Beiträge von Skadade

    Hallo,

    vielen, vielen Dank!! :gut:

    Ich werde deine Tipps nun in die Praxis umsetzen!!

    Das mit dem Futter und dem "abhängig sein" erscheint in Kombination mit dem sogenannten Kontrollzwang für mich zum ersten Mal als "logisch"....

    Wenn sie allerdings Ängste hat, wäre es nicht so positiv..
    Sie bestimmt aber ganz klar, wann sie alleine sein mag und wann nicht.. meist mag sie nicht alleine sein, aber nachts zum Beispiel, ist sie ja ganz ruhig.... Dann kann die Angst ja nicht so übermäßig groß sein.....
    :hust:

    Es grüßt,
    Sabrina

    Also, die 6-7 Mahlzeiten habe ich eingeführt, um in etwa der Empfehlung gerecht zu werden.

    Das Yorkies manchmal falsch gehalten und ziemlich verpäppelt werden (darf nicht im Regen spazieren gehen usw.) habe ich auch schon häufig gehört.
    Es gibt da viele Mythen zum Thema Yorkshire Terrier. Viele sind definitiv falsch.

    Ich halte jedoch immernoch die Aussage meines Tierarztes als nicht ganz falsch. Schließlich kennt er meinen Hund und auch seinen Charakter sowie seine körperliche Verfassung. Ich denke, dass ein hyperaktiver Hund mehr Energie braucht, als ein sich normal bewegender Hund. Wenn ein Hund ständig unter Strom steht, kann bei geringer Nahrungsaufnahme bzw. schnell sämtliche Reserven absinken. Ich bin Krankenschwester und auch da lernen wir, dass ein hyperaktiver Mensch schnell auf seine Reserven läuft, wenn nicht konstant bzw. kontinuierlich besondere Stoffe zugeführt werden. Es ist nun nicht so, dass ich den Hund mit dem Menschen vergleichen will.. aber es ist denke ich mal ein Anhaltspunkt und alleine schon daher erschien es mir als logisch und richtig.

    Dass das komplett für alle Yorkies gilt, halte ich nicht immer für korrekt. Ich denke, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss- hauptsache dem Hund geht es dabei gut.
    Meiner Lilly hat es gesundheitlich nicht geschadet, dass sie ständig Futter zur Verfügung hatte. Im Gegenteil..

    Ein anderer Tierarzt hat mir mal gesagt, beim Yorkie müsse man gaaanz regelmäßig die Analdrüse behandeln bzw. ausdrücken lassen. Mehr als bei anderen Hunderassen. Ist auch Quatsch- jedenfalls in meinen Augen. Ich habs nie machen lassen und keiner meiner Hunde hat damit Probleme. Ich hab das Gefühl, dass manche Ärzte nur Geld verdienen wollen- auf Kosten der Tiere.

    Außerdem wurde mir mitgeteilt, ein Yorkie muss im Winter einen Mantel tragen, diese Tiere neigen zu Lungenentzündungen- ebenfalls Schwachsinn, dass kann man nur individuell, aber nicht rassetypisch unterordnen. Lilly hat noch nie nen Mantel getragen- die Yorkies von Bekannten und Verwandten ebenfalls nicht. (Leben alle noch und sind absolute Robusthunde die auch bei Regen raus gehen)

    Wenn man die Gesichte der Y-Terrier verfolgt, waren sie alles andere als Schoß-und Stubenhunde. Aber jeder sieht nur den kleinen Yorkie von Moshammer oder das "auf-dem-Armhündchen" von Irma la Douce mit seinem Schleifchen im Schopf.

    Ich glaube, dass man dazu nichts mehr zu sagen braucht ;-)

    Huhu,

    sorry, dass ich erst nun eine Reaktion auf Eure tollen Antworten tätige.

    Also ich denke schon das ich, viel mehr wohl unterbewusst, die kleine Lilly am Anfang bemuttert habe.

