Beiträge von Sundri

    Moin,

    weil wir ganz neu sind, Frischlinge sozusagen und das die allerersten Übungen sind, Menschen kommen später..... wenn der Hund weiß, was er tun soll und sich von allein legt, beim finden. Das braucht seine Zeit.

    Noch üben wir allein das Suchen mit den zugehörigen Kommandos und den Ritualen.

    Sundri

    :mute: Zu so etwas fällt mir überhaupt nichts mehr ein, die armen Jungrinder - sich vom Hund hetzen zu lassen ist doch kein Spielen, was für ein Idiot....
    Diego fand das auch immer toll, an einer Rinderweide, antäuschen und nen Satz nach vorn und die Rinder stieben in alle Richtungen auseinander. Ich hab es ihm verboten.... und er hat es 29 mal nicht gemacht und wenn ich nicht dran gedacht hab, und rechtzeitig "Nein!" gesagt hab, dann aber..... :hust: und so hab ich mir viel Mühe gegeben, das es zu solchen Situationen nicht kommt. Nicht aus Angst um meinen Hund, aber was, wenn die Rinder durch den Zaun gehen oder im tacheldraht hängen bleiben. Ich fass es einfach nicht.....

    Wäre der kleine Hund nicht schon tot, müsste man ihm den direkt weg nehmen. :mute:

    Sundri

    Tag 3 - Übungen im Garten

    Nachdem der erste Schock und meine fliegende Panik aufgrund eines erneuten epileptichen Anfalls von Lucas nach 5 1/2 Monaten Pause vorbei sind und ich hin und her schwanke, zwischen "lassen wir das lieber" und "ich sag den Kurs ab" und "es macht ihm sichtlihc Spaß, warum denn nicht?" hab ich mich dann doch entschiedne, zwei Trainingseinheien einzulegen.

    Die erste mit vier verteckten Dingen, die zweite mit drei. Dazwischen eine Stunde Pause. Lucas war, nachdem er heute morgen natürlich geruht hat und sich so benahm wie immer, sehr motiviert. Er sah die Schleppleine und wäre er nicht an der Leine gewesen, wäre er durch`s Tor und auf und davon, die Sachen alleine suchen.... was so Fleischbällchen doch ausmachen. :lol:

    Ich hatte meine liebe Mühe ihn im Sitz zu halten, um ihm umzuhalsen....... er war zappelig ohne Ende, merkte aber schnell, wenn er rumhopst, passiert auch nichts. Gesucht hat er schön, zielstrebig. Irritiert aufgrund der Anzahl schien er mich nicht zu sein, nur sitzen, nach dem Finden - kann man machen -muss aber nicht sein - suchen ist irgendwie spannender.... aber ich hab festgehalten und sitzen lassen. :roll:

    So bin ich ganz zufrieden und er steht in de Tür und betrachtet die Schleppleine, die dort liegt..... Morgen, mein Lieber, morgen geht`s weiter. Da wird jemand anderes die Dinge verstecken und ich weiß dann auch nicht wo sie sind. Mal sehen.....

    Sundri

    Moin,

    das glaub ich Dir sofort.... nicht alles sind Erziehungsprobleme... Malik ist ja auch ien itakter Rüde, ich hab ihn immer ganz gut im Griff gehabt, klar, er ist mal durchgebrannt oder hat versucht die Türen zu öffnen, wenn Nachbars Liebste schmutzige Lieder sang - aber als er dann dement wurde, war´s aus mit dem in der Hand haben.... er hat, aufgrund seines Alters ja einen Chip bekommen und es hat lange gedauert, bis er gewirkt hat, aber ich hab jetzt einen entspannten zufriedenen Hund, der mit Lucas wieder super gut auskommt.

    Manchmal ist das die richtige Entscheidung, warum alle Beteiligten jahrelang quälen? Alles Gute für Euch.

    Sundri

    @ Atrevido,

    Du hast ja nicht unrecht, aber es ist doch was anderes, wenn ich mir einen Welpen von 8 Wochen hole oder einen hlabjährigen Junghund, der vermutlich als Stubenrein und Plfegeleicht beschrieben worden ist. Die Halterin hätte doch diesen Hund nicht genommen - hätte sie um seine Beeinträchtigung gewusst?

    Ich hab selbst Hunde aus dem Tierschutz und weiß, das da Überraschungen kommen, aber beide sind mir vorher beschrieben worden und die Beschreibungen stimmten - trotzdem hat Lucas heute seinen 3. Anfall gehabt. Ich würde nie darüber nachdenken, ihn weg zu geben - aber wenn er mir nonstop die Bude vollpieseln würde und ich keine 10 Minuten in die Dusche könnte - ich könnte das nicht leisten..... es gibt ja Unterschiede in den Beeinträchtigungen. Klar würde ich alles tun, um dem Tier zu helfen, dafür bräuchte es aber eine Diagnose und eine Prognose.

