Beiträge von milky

    Eben deshalb sitzt er ja auch noch im Tierheim.

    "Ganz ehrlich, ich hätte auch meine Zweifel ob euch an dem Hund wirklich etwas liegt.
    Ich finde nämlich ihr geht da ganz schön unbedacht mit einem Lebewesen um."

    Wenn mir an dem Hund nichts liegen würde hätte ich mich nicht( schon seit Dezember mittlerweile) darum bemüht etwas in Gang zu bringen.
    Zum einen liegt mir es sehr am Herzen ihn dort rauszuholen, damit auch meine Freundin nicht mehr so angespannt ist und zum anderen hab ich Eddi auch richtig ins Herz geschlossen und es macht mich wirklich sehr traurig zu wissen, dass er nun im TH sitzt.
    Es ist nicht garantiert, dass er dort schnell vermittelt wird und als ich herausfand, dass er schon einmal in einem anderen Tierheim war bekam ich zu hören, dass er ein richtiger "Ladenhüter" war und es wenig Interesse an ihm gab (...wohl wegen seiner Farbe,Größe und seiner manchmal sehr stürmischen Art)

    Ich kann von mir aus sagen, dass ich nur das beste für ihn wollte/will, dass ich mich solange er bei mir war, sehr viel mit ihm beschäftigt habe, er wirklich sehr viel Auslauf hatte und es auch sonst gut hatte.
    Meine Hündin hat sich sehr an ihm orientiert und von seiner Souveränität profitiert,sodass die beiden wirklich ein Superteam waren.

    Mir leuchtet ein, dass das Ganze sehr wirr klingt und auch ich selbst würde prüfen wollen was da, los ist ehe ich den Hund weitervermittle.
    Doch daran besteht anscheinend kein Interesse, obwohl ich in einem 170 qm großem Haus mit Garten wohne und betont habe, dass ich sehr viel in der Natur bin,Eddi nie mehr als 2 Stunden allein sein muss weil eigentlich immer jemand da ist...
    Meine Hündin ist gut erzogen und auch Eddi habe ich noch so einiges beibringen können.

    Ich glaube, dass das TH mir diese große Summe zur Abschreckung nannte.
    Und ich kann bis jetzt nicht nachvollziehen, wie man auf einer Homepage auf der steht dass sie täglich aktualisiert wird, immernoch Dinge stehen , die nicht der Wahrheit entsprechen.
    Ich bin der Meinung, dass der Hund im TH sehr leidet weil er wie schon gesagt sehr menschenbezogen ist und er eine feste Bezugsperson braucht.
    Laut Tierheim ist er nicht Leinenführig, doch ich hatte nie Schwierigkeiten mit ihm an der Leine zu gehen.
    Im Gegenteil, er war sehr entspannt wenn er auf andere Hunde getroffen ist und hat sie meist ignoriert.
    Ich finde es nicht okay, dass ein Hund der sowieso schwieriger zu vermitteln sein wird, dann auch noch so falsch beschrieben wird, es sei denn er hat sich wirklich so krass verändert, das die Angaben des Ths der Wahrheit entsprechen.

    Wie dem auch sei..ich werde mich ein letztes Mal im Tierheim melden um noch einmal mit den Zuständigen zu sprechen.Vielleicht wird ja doch noch alles gut..oder er findet ganz schnell eine liebe Familie die ihn aufnimmt

    Lg

    Ps.: Widersprüchlich ist finde ich gar nichts, denn ich nahm den Hund offiziell bei mir im Oktober auf und ließ ihn chippen und versichern .Ende
    Oktober musste ich dann Umziehen und den Hund in Pflege geben.
    Hätte ich den Hund schon länger gehabt, hätte ich ihn auch registrieren lassen.
    Da er ein sichergestellter Hund war, war es nicht leicht an Infos heranzukommen,denn ein sichergestellter Hund ist nicht in der offiziellen Vermittlung zu finden.
    Mir ist klar, dass einiges schief gelaufen ist, nur habe ich es anders nicht geregelt bekommen.
    Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass es so kommt.