    Mein Tierarzt hat mir geraten, gerade bei Yorkshire Terriern aufgrund des hohen Energie-und Calciumverbrauches immer Futter bereitzustellen, daher kann sie ständig an ihrem Futternapf ran. Um sie etwas gierig auf Leckerchen oder Futter zu machen, habe ich mir schon Gedanken gemacht, sie "manuell" zu füttern um dies etwas unter Kontrolle zu haben. Ich denke mir aber, dass sie dann noch mehr das Gefühl hat, dass sie auf mich angewiesen ist und sich dann die Katze in den Schwanz beisst....

    Die letzten Tage habe ich es aber nach Euren Denkanstössen so gehandhabt, dass ich das "wegsperr-Training" (Ich habe sie bewusst aus einem Raum genommen in dem ich war), mit dem befüllen des Futters verbunden habe. Dh., ich habe mir Mühe gegeben, dass sie nicht unbedingt daneben steht, wenn ich mit dem Futter/dem Futternapf im Gange bin... :hust:
    Ich füttere nun 6-7 kleine Mahlzeiten, damit ich den Empfehlungen des Tierarztes gerecht werden kann und sie nicht allzulange ohne Futter ist.

    Leckerlies beachtet sie nun aber schon eher!!

    Ich habe mich nun auch noch bewusst auf die Transportbox, in der sie nun nachts auch schläft, konzentriert, Lilly hineingeschickt usw.

    Wir gehen nun 3x am Tag ne Runde spazieren und ich versuche auch ihre Denk-bzw. Konzentrationsfähigkeit zu fördern.
    Leider muss ich nach diesen Maßnahmen aber mitteilen, dass ich das Gefühl habe, dass es umso schlimmer wird. Bis vor kurzem hat sie die erste viertel Stunde nur gewinselt und "geknurrt" wenn sie alleine war (habe ich mit nem Babyfon hören können....), seit den letzten Tagen legt sie sofort richtig los sobald ich aus der Tür bin und fährt unverzüglich die großen Geschütze auf (Lautstärke 100+) :sad2:

    Was mache ich falsch?! Ich habe mir schon zig Bücher gekauft und versuche mich auch "logisch" auf den Hund einzustellen, Artgerecht zu handeln usw.

    Vielleicht sollte ich tatsächlich mit ihr zur Hundeschule? Grundgehorsam (bis aufs alleinebleiben) ist bei ihr aber vorhanden.. sie geht bei Fuß (von Natur aus... :???: ), macht Sitz, Platz usw.

    Naja.. ich werde nun erstmal konsequent bleiben und das Training weiterführen.. Was anderes bleibt mir ja bisher eh nicht übrig....

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    Also mit Spielzeug oder besser gesagt dem Kong macht sie gar nichts- das interessiert sie in der Regel gar nicht. Auch mit Futter/Leckerlies kann man bei ihr nichts werden. Verfressen ist sie absolut nicht. (Haben wir schon ausprobiert....)

    Da wir ein sehr großes Grundstück haben, gehen wir seltener spazieren, vielleicht einmal am Tag. Meist sind die Hunde, wenns nicht in strömen regnet tagsüber überwiegend mit uns draußen. Dort spielen wir mit dem Ball, wobei Lilly nicht dem Ball hinterjagt, sondern eher den anderen Hunden. Sie hat mich aber immer Blick, sie ist ein richtiger "Stalker" :|

    Wenn wir außerhalb des Grundstückes sind, ist sie auch dort bei mir, wendet sich vielleicht mal zehn Meter von mir ab- ist dann aber sofort wieder da. Hinter her rufen muss ich da überhaupt nicht. Auch wenn wir fremde Hunde treffen bleibt sie bei Fuß- das war schon immer so.
    Gut erzogen sagen dazu die Meisten, ich würde mich aber eher darüber freuen, wenn sie mal nen bisschen auf eigene Faust machen und unbeschwerter leben würde.. Ich kann mir vorstellen, dass das ein anstrengendes Leben für sie sein müsste...

