Beiträge von Steffi71

    Ich kann mich LEO nur voll und ganz anschließen.
    Du musst Deinen Hund in solchen Situationen wirklich beschützen. Nicht, indem Du ihn betüdelst und bemitleidest, sondern indem Du Dich vor Deinen Welpen stellst, ihm Schutz vor dem "Angreifer" bietest und er so merkt, dass er die Situation nicht alleine klären muss (durch Kläffen oder Anstschnappen), weil Du das ja für ihn erledigst.
    Ich würde den Besitzern des anderen Hundes auf jeden Fall auch freundlich die Sachlage erklären.
    Ich hoffe für Dich, dass sie einsichtig sind... :???:

    Es stimmt, dass der Welpenschutz nur innerhalb eines Rudels gilt, in dem der Welpe vom ersten Tag an lebt - sonst nirgendwo!
    Wie die anderen auch schon schrieben, sollte die Ruhe der älteren Hunde auf jeden Fall respektiert werden.
    Das Verhalten des Kleinen ist schon ganz schön frech - nicht süß!
    Ihr solltet die älteren Hunde in ihrer Erzieherrolle unterstützen, indem der Welpe, wenn er mal wieder ohne Pause nervt, einen seitlichen Nackenstüber bekommt. So weisen Hundemütter ihre Welpen auch zurecht.
    So wird der Kleien sehr schnell lernen, dass es in seinem Leben gewisse Grenzen gibt, die er nicht überschreiten darf.
    Ihr könnt den älteren Hunden auch ruhig mal eine Auszeit von dem Kleinen gönnen, indem der Kleine eine Weile in seinem Körbchen (angebunden) verbringen muss.
    Ich spreche übrigens aus Erfahrung. Unser Paul war als Welpe nämlich auch unheimlich frech unserer älteren Hündin gegenüber, so dass ich sie mehrmals täglich von dem Winzling "befreien" musste, da sie auch sichtlich genervt war! ;)

    @ Olaf:


    Vielen lieben Dank für den Tipp! :D
    Ich habe ihn auch schon von unserer Züchterin bekommen und werde ihn auch einlösen, wenn Fiete nächste Woche dann da ist.
    Natürlich bekommt man dann auch Werbung vom Fessnapf-Markt, aber was soll's? Hab eh den Newsletter abonniert, da ich regelmäßig dort für unsere Hunde, unseren Kater und die Meerschweinchen einkaufe.

    @ Katy:
    Das hört sich doch alles recht entspannt an - und nach einem ausgeglichenen kleinen Welpen! ;)
    Unser Fiete ist ja der Anführer des Welpenclans und ständig auf Achse, wenn es darum geht die Welt zu entdecken!
    Seine drei Brüder liegen alle im Körbchen und schlafen - Fiete ist das oft schon zu langweilig - und ärgert lieber die Katze der Züchterin!
    Ich glaube, dass wir uns da einen kleinen Wildfang ausgesucht haben, hihi. :lol:
    Aber ich liebe Herausforderungen! :D

    @ Milana:


    Also, ich persönlich halte unheimlich viel von Martin Rütter - ich weiß nicht, wie's Dir geht.
    Wenn Du so gar nicht mehr weiter weißt: wie wäre es mit einer Stunde bei ihm (falls ihr nicht zu weit entfernt von seiner Hundeschule wohnt)?
    Andererseits hat er viele Hundetrainer, die unter ihm gelernt haben, die in verschiedenen Städten ebenfalls D.O.G.S. mäßig trainieren.
    Vielleicht wäre das eine Alternative zu "irgendeinem" Hundetrainer, denn so kann sich ja leider jeder nennen!
    Bei den "Rütter-Trainern" weißt Du, was Du bekommst!
    Vielleicht reichen ja nur ein oder zwei Stunden. Dafür, dass ihr den Hund vielleicht 15 Jahre lang habt, sicher eine gute Investition! :gut:
    Ich würde nichts unversucht lassen...