    Also für das eine mal als Eddi mir abgehauen ist habe ich 30€ bezahlt.
    Und natürlich wollen sie die Unkosten die durch den Hund enstehen decken.Als Halter muss man dann die entstandenen Kosten übernehmen.
    Das wären in meinem Fall 9oo€ pro Monat.
    Ich hätte die normale Schutzgebühr bezahlen können und wäre auch bereit gewesen noch 100 dazu zu geben oder auch im TH dafür mit anzupacken.
    Denn ich kann nun wirklich nicht 9oo€ einfach so bezahlen.

    Es kommt mir halt so vor als wenn es dem TH gar nicht um das Wohl des Hundes geht sondern eher um Kostenerstattung und ect.

    Laut Th bin ich nun Halterin und damit auch für die Kosten zuständig.
    Leider geht es meiner Freundin ja gesundheitlich schlecht und ist deswegen auch erst in die Lage gekommen, sich von ihrem Hund zu trennen.
    Ich glaube nicht, dass sie bei einer Erstkontrolle überzeugend wirkt.
    Und selbst wenn, könnte sie ihn ja doch nicht behalten.
    Ich würde Eddi zwar bei mir aufnehmen, aber der Schutzvertrag der bei der Übergabe unterzeichnet wird, verpflichtet ja dazu den Hund nicht an Dritte weiterzugeben...usw.

    Eddi ist kein einfacher Hund, sehr ungestüm und gehorcht längst nicht jedem. Auch sein Aussehen ist nicht jedermanns Sache..
    Zudem besteht noch Verdacht auf ED.
    Ich befürchte einfach, dass er es sehr schwer haben wird weitervermittelt zu werden.
    Und ich persönlich finde es total grausig mir diesen Hund 2 oder 3 Jahre im Th vorstellen zu müssen.
    Er so ungern allein, ist total anhänglich und braucht unbedingt eine feste Bezugsperson.

    Die Infos die das TH zu ihm gibt erschweren das ganze noch, weil sie einfach teiweise gar nicht stimmen.

    Ich gab Eddi in Pflege zu einem Bekannten um ihn dann, nach dem Umzug abzuholen.
    Der Rechtsanwalt gab mir zwar Recht, bloß müsste ich dann als "Halterin" trotzdem die 30€ pro Tag zahlen.
    Es war ja zuerst nicht klar, wem der Hund eigentlich gehört... und weil ich aber von Anfang an sagte, dass es mein Hund ist wurde mir später (nachdem ich chipnummer und versicherungsnummer vorgelegen hatte) gesagt, dass ich als Halterin für die Kosten aufkommen muss.

    Meine Freundin hofft, dass sich das alles noch aufklärt, kann aber selbst nichts dazu beitragen.

    Hallo,
    ich werde erst einmal in etwa schreiben um was es geht...

    Also...vor knapp 6 Monaten konnte meine Freundin aus gesundheitlichen Gründen ihren Hund"Eddi" nicht mehr halten und übergab ihn dann also mir vorerst.
    Da ich selber eine Hündin schon halte und es noch etwas unklar war ob ich ihren Hund behalte oder nur vorerst in Pflege nehme( um abzuwarten ob es meiner Freundin soweit wieder gut geht, dass sie ihren Hund wieder bei sich aufnehmen kann, weil ihr der Hund einfach sehr am Herzen liegt),ließ ich ihn nicht registrieren aber chippen und versichern.
    Leider war ihr Hund es nicht gewohnt allein zu bleiben und als ich das Haus verließ, um mit meinem eigenen Hund eine Runde zu drehen, kam er wohl auf die Idee mich suchen zu gehen und öffnete anscheinend die unabgeschlossene Tür.