    Ach ja mit dem nicht merken, das kann ich mir tatsächlich vorstellen, er trinkt ja ab einer bestimmten Zeit so viel..... das Abholen wird schon so gesetzt worden sein, das es nicht auffällt, das erste Mal (die ersten Male) pieseln wird man dem Stress zuschreiben. Samstag geholt, Sonntag ging es los, heute haben wir Mittwoch..... da war ja keine wirkliche Zeit zwischen.

    Und, eine Pfütze in der Wohnung ist noch mal was anderes, als ein dauerhaft laufender Hund. Wer von uns könnte das im Alltag wirklich wuppen?

    Sundri

    Zitat

    Ich fände es nach wie vor nicht gut ihn wegzugeben, denn der arme Knopf kann gar nichts dafür.
    Und wenn du sagst eure Existenz steht auf dem Spiel, dann frage ich mich, warum ihr euch überhaupt einen Hund geholt habt?! Der kann immer und zu jeder Zeit krank werden.

    Wenn ihr ungeachtet dessen, euch doch für die Abgabe entscheidet dann macht dies aber bitte vernünftig. In dem ihr ihn ins Tierheim bringt und ihn nicht munter weiter umherschickt. Dort kann sofort an die medizinische Untersuchung gegangen werden und dann geeignete Leute für ihn gesucht werden.

    Moin,

    na solche Vorwürfe braucht es in so einem Fall aber auch nicht, finde ich. Klar holt man sich einen Hund, aber man darf, zu Recht, wie ich finde, davon ausgehen, das er gesund ist und nicht, das einem ein schwer krankes Tier (und schwer krank hört sich das für mich an) untergejubelt wird. Ich schrieb das schon mal, wenn mein treuer Begleiter krank wird, ist das was ganz anderes als wenn ich mir einen Hund hole, der scher krank ist und eine 1:1 Betreuung braucht, damit rechne ich nicht.

    Ich würde eventuell den Züchter kontaktieren, vielleicht ist der Kleine nicht er einzige Betroffene oder er weiß mehr über den Fall? Und ja, Tierheim ist in jedem Fall für alle Beteiligten eine bessere Anlaufstelle als ein Verkauf. Andererseits, wer würde so einen Hund kaufen? Bei aller Tierliebe, ich auch nicht.

    Sundri

    Moin,

    was ne Gemeinheit! Da fällt einem doch nichts mehr ein :mute:

    Ich denke, Du musst entscheiden, was Du tun willst und auch, was Du tun kannst..... so einen Hund muss man ja halten können - ich find, es ist etwsa ganz anderes, wenn einem der jahrelange treuer Begleiter krank wird und Betreuung braucht, als wenn das neue Familienmitglied sich als sehr krank entpuppt und pflegeintensiv ist.

    Natürlich kann man einen kranken Hund zurück geben bzw. Schadenersatz fordern, wenn eine Krankheit verschwiegen worden ist - dazu muss man allerdings eine Diagnose haben und mögliche Beweise. Die Aussage des "alten" Ta kann da eine wesentliche Rolle spielen. Du kannst Dich da auch anwaltlich beraten lassen, wenn Du das in Anspruch nehmen magst.

    Niemand gibt gern ein Tier zurück - man gewinnt es ja gern und es ist eben kein defekter Gegenstand, wie etwa eine Handtasche, sondern ein Lebewesen - aber das rechnen Leuts, sie so einen Hund verkaufen auch mit ein. :mute:

    Überlege einfach gut, was Du willst und kannst. Ich mein es gibt durchaus auch Urteile, das sich Vorbesitzer/Züchter an Folgekosten beteiligen mussten - aber verlassen würde ich mich darauf nicht, Da fällt mir ein, könntest Du den Züchter kontaktieren? Vielleicht kann er ja etwas dazu sagen?

    Sundri

    Moin,

    also, eine Tierklinik hat eine Ambulanz und die Kliniken die ich kenne - in die kann man kommen, wann immer man will, Klar ruf ich an und lasse mir Termine geben, aber wenn es SO schlimm ist, wäre das für mich ein akuter Fall und ich stände während der regulären Öffnungszeiten vor der Tür.

    Und ich finde das wirklich ganz schlimm - außer den Rat eine Klinik aufzusuchen, kann ich auch nichts dazu beitragen, außer Euch Glück zu wünschen, ist ja auch für das arme Tier eine Belastung.

    Der erste TA muss,auf Anfrage eines Kollegen die Unterlagen heraus geben, sollte das, im Interesse des Tieres, einfach tun.

    Sundri