    Stiften geht sie also überhaupt nicht.. Ist noch nie vorgekommen.. Wenn ich alleine ins Haus gehe und sie im Garten ist, wartet sie vor der Tür.. :/

    Ich habe auch schonmal gedacht, dass sie Langeweile hat und sich so ihre Lebensaufgabe zusammenstellt.. Als ich dann aber keinen Stress und mehr Zeit hatte, habe ich mich intensiv mit ihr beschäftigt, versucht sie zu fördern und zu fordern. Das Problem besteht weiterhin. Egal wie müde sie ist, sie nimmt ihre letzte Kraft zusammen und macht alleine nochmal richtig Stimmung. Als ich oft weg musste, ich sie nicht mit nehmen konnte und Zuhause mit meiner Großmutter gelassen habe, hat sie in der Zeit knapp über 1kg abgenommen

    Für den Hund scheint das echt Stress zu sein. Sie ist in manchen Situationen sehr ängstlich und ein unsicherer Hund. Ich weiss daher nicht, ob es eine Art Kontrollzwang ist.. Die einen sagen ja, die anderen tendieren auf verstärkte Unsicherheit/Trennungsangst..

    Die eine Trainerin hat nach dem Muster der Trainerin gearbeitet, die immer im Fernsehen war (weiss gar nicht mehr, wie die heißt...) und die hatte wohl auch mit solchen Mitteln gearbeitet.

    Die Andere hat sich meinen Hund erst gar nicht angesehen und mir halt deutlich gemacht, dass es sinnlos wäre. Der Hund würde schon zu lange mit der "Macke" leben. Vielleicht habe ich auch zu viel Fragen gestellt- ich versuche schon am Telefon von den Verhaltenstherapeuten genügend auszuquetschen, weil ich die Preise mancher Trainer als eine ungeheuerliche Unverschämt sehe. Als ich dann mit meiner Fragerei durch war, wusste sie vielleicht keine Lösung mehr- keine Ahnung... Dann hatte sie mir vorgeschlagen, an einer normalen Hundeschule teilzunehmen. Ich weiss jedoch nicht, ob das so sinnvoll ist, da ich die Probleme ja hier Zuhause habe und Grundgehorsam soweit bei ihr vorhanden ist.

    :|

    Hi,

    dankeschön :-)

    Also das hinterher dackeln versuche ich ja schon zu unterbinden, indem ich ihr oft die Tür vor der Nase zu mache. Wenn ich ins Bad gegangen bin, ist sie immer sofort hinterher. Da ich das nicht so toll fand, habe ich sie draußen gelassen. Das klappt manchmal auch.. Trotzdem bleibt das Problem bestehen. Ich weiss nicht, wie ich weiter vor gehen soll... mir gehen die Ideen aus.

    Die Trainerin hat mit dem besagten Sprühhalsband gearbeitet und mir geraten, eine Höhle oder Transportkiste als Sicherheitsraum zu benutzen. Außerdem sollte sie nachts aus meinem Zimmer heraus. Damit hat Lilly erstaunlicherweise auch kein Problem, wenn sie im Nebenzimmer schlafen muss. Am Tage allerdings macht sie Alarm.

    Ne andere Therapeutin hat mir wiederrum am Telefon gesagt, dass ich ihre Verhaltensweisen nicht mehr ändern kann, weil es zu eingefahren ist- wenn ich den Hund liebe, solle ich ihn damit akzeptieren. Das geht aber nicht mehr lang gut, Nachbarn fühlen sich allmählich auch gestört... :(

    LG,
    Sabrina

    Hallo,

    ich habe schon etwas durchs Forum gestöbert, aber keine wirkliche Hilfe finden können... Es gibt viele Beiträge zu diesem Thema, aber keinen, der mir weiterhelfen konnte...

