Beiträge von Sundri

    Guten Morgen,


    tja, er ist wirklich ein Süsser.... und je länger er bei uns ist, desto lieber hab ich ihn.


    Es ist auch etwas ganz Spannendes passiert, die beiden Hunde verstehen sich ganz ausgezeichnet. Am Mittwochabend nahm ihn meine Tochter, nach einem letzten Spaziergang mit in ihr Zimmer zum Schlafen. Und plötzlich stand unser Möpsen vor der Schlafzimmertür (vor meiner) und jammerte.... bis Diego wieder da war. Dann schliefen sie gemeinsam, Diego in Maliks Korb und Malik unter meinem Schreibtisch, irgendwann war`s andersherum. =) Morgens gab`s ne große Hundebegrüßung und dann, ich bin beinahe umgefallen, haben sie zusammen gespielt.


    Tja, nix Problem..... keine Sorgen..... sogar das im Korb plazieren und dort während wir Essen, bleiben klapppt ansatzweise gut. Diego wird angebunden, weil ein Bleib kennt er noch nicht. Findet er blöd, aber sobald er sich in den Korb legt, wird er ganz doll gelobt. Da bleibt er dann, bis er los gemacht wird. Sie liegen beieinander oder nicht, mal der eine unter meinem Schreibtisch, mal der andere.... dass das so schnell geht, hab ich mir nicht vorgestellt. Grad won mein Großer immer alles anzicket, was nur nach Hund ausschaut.... tja, wo die Liebe hinfällt.


    Beim Spazieren gehen laufen beide (wir gehen noch immer zu zweit) nah nebeneinander und Diego orientiert sich an Malik. Von daher hab ich begonnen, mit einer Koppel zu arbeiten. Das klappte, nach anfänglicher Irritation meines Maliks (der gelernt hat, nicht zu ziehen, auch nicht an der Flexi) ganz prima. Der Weg ist auch wie dafür gemacht, recht schmal.... ich würd gern beide an einer Leine haben, wenn ich allein mit ihnen los muss. Das wird, glaub ich, sehr bald klappen. Und er lernt auch die Kommandos gleich mit, denn wenn Malik "bei Fuß" kommt, dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als mitzukommen. :lol:


    Wir üben Grundgehorsam, Sitz, Komm und Korb. Nur frei laufen lasse ich ihn noch nicht, Er zeigt eindeutig Fluchttendenzen, wenn ihn etwas ängstigt und er etwas sieht, was sich weit weg bewegt, auch Autos.... :???: Aber ich bin sicher, das lernt er auch noch.


    Erst mal liebe Grüße
    Sundri

    Moin,


    ausserhalb der Brut- und Setzzeiten dürfen Hunde frei laufen, sofern sie nicht Wild hetzen. Also Hunde, die bei Anblick eines Rehes auf und davon gehen, sollten in Wald und Feld nicht frei laufen dürfen. All diejenigen, die sich zuverlässig abrufen lassen, die dürfen.
    Das dürfen die Bauern nicht verbieten, es sei denn, es ist ausdrücklich privates Gelände. Da können sie zetern soviel sie wollen. Schießen dürfen sie nur unter besonderen Umständen.
    Schießt ein Jäger einen Hund, der sich nachweislich (das ist das Problem) im Einzugsbereich seines Halters aufhielt, verliert er seinen Jagdschein und eventuell auch sein Revier, es sei denn, es ist sein Besitz. Aber auch dann verliert er das Jagdrecht. So einfach ist das also nicht....
    Also, solange es Sichtkontakt zwischen Dir und Deinem Hund gibt, sollte nichts passieren.


    Ich kenne die Dresdner Heide, ein wunderschönes Gelände für Hundespaziergänge *träum*, wir waren lange nicht mehr da, mein Hundchen und ich.....


    Liebe Grüße
    Sundri

    Moin,


    die sogenannte Brut- und Setzzeit, die am 1. April begonnen hat, ist im Bundesnaturschutzgesetz geregelt. Jäger und Förster dürfen sie durchsetzen und ggfs. mit Hilfe der Polizei ahnden. Bie uns achten auch die engagierten Naturschützer darauf. Jäger haben im Übrigen das Recht, den Ausweis einsehen zu dürfen.


