Beiträge von Sonsa

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    Nein, im Moment weiß ich auch keinen Rat...aber hey...das ist so krass...ihr wollt den Hund einschläfern lassen, weil deine Mutter es nicht für nötig gehalten hat ihn ans Alleinsein zu gewöhnen - da bin ich im Moment etwas sprachlos...

    wir WOLLEN den hund NICHT einschläfern lassen, aber wenn wir keine lösung finden, ohne das er LEIDET, was sollen wir tun? wir können nicht unsere jobs aufgeben!!! und den gedanken haben wir erst in erwägung gezogen, als der tierarzt meinte, alles andere würde ihn aufgrund herzkrankheit total leiden lassen... und ich benötige hier mit sicherheit keine kritik, ihc kann nichts dafür, dass der hund nie an das allein sein gewöhnt wurde, das ist ganz allein die sache meiner mutter gewesen, insofern kann ich diesbezüglich auch keine stellung nehmen.

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    Allerdings geht das nicht in ein paar Stunden, da braucht man viel Geduld und Konsequenz, aber es lohnt sich wirklich!

    ja, da haben wir ein problem ... das muss in zwei wochen so sein, dass er alleine bleibne kann :( deswegen sind wir so verzweifelt.

    ein semester aussetzen von was? wir können NICHT unseren job aufgeben, wovon sollen wir denn bitte leben? ist ja nicht so, dass gerade jobs en masse existieren, ... und dass wir reich sind ... uniferien hab ich bald, ja, aber trotzdem habe ich arbeit! und die arbeit können weder meine schwester noch ich aufgeben. meine schwester hat noch zwei wochen urlaub, dann ist der aufgebraucht. meiner ebenso.

    ja ich weiß, auch das liegt uns schwer im magen. meine mutter liebt ihn und wir wollen ihr das nicht antun. wir wollen es nicht, aber ich, freunde und alle möglichen leute fragen schon seit tagen rum, ob jemand, der einsam und alt isu nd viel zeit hat, ihn in pflegen ehmen könnte, wir finden einfach niemanden ... wir sind ja die ganze zeit dabei, eine gute lösung zu finden, aber momentan scheint alles aussichtlos.

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    Sonsa, magst du uns sagen wo ihr herkommt? Vielleicht kennt einer der Foris einen kompetenten Hundetrainer in eurer Nähe, der sich den Hund mal live anschaut. Er kann euch dann sicherlich sagen, wie ihr den Hund am besten "händelbar" bekommt. Ich denke das mit viel Geduld die Umgewöhnung (in welcher Form auch immer) möglich sein wird.

    wir kommen aus wien. ich hab auch schon drei angeschrieben, nachdem bei zwei kein erfolg raus kam (die eine im urlaub, die andere nicht mehr aktiv) - aber weder per mail noch telefonisch erreichbar. mogen probiere ich es weiter, bei anderen.

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    Aber sag mal, hat Deine Mum nicht eine Bekannte oder mehrere, die der Dackel-Senior schon kennt??
    Oder könnte er nicht mit zu Deiner Großmutter?? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hütet sie ihn eh ab und an??

    kennen ja - aber dortbleiben nein. die arbeiten alle! meine mutter ist ja nicht alt, ... meine oma wäre eine gute lösung. das war das erste woran wir dachten. aber sie nimmt ihn nicht. meine schwester hat schon viel geredet, sie weigert sich. das wäre die idealste lösung, aber meine oma ist für einschläfern. sie will den hund nicht bei sich haben. ob das jetzt eine reaktion ist, weil ihr kind schwer krank ist oder nicht, jedenfalls will sie nicht. wir haben schon alles getan was wir konnten :( *schnief*

    die tage vergehen so schnell, .... und immer noch haben wir keine lösung. und sind schon fix und fertig :(

    und danke euch allen für die genesungswünsche!

    Hallo,

    wir schreiben hier aufgrund eines Anliegens, das meine Schwester und mich extrem belastet.

    Zuerst ein bissl ausholen, damit man versteht, worum es uns geht.

    Meine Mutter, mitte 50, hat zu ihrem Hund, Bobby, 13 Jahre alt und herzkrank, eine enorme innige Bindung. Die beiden waren seit es den Hund in ihrem Leben gibt (also seit exakt 13 Jahren) noch keinen einzigen Tag, ja nicht einmal auch nur eine einzige Stunde getrennt. Der Hund ist es also absolut nicht gewöhnt auch nur fünf Minuten alleine zu sein, er war rund um die Uhr bei meiner Mutter. In den letzten Jahren wurde er herzkrank, bekommt Medikamente, ist zwar meistens gut drauf, aber manchmal, vor allem wenn er sich aufregt oder länger spazierne geht, merkt man ihm sein Alter und seine Herzkrankheit schon an.
    Jetzt ist unerwartet etwas passiert, womit keiner gerechnet hat - meine Mutter hatte vor einer Woche einen Schlaganfall, ist seitdem im Spital und wird voraussichtlich noch einige Wochen / Monate auf Rehab sein. Wie es ihr danach geht, wissen wir nicht, also weder ob sie im Rollstuhl sitzen wird, oder gehen können wird, also auf Deutsch: Ob sie sich weiter um Bobby kümmern wird.