    Seit einigen Jahren habe ich eine süße Yorkshire Terrier Hündin. Lilly stammt aus einer etwas zerrütteten Familie und aus schlechten Verhältnissen. Abgemagert und ungepflegt zog sie dann bei uns ein. Schon vom ersten Tag an lässt sie mich keine Minute aus den Augen, klebt förmlich an meinen Beinen. Mit der Zeit ist es etwas abgeschwächt, aber immernoch so, dass es wirklich extrem ist. Alleine bleiben kann sie gar nicht- sie bellt und jault, kratzt auch an den Türen rum.

    Wir haben schon alles ausprobiert: In eine Transportkiste Schutz vermitteln, Radio anstellen, mit anderen Hunden (habe noch einen Zweithund) zusammen, immer nur 5-10 Minuten wegbleiben und das ständig wiederholen, Rituale durchbrechen ( wir haben uns ne Zeit lang ständig in die Situation begeben weggehen zu müssen, also Autoschlüssel nehmen, Jacke anziehen usw., sind aber nicht aus dem Haus gegangen.)
    Uns wurde dann eine Rütteldose und ein Sprayhalsband empfohlen, das hat die Sache auf kurz oder lang noch mehr verschlimmert.

    Sie hat sich in den Jahren so gebessert, dass sie allgemein ruhiger geworden ist, aber alleine bleibt sie trotz Training immer noch nicht. Auch Rescuetropfen usw. haben nichts gebracht. Ein T-Shirt von mir hat sie auch nicht dazu bewegen können, ruhig zu bleiben.
    Wenn ich alleine wegfahre, macht sie die Leute Zuhause so wahnsinnig, dass ich mir ständig nörgeleien anhören muss. Der Hund würde nerven usw.! Ich nehme sie dann schon ab und zu mit, muss mich aber jedesmal mit Papiertüchern und einer "Brechtüte" bewaffnen, da meine Süße nicht Autofahren kann (sie erbricht nach ca. 10km). Auch da hat bisher nichts geholfen.

    Das Hauptproblem ist aber, dass sie nicht alleine bleiben kann. Ich liebe sie über alles und will sie auf gar keinen Fall weggeben.. Ich sehe aber für die Zukunft schwarz, weil schon alle genervt sind... :sad2:

    Sie zeigt im alltäglichem Zusammenleben allerdings auch noch mehrere Auffälligkeiten: Wenn mich jemand umarmt, aus Spaß schubst oder ähnliches, fängt sie an zu bellen und regt sich tierisch auf. Außerdem neigt sie zu autoagressiven Verhaltensmustern: sie leckt und beißt sich ständig die Pfote, hört aber nach einigen Ermahnungen auf. Es passiert mindestens 6x täglich. Wenn wir Möbelstücke rücken oder tragen, flippt sie richtig aus: rennt um uns herum und bellt in voller Lautstärke.
    Zu anderen Hunden ist sie ziemlich freundlich und verträglich.
    Egal ob sie sich freut oder sauer ist: sie wedelt immer mit dem Schwanz. Andere Hunde scheinen damit nicht viel anfangen zu können- hab ich das Gefühl...

    Eine Bekannte hat mir geraten, sie aus meinem Zimmer zu verbannen (sie hat immer in meinem Zimmer in einem Körbchen geschlafen). Dann habe ich meine beiden Hunde in ein anderes Zimmer geschickt- da bellt oder jault sie kein einziges mal.. Am Tage kann ich ihr die Tür vor der Nase zu machen und das gejaule ist groß! Ignorieren hilft da auch nicht viel..

    Wer hat mit solch einem Verhaltensmuster noch Erfahrung gemacht und konnte Erfolge erzielen? Ich hatte schon eine Therapeutin hier, ihre Ratschläge haben aber selbst nach konsequentem Training nichts gebracht. Bachblütentherapie ebenfalls nicht.

    Freue mich über Ratschläge für meine Lilly und mich....

    Liebe Grüße,
    Brina