    @ Milana:


    Wenn Du mit einer Schleppleine arbeitest, musst Du ja eh Handschuhe tragen. Da Du dann auch einen gewissen Schutz vor ihren Zähnen hast, kannst Du sie ja schon gefahrlos aus der Leine entwirren.
    Wenn sie sich verheddert hat, würde ich sie rufen und "Warte" sagen, dann ohne weiteren Kommentar entheddern.
    Sollte sie dann das wilde Toben anfangen, würde sie von mir einen seitlichen Schubser in der Nackengegend bekommen (hab ich von Martin Rütter gelernt). Und das so oft, bis sie entnervt aufgibt.
    Hunde untereinander maßregeln sich genauso, ohne großes Aufheben!
    Mit Leckerchen würde ich hier nicht arbeiten, weil sehr schnell eine falsche Verknüpfung hergestellt werden kann.
    Wenn Du einen Moment erwischt, in dem sie absolut ruhig und friedlich ist, kannst Du ihr ein Leckerchen geben und sie loben.
    Positive Verstärkung verankert sich eh immer besser, als Bestrafung von negativem Verhalten! :gut:

    Wenn Deine Hündin eher unsicher ist, möchte sie vielleicht in der neuen Umgebung erst mal keine Duftmarke hinterlegen (in Form eines Haufens), um die anderen Hunde, in deren Revier sie ja gerade "eindringt", nicht zu verärgern.
    Hört sich vielleicht ein bisschen doof an, war bei unserem Paul aber auch erst so, als wir vor zwei Jahren hierher zogen.
    Wir wohnen recht ländlich, und hier gibt es viele große Hunde.
    Paul hat sich in den ersten Tagen nicht getraut, sein Beinchen beim Pullern zu heben!
    Vielleicht kannst Du Dir einen Nachbarn mit Hund suchen, mit dem Deine Hündin sich gut versteht, damit ihr gemeinsam spazieren gehen könnt?
    Von dem Hund kann sie sich dann auch quasi abgucken, dass man draußen seine Geschäftchen ruhig erledigen darf/soll. ;)
    Halte durch, dennn als unser Scotty einjährig zu uns kam, war er auch nicht stubenrein.
    Er hat es sich allerdings in kurzer Zeit von unserem Paul abgeguckt, wie's geht!
    Erwachsene Hunde werden im Übrigen viel schneller stubenrein als Welpen, weil sie auch schon länger einhalten können, als ein Hundebaby.
    Viel Erfolg! :gut:

    @ Milana:


    Ich kann mich in allen Punkten nur den anderen anschließen! ;)
    Ich wünsche euch ganz viel Nerven, denn die braucht man halt für einen Welpen!
    Unser Paul (Zwergpinscher-Chihuahuamix) war in seiner Welpen-/Junghundzeit auch mit nichts ruhig zu stellen, schlief sehr wenig und war oft wie überdreht.
    Ich habe mir damals einen Kaninchenauslauf gekauft. Da hinein kam dann sein Körbchen, Zeitung (weil er noch nicht ganz stubenrein war) und ein Kauknochen.
    Wenn er so überdrehte, dass er von selber (oder durch uns) nicht mehr "runterkam", setzte ich ihn in seinen Auslauf.
    Machte er Theater, verließ ich den Raum, bis er ruhig war.
    Dann kam ich wieder rein, lobte kurz - und habe heute einen super gut erzogenen und lieben Hund!
    Wenn Du weiterhin konsequent bleibst, wirst Du bald einen tollen Hund haben, der seine Grenzen kennt und sich bereitwillig unterordnet!


    Ich hab übrigens noch eine Idee, warum Dein Welpe sich so gebärdet: manchmal benehmen sich Welpen so, die zu früh von der Mutter getrennt wurden. Da fehlte dann schon zu früh die "erzieherische Hand", so dass die Welpen untereinander machen konnten, was sie wollten, ohne dass Mama halt erzieherisch eingreifen konnte!
    Ich hab mal gehört, dass diese Vermehrer (keine Züchter!) die Mütter oft früh von den Welpen trennen, damit sie sich schneller für den nächsten Wurf regenerieren können.
    Bei diesen Vermehrern sind die armen Hündinnen ja leider nur Gebärmaschinen... :( :