    Bundesgesetze können durch Länder nicht aufgehoben werden, das bedeutet, sie sind bundesweit gültig. Sie dienen dem Schutz der neugeborenen Wildtiere und der kleinen, noch nicht flugfähigen Jungvögel sowie den bodenbrütenden Vögel. Wird eine Fasanenhenne z.B. zu oft von ihrem Gelege verscheucht, lässt sie dies im Stich. Das will ja dann auch keiner. Bei uns kommt es auch immer wieder zum Riß von Rehen oder Kitzen. Die Graugänse brüten in den Wiesen, die jungen Gänschen sind flugunfähig..... Enten aufgrund der Mauser z.B. auch. Sie haben schlechte Karten wenn ein Hund Jagd auf sie macht.


    Wie gesagt, es ist ein Bundesnaturschutzgesetz, nicht einmal ein jagdliches Gesetz.


    Hunde, die sich ausserhalb der Einwirkung ihres Hundeführers befinden, oder die beim Wildhetzen direkt beobachtet werden, die dürfen nach wie vor geschossen werden. Ausserhalb der Einwirkung ist dann aber eine Auslegungssache. Wenn der Hund 300 mtr. weit vom Weg im Wald herum stöbert und kein Besitzer in Sich tist, würde ich das als ausserhalb betrachten, geht der Hund ohne Leine 20 mtr vor seinem Herren, in keinem Fall.


    Verantwortungsvolle Jäger fangen die Hunde eher ein, als dass sie sie schießen. Ich kenne aber auch solche, die durchaus unterscheiden, zwischen den kleinen Hunden, die nicht in der Lage sind, Schaden anzurichten, den gehorsamen Hunden, die sich abrufen lassen und denen, die eben doch auf Pirsch gehen. Nur die Besitzer, die wollen diese Unterschiede nicht sehen.


    Viele Grüße
    Sundri

    Hallo,


    ich habe einen Jagdhund, einen ausgebildeten und jagdlich geführten sogar. Als er damals mit 8 Wochen zu uns kam musste er als allererstes lernen, das unsere Meerschweinchen einfach "pfui" sind. Er hat das sehr schnell begriffen und niemals nach ihnen geschnappt, im Gegenteil, sie fanden keine Beachtung.


    Ebenso funktionierte das mit Hauskaninchen, die waren, ebenso wie alle anderen kleinen Haustiere schlicht "pfui". Und Wildkaninchen waren dann wieder erlaubt. Er hat sie nie verwechselt. Wild riecht ganz anders als Haustiere es tun.


    Das ist eine Frage der Ausbildung und trotzdem auch eine Frage der Aufsicht. Nur von Beagles würde ich absehen, in meinen Augen sind das nach wie vor Meutehunde, die sich in Gesellschaft am wohlsten fühlen, Hundegesellschaft.


    Viele Grüße
    Sundri


    P.S. Die Jackies von Freunden, alle jagdlich geführt, unterscheiden auch zwischen erlaubtem und unerlaubtem Wild. Das handaufgezogene Hirschkalb ist tabu.... und der Jagdhund meiner Freundin unterscheidet sehr genau zwischen der Hofkatze, mit der er Futternapf und Decke teilt und der Nachbarskatze, die nur den Hof überqueren kann, wenn er sie nicht erwischt. Also selbst da lernen Hunde den Unterschied.

    Guten Morgen,


    unser Diego ist in der Nacht von Montag auf Dienstag sicher gelandet, mit einmal umladen, war es für ihn bestimmt eine anstrengende Reise. Als er meine große Tochter sah, die ihn mit abgeholt hat, damit jemand dabei war, den er kennt, hat er sich so sehr gefreut, das die Trasportkiste ins rutschen kam.


    Wir haben ihn dann erst im Auto aus der Kiste gelassen, um ihm den Stress am Flughafen, die vielen Leute und alles Neue zu ersparen. Dann aber gab`s erst mal eine Gassirunde und eine Nacht mit der Großen im Auto.


    Am nächsten Morgen hat er dann meine anderen beiden Töchter begrüßt, draußen auf dem Hof und sich narrisch gefreut und bitterlich geweint, als sie dann zur Schule gingen. Und dann kam der große Moment, das Kennenlernen mit Malik. Im Garten der Nachbarin, auf unvertrautem Terrain für beide ging`s zur Sache.