    Ich suchte ihn überall und am nächsten Tag fand ich ihn im Tierheim und holte ihn dort wieder ab.
    Inzwischen ging es meiner Freundin immer schlechter und es stand ihr nun ein Klinikaufenthalt bevor.
    Leider war dadurch alles sehr schwierig geworden, und da ich gerade eine neue Bleibe gefunden hatte war ich völlig im Umzugsstress.
    Ich gab Eddi darauf in Pflege zu jemanden und meine Hündin brachte ich bei meiner Mutter unter.
    Doch als der Umzug fertig war und ich Eddi abholen wollte, wurde mir gesagt es hätte jemanden gegeben der Eddi bei sich aufnehmen wollte.
    Die Adresse des "neuen" Halters wurde mir jedoch nicht mitgeteilt.
    Ein wenig später erkundigte ich mich im Tierheim und erfuhr, dass Eddi nun als sichergestellter Hund dort sitzt.
    Ich erklärte wie es dazu kam und, dass ich ihn gerne wieder mitnehmen wolle.
    Doch das Tierheim teilte mir bloß mit, dass Eddi dort unter anderem Namen ist und auch der Halter jemand ganz anders ist.
    Da ich nicht als Halterin eingetragen war ,kam ich an keine Infos und kam nur sehr langsam voran.
    Schließlich konnte ich aber die Chip- und Versicherungsnummer vorlegen.
    Erst wollten sie mir den Hund nicht geben weil man sich nicht einig war ob ich "Halterin" bin, nachdem ich bewiesen hatte, dass er zu mir gehört (soweit)...wurde mir erklärt, dass ich für jeden Tag den er dort verbracht hat 30€ zahlen müsse.
    Da er zu diesem Zeitpunkt aber schon 2 Monate im Tierheim war, war die Summe für mich leider zu hoch als dass ich sie bezahlen konnte.
    Natürlich wächst die Summe täglich und die Chance wird immer geringer, dass ich ihn aus dem Tierheim bekomme.

    Ich informierte mich daraufhin bei meinem Rechtsanwalt und der Polizei, die teilte mir mit, dass ich Wiederspruch einreichen könnte und der Hund (soweit er nicht von mir misshandelt wurde) an mich herausgegeben werden müsste.

    Dies teilte ich dem Tierheim auch so mit,worauf mir dann gesagt wurde, dass der Halter der Eddi als letztes hatte, den Hund dem Tierheim überlassen hätte. Dieser, mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Halter war deswegen zum "Halter" ernannt worden, weil er dem Hund ein Zettelchen
    am Halsband befestigte worauf seine Adresse stand.

    Nach wochenlangem "herumgesuche " fand ich dann den angeblichen Halter von Eddi, dieser erzählte mir dann aber er hätte nie etwas unterzeichnet.

    Nun ist mein Text fast ein Roman...was ich fragen wollte..
    kennt jemand Ähnliches?
    oder weiß jemand wie man jetzt am besten vorgehen sollte?

    Ich habe Eddi ein paar mal besucht und beide (meine Hündin und Eddi) sind fast ausgeflippt als sie sich wiedersahen.
    Ich vermisse ihn sehr und fühle mich sehr schlecht, weil es ja genau genommem der Hund meiner Freundin ist.
    Auch nach nun mittlerweile sechs Monaten Tierheim erkennt er mich wieder wenn ich ihn rufe und springt am Gitter hoch, fiept.. (obwohl er dort einen anderen Namen bekommen hat) Und selbst die Angestellten haben mitbekommen wie sehr ich mich eingesetzt habe und wie sehr Eddi auf mich reagiert.
    In der Vermittlungsanzeige stimmt so einiges nicht, so steht dort beispielsweise er wäre unkastriert und mit Rüden unverträglich, dabei ist kastriert und kommt wirklich mit so ziemlich jedem Hund gut aus.


    Es wäre so schön, wenn es doch noch ein happy end gibt...aber ich weiß nun einfach nicht mehr wie ich vorgehen soll.