futter aus dem Napf, ich muss ihn von Hand füttern, deshalb Kapseln.

    Zitat

    die frage steht immer noch. :D

    hab mal in dein profil geschaut, da schreibst du: 1 Irish Wolfhound (noch sehr jung/pubertierend)

    das hört sich aber nicht nach welpe an, denn ein welpe ist nicht pubertierend. ;)

    gerade bei einer so groß werdenden rasse sollte man von anfang an dafür sorgen, dass der hund nicht unkontrolliert zu jedem rennen kann. das ist, wenn er älter wird sicher nicht mehr so einfach, ihm das auszureden. :D

    gruß marion

    Aha
    Gruss
    Ban

    Zitat

    In Fällen, in denen ich nichts mehr verhindern kann, lasse ich die Leine fallen, gebe ein Auflösungskommando, drehe mich um und gehe.


    Ja - davon rennen, ich weiss. Nur: Auf der Hauptstrasse fehlen mir die Nerven dazu. Im Wald - nu ja - und wenn's zu einer Beisserei kommt?
    Ich hatte mit meinem früheren Hund üble Erfahrungen - er wurde mehrmals von einem wild gewordenen Welsh Corgy gebissen und verlor dabei ein Auge.

    Zitat

    Übrigens trainiere ich auch nach dem Buch "Alter Angeber" aber wie jetzt mit Käsestückchen? Dort wird der Aufbau von einem felsenfesten Schau und die Kehrtwendung beschrieben ... aber was meinst du mit Käsestückchen? lenkst du ihn ab oder was meinst du?

    Genau: Ich sage "Schau" und gebe ihm ein Käsestückchen, wenn er schaut. Kehrt machen wir auch - aber was nützt das, wenn du auf einem Waldweg stehst, vorne steht ein "Herrchen" und links von dir (einzige Ausweichmöglichkeit) dessen Hund, der nicht gehorcht?
    Das "Schau" funktioniert prima wenn die anderen Hundehalter ebenso reagieren, aber eben nicht, wenn "Bobbeli" (ein Yorkshy) an der Flexileine oder ohne Leine auf deinen Hund losstürzt. Da nützt auch das Not-Sitz-Platz nichts, wenn "Bobbeli" interessiert das nicht, er hüpft um meinen Hund herum. Und der ist nun mal zirka 20 Mal grösser als der Yorkshire-Terrier. Wenn mein Hund dem eins mit der Pfote auf den Rücken haut, ist der Yorkshy gelähmt. Davor hab ich Angst. aber mir stinkt es auch, immer nur auszuweichen, weil "Bobbeli" und Konsorten Null Appell haben.

    Klar, das mit der Verletzungsgefahr stimmt natürlich. Ich dachte dabei eher an ein kleines kurzes "Hallo" unter Hunden auf der Hauptstrasse (wo man sie nicht frei laufen lassen kann) und dann weiter. Das hat sich bewährt. Und seit ich es ihm verbiete, ist der Teufel los.
    Mein Hund ist gut sozialisiert und im Rudel gibt es beim Spielen nie Probleme, er spielt auch täglich mit andern Hunden.
    Blöd ist einfach, wenn ich im Wald (Leinenzwang) jemandem begegne, der verkündet: "Meiner ist nicht an der Leine" (und mein Hund ist an der Schleppleine). Da kann ich lange rechts-um machen und abhauen, wenn der andere Hund hinterher hetzt, weil er seinem Halter kein bisschen gehorcht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur wenige frei laufende Hunde überhaupt abrufbar sind und schon gar nicht auf das erste "Komm" reagieren. Darum trainiere ich das ja mit der Schleppleine.