    Diego spricht eine sehr deutliche Hundesprache auf die mein Hund auch zuverlässig einging. Es gab sogar erste Ansätze zum spielen, :shocked: wobei mein Hund doch sonst nicht spielt.... das kam dann auch nicht wieder vor, obgleich Diego ihn häufig auffordert. In der Wohnung kam es dann allerdings doch zu wilden Auseinandersetzungen. Malik zeigte deutlich, wer der Chef im Hause ist.


    Er hat mir am Ende sehr leid getan, derweil er so außer Fassung war, wie ich meinen Hund noch nicht erlebt hab. Gehechelt wie kurz vor dem Umfallen.....


    Alle Familienangehörigen sind angewiesen, die Rangfolge bei Begrüßungen einzuhalten, also erst Malik begrüßen, dann Diego und dann noch mal Malik, was der allerdings schnell reichlich blöd fand, weil er ziemlich unkuschelig ist. "Geh mir vom Pelz" sagte sein Blick, nach dem dritten Mal und als meine mittlere Tocher ihn draußen begrüßen wolle, nahm er schnurstracke reißaus..... "nicht schon wieder...." ;)


    Diego ist stubenrein, sehr zutraulich, er ließ sich gleich Zecken aus dem Ohr entfernen, und freundlich. Er ist aufmerksam und mir scheint, er ist in keinem Fall jemals ein Straßenhund gewesen.....


    Beim Spazierengehen an der Leine haben wir jegliche Auseinandersetzung unterbunden, es kracht nur verstärkt, wenn einer von uns, sich mit einem Hund beschäftigt bzw. wenn wir Diego kurz festhalten, das nimmt Malik immer zum Anlass "Oha, der Chef hilft mir", aber in derartigen Situationen lassen wir das auch nicht zu. Das kommt zum Beispiel dann vor, wenn Malik zuerst durch die Tür nach Innen gehen soll........


    Am Abend wollten wir sie erst getrennt füttern, haben es dann aber gemeinsam versucht, Malik bekam erst sein Futter und begann sofort zu fressen, Diego einen Moment später.... das klappte ganz prima und mir fiel ein Stein vom Herzen.


    Am Abend schlief Malik dann wie immer bei uns im Schlafzimmer und Diego bei meiner Tochter unter dem Schreibtisch. Unser Ziel ist es, die beiden zusammen schlafen zu lassen, aber vorerst brauchte unser "Neuer" dringend Ruhe, denn er war total kaputt..... aber egal wo er schlief, verließ einer von uns den Raum, musste er hinterher.... eben warteten die beiden Hunde vor dem Bad auf mich :/ , da kommt man auch nicht zum schlafen. Und für ihn muss ja alles anders sein, fremde Gerüche, fremde Geräusche, fremde Menschen.... nichts ist mehr so wie es einmal war, dafür nimmt er es erstaunlich gelassen..... bei einem Rassehund würde ich das "besonders Wesensfest" nennen. Kurz, ein toller Hund.


    Heute morgen gab`s dann eine kurze Hundebergrüßung zwischen den beiden, recht freundlich sogar, gemeinsames Wassertrinken aus einem Napf und erst nach dem Spaziergang eine Kabbelei. Das lässt sich viiieelll besser an, als erwartet. Und, ich sag`s nicht den Kindern, aber ich glaub, den hätten wir auch mitgenommen. :ops:


    Bilder? Mal sehen, ob ich das hinbekomm.


    Erst mal viele Grüße
    Sundri


    P.S. Bilder:



    Malik und Diego, erstes Spiel im Garten


    Aber ich bin hier der Chef!


    Diego passt nach langer Nacht auf die kleine Chefin auf


    So ein Gartenplatz ist fast so gut wie Spanien....

    Moin,


    Tiere die an Tollwut erkrankt sind, verhalten sich trotzdem anders. Sie sehen krank aus, weil sie, wenn sie in die Beißphase kommen, nicht mehr fressen..... und sie laufen auch nicht sofort nach einem Angriff davon, weil sie ja kein "normales" Verhalten mehr haben. Sie gehen langsam, weil sie krank sind. Es gibt zwei Formen der Tollwut. Stille Wut, die davon betroffenen Tiere beißen nicht um sich und rasende Wut, dann wird gebissen, aber wie gesagt, in der Phase sehen die Tiere dann auch wirklich elend aus und sie haben keine Scheu mehr.


