hallo zusammen,
ich habe lobo jetzt seit 2,5 jahren. er kam mit 5 monaten zu uns aus einem tierheim in spanien. von anfang an war er sehr zurückhaltend zu jedem - bis auf uns, also sein rudel und das herrchen seines spielkumpels, von dem er sich auch heute noch anfassen lässt.
ich finde das nicht schlimm, denn er ist ein mallimix, also sehr gross und lieber geht er menschen und kindern aus dem weg, als dass er auf sie zurennt und ängstigt :-).
nun merke ich aber zusehens, dass ihm kinder richtig angst machen und er sofort flüchtet, nicht mehr wie bisher hinter mich, sondern auch schon mal ab über die strasse (bei uns gibt es kaum verkehr, aber trotzdem!). mit hunden, die er nicht kennt, verhält es sich ähnlich. mitten unterm laufen bleibt er stehen und ist auch nicht zum weiter gehen zu bewegen, sondern kehrt schlicht um oder macht nen riesenbogen um (meist grosse) hunde. anfassen lässt er sich von niemandem, er weicht zurück.
nur am hundesee, wo er massenweise unbekannte hunde trifft, auch grosse, hat er dieses verhalten nicht *staun*.. dort läuft er auf jeden hund zu, spielt mit jedem, versucht sie auch schon mal zu dominieren, ist also ein durch und durch "normales" verhalten für nen 3jährigen rüden (kastriert).
so, nachdem ich nun schon öfter drauf angesprochen wurde, warum denn mein lobo so ängstlich ist und sich so gar nicht anfassen und streicheln lässt und heute in einem buch gelesen habe, dass dies 'normales' verhalten von hunden ist, die als welpen im süden (spanien) in zwingern gehalten wurden und so halt sozialisationsmängel haben, bin ich verunsichert, ob mein hund unter stress steht und ich ihm helfen muss in form von hundetrainer doer ob er halt einfach so ist und ich das ganz gelassen laufen lassen kann.
über antworten und tipps würde ich mich freuen.
moni