    Meine Schwester lebt zu Hause, dh. derzeit kümmert sie sich um den Hund. Nach den ersten paar Tagen hat er sich - anscheinend - beruhigt. Er scheint meine Mutter nicht mehr zu vermissen, weil er eine andere Bezugsperson gefunen hat - meine Schwester. Ob er meine Mutter vermisst oder nicht ist ihm nicht anzumerken, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich nehme an ja, aber man sieht es nicht. Vielleicht denkt er einfach auch nur dass meine Schwester der Ersatz ist. Aber genau da ist jetzt das Problem: er raunzt, sobald sie im Badezimmer ist oder auf dem Klo, er weicht ihr keinen Schritt von der Seite, etc. Für meine Schwester sehr belastend, da sie nie weg kann, man kann den alten Hund ja nicht mitnehmen, länger als 10 Minuten kann er nicht herumgehen, und alleine lassen ist nicht drinnen - er war ja noch nie alleine, ist dies nicht gewohnt und bellt noch dazu mit 100% Sicherheit. Sie ist quasi jetzt an den Hund gebunden, wenn sie meine Mutter im Spital besucht muss ich kommen um auf ihn aufzupassen, oder meine Großmutter. Doch das Problem ist: jetzt hat meine Schwester eine Woche Pflegeurlaub gehabt und geht noch 1-2 Wochen in Krankenstand, doch dann muss auch sie wieder arbeiten, ich bin selbst arbeiten oder auf der Uni und kann den Hund nicht nehmen, abgesehen davon soll man ihn laut Tierarzt auf keinen Fall aus seiner gewohnten Umgebung reißen.
    Was noch hinzukommt: Hundesitter, andere Personen, ihn in die Arbeit mitnehmen - das kommt alles nicht in Frage, da Bobby extrem Menschenscheu ist und mehrere Monate benötigt, um einen Menschen zu mögen. In fremde Hände zu geben, während wir arbeiten, ist also auch nicht möglich.

    Wie soll es weitergehen? Wir sind schon sehr verzweifelt, immer öfter kommt die Sprache auf Einschläfern, weil wir weder ihn leiden lassen wollen, wenn er trotzdem zu einer fremden Person kommt noch einfach so 10 Stunden fernbleiben können von der Whg noch eine fremde Person als Hundesitter engagieren können, da er ja auf fremde Menschen schlimm reagiert. Uns tut der Gedanke ihn einschläfern zu müssen wahnsinnig weh, aber momentan wissen wir keinen Ausweg. Der Tierarzt meinte, er würde nur total leidne, würde er jetzt zu einem neuen zu Hause müssen oder fremde Menschen in die Whg kommen - abgesehen davon dass wir uns keine 8-10 Std. Betreuung 5 Tage die Wochel eisten können.

    Bitte - helft uns. Ist es möglich, einen 13 jährigen Dackel noch daran zu gewöhnen, alleine zu bleiben für viele Stunden? Oder an ein neues zu Hause zu gewöhnen? Oder leidet er dann total und geht langsam zu Grunde? Ist Einschläfern wirklich der einzige Weg um ihn nicht leiden zu lassen? Es ist für uns alle - wie gesagt - enorm belastend, die Entscheidung und auch das wir die Zeit nicht haben uns 24 h am Tag um ihn zu kümmern. Noch dazu hat er Schlafgewohnheiten, die meine Schwester - wenn sie wieder arbetiet, nicht aushalten wird - er wacht um 5 auf und braucht dann Zuwendung, sonst bellt er, nachts ist er unruhig, weckt mehrmals meine Schwester auf, wohl weil er eh den ganzen Tag liegt und döst, er ist ja eben nicht mehr der jüngste. er braucht wirklich sehr viel und oft Zuwendung, einfach mal 10 Minuten am PC sitzen geht nicht, da raunzt er, außer er schläft tief und fest. Dies ist also alles für meine Schwester derzeit sehr belastend (neben der Tatsache, dass unsere Mutter schwer krank ist, aber darum gehts hier ja nicht).

    Also nochmal die Fakten:

    - er kann keine fünf Minutne alleine bleiben, er bellt das ganze Haus zusammen, weil er das 13 jahre nicht gewohnt war
    - keiner kann ihn in die Arbeit mitnehmen, er wäre also 9, 10 Stunden alleine zu Hause
    - fremde Menschen in die Wohnung wäre furchtbar, er braucht Monate um einen Menschen zu lieben und selbst wenn es klappt haben wir kein Geld um eine 9 Stunden Betreuung zu bezahlen
    - an einen fremdne Platz unterbringen für ein paar Monate scheitert wohl auch wieder daran, dass er fremde Menschen nicht mag und darunter leiden würde, plötzlich von seiner gewohnten Umgebung und seinen gewohnten Leuten weg zu sein

    Also .... wir wissen keine Lösung, ohne den armen Bobby leiden zu lassen, außer ein sanftes Einschlafen, was wiederum für UNS keine Lösung ist, das könnten wir usn nur schwer verzeihen und meine Mutter, die ja eine enorme Bindung an den Hund hat, würde sich ewig Vorwürfe machen, wenn der Hund stirbt während sie an ihrem Schlaganfall zu arbeiten hat. Kann man einen Hund in dem Alter noch an etwas anderes gewöhnen ohne dass er vor Kummer langsam zugrunde geht?

    Ich hoffe, ihr wisst Rat ...

    Eure verzweifelte Sabine