    Den Hund hochnehmen.... davon würde ich abraten, weil angreifende Hunde dann oftmals springen und den Halter beißen. Meine Mutter hat das früher immer mit ihrem Malti gemacht, ihn hoch genommen, wenn andere Hunde kamen..... zum einen wurde Jerry dann total übermütig, weil er ja "sicher" war und vermeintlich samt Rudelchef angriff, von oben...., zum anderen, springende und schnappende Hunde, erwischen eben oft die Halter.... meine Oma wurde einmal schwer gebissen. Ich denk, hätte sie den Hund auf dem Boden gelassen, wäre vermutlich weniger passiert.


    Dazwischen stellen ja und umdrehen auch, aber hochnehmen.... wie gesagt, das muss man ganz vorsichtig abwägen.


    Viele Grüße
    Sundri

    Hallo Marion,


    na klar.... das bietet sich an. Ich war schon früher immer von dieser Meute Hunde fasziniert, als meiner noch in der jagdlichen Ausbildung war. Vor allem denk ich mir, das wir zusammen hingehen. Also mein Macho und ich, mal auffrischen und unser "Spanier" mit einem der Kinder..... getrennte Gruppen natürlich, aber mal wieder was gemeinsam tun.


    Schönen Sonntag
    Sundri[/img]

    Moin,


    also, meiner bellt auch extrem selten, was ich sehr schätze..... da ich ihn längere Zeit heimlich halten musste (Hundehaltung war verboten) war ich sehr froh und dankbar über seine Ruhe. ;)


    Mein Hausmeister konnte nämlich auf die Frage des Vermieters "haben Sie hier schon mal nen Hund gehört" ehrlich antworten und sagen "nööö, hab ich nicht." Gut das er nicht gefragt hat, ob er schon mal einen gesehen hat :D


    Beigebracht hab ich meinem Hund das Bellen, was wir aber brauchten, wie folgt. Lieblingsleckerlie so hoch halten, das er nicht heran kommt und abwarten. Bislang hat jeder Hund, den ich kenne, es irgendwann mit bellen oder dem bellen ähnlichen Geräuschen versucht. In dem Moment in dem der Hund Laut gibt, das zugehörige Kommando sagen, damit er Handlung und Kommando verknüfen lernt und ihm das Leckerlie geben. Heute bellt mein Hund nur auf Kommando oder in enstprechenden Situationen bei der Jagd, Spur- und Sichtlaut. Innerhalb des Hauses ist er still und stumm, was schön ist. Ich mag Kläffer nicht so gern.


    Für diese Übung sollte er aber in jedem Fall ein wenig hungrig sein...... das spornt an.


    Viel Erfolg
    Sundri

    Moin,


    Vizlas sind Jagdhunde, seit Jahren auf nichts anderes geprägt und gezüchtet, als auf Jagd. Vor und nach dem Schuß.... ein gut ausgebildeter Hund lässt sich in Wald und Feld beinahe immer abrufen. Aber sein Interesse an Wild und denzugehörigen Spuren ist im quasi angewöft.


    Wenn Du einen Familienhund ohne Jagdtrieb möchtest, schau Dich doch noch mal um..... ansonsten sind Jagdhunde, besonders solche die aus jagdlichen Zuchtlinien stammen, sehr unentspannend und keinesfalls solche, mit denen man entspannt spazieren geht.


    Die Vizlas die ich kenne, sind allerdings, das muss ich zugeben, alle sehr Führerbezogen und sensibel. Schöne Tiere.....


    Liebe Grüße
    Sundri

    Moin,


    also, Tollwut hat es bei Hunden in den letzten Jahren hier in Deutschland, so weit ich weiß, nicht gegeben..... Tollwütige Hunde sehen auch krank aus, das würde ich ausschließen.


    Eher denke ich, wollte eine Mutter ihren Nachwuchs verteidigen. Auf die Unterwerfungsgeste Deines Hundes hat sie ja auch reagiert und folgerichtig abgelassen.


    Deine Reaktion "nichts passiert" war auch richtig, denke ich. Solche Begegnungen gibt es hin und wieder.


    Also, ich würde mir nicht so viel Sorgen machen und vielleicht einen anderen Weg wählen? Eher würd ich darüber nachdenken, was Du mit Straßenhund meinst, wenn Du doch schreibst, er sei hinter einem Zaun gewesen und habe Welpen gehabt? Gehört der Hund jemanden und kann man den eventuell ausfindig machen? Dann kannst Du das Problem vielleicht bei dem Besitzer ansprechen?


    Viele Grüße
    Sundri