Hmmm... also ich bin mir im Moment nicht sicher, was manchmal für einen Jagdhund besser ist....
Wir haben eine Weimaraner Hündin in der NAchbarschaft, welche jagdlich geführt wird.
Und einen Weimaraner Rüden der NICHT jagdlich geführt wird, aber anderweitig mit Dummy und Trailen ausgelastet wird.
Die jagdlich geführte Hündin, ist auf einem normalen Spaziergang völlig unerzogen, nicht ansatzweise Leinenführig und geht ganz klar ihren eigenen Weg. Mein Gismo zieht schon den Schwanz ein, wenn er sie sieht, denn die Ziege hat ihn mal als Hetzobjekt missbraucht und ne halbe Stunde durch den Wald gehetzt bis er Gott sei Dank irgendwann zu mir gerannt kam und ich die Hündin abwehren konnte. Mein Gismo hat zwei Tage danach nur geschlafen und war völlig fertig. Der Jäger konnte sie aber auch nicht abrufen 
Der NICHT jagdlich geführte Rüde, ist super sozial. Steht in einem top Grundgehorsam und wirkt sehr entspannt und in sich ruhend.
Und spielt selbst mit meinem kleinen Gismo richtig schön, ohne ihn als Beute zu sehen. 
Der Jäger hat mir gesagt, man könne von einem Hund, der bei der Jagd soooo selbständig arbeiten muss, im normalen Alltag keinen perfekten Grundgehorsam erwarten, weil sie halt dazu da ist SELBSTÄNDIG Entscheidungen zu treffen.
ich kenne mich mit der Rasse wenig aus, nur sind das jetzt die direkten Erfahrungen die ich selbst sammeln konnte und das was mir der Jäger erzählt hat.
Und ganz klar, der NICHT jagdlich geführte Weimaraner ist wirklich ein ganz toller HUnd und ich habe nicht ansatzweise den Eindruck, dass er unterbeschäftigt ist. Also kann es anscheinend auch so gehen 