Liebe Hundefreunde,
Vor etwa 1,5 Wochen ist mir aufgefallen, dass mein Zwergspitzwelpe Honey beim Spaziergang eher hinter mir lief und oft stehenblieb um erst weiterzulaufen, wenn ich ihm zurief. Anfangs dachte ich, dass sei eben in dem Alter so ein bisschen Hundepubertät und weiter nichts. Bald darauf hat er nachts im Dunkeln nicht mehr an der Tür angezeigt wenn er musste und in die Zimmermitte gepinkelt. Da er erst seit kurzem fast stubenrein war, dachte ich, dass dies bald voübergeht.
Dann am vorletzten Donnerstag ist er beim Spielen in Stuhlbeine reingelaufen und wo sein Ball eine Linkskure machte ist er rechts gerannt.
Da war ich alarmiert und ging zu meinem TA. Dieser stellte mit dem Wattebauschtest fest, dass Honey kaum mehr sehen kann. Ihm fehlten aber die Instrumente um alle wichigen ugentest durchzufüren und schickte mich zu einem Spezialisten.
Dieser Spezialist ist einer der besten Hundeaugenärzte der Schweiz. Ich musste drei Stunden dort hinahren und hatte grosse Angst vor der Dianose und weinte die ganze Zeit.
Nach einer halben tunde Untersuchung mit allen möglichen Geräten und Methoden konnte mir der Spezialist nur sagen, dass sie Augen völlig gesund sind. Er vermutete die Ursache im Hirn oder neurologisch.
Also schickte er mich zu einem Hunde Neurochirurgen, der mir per express einen Termin gab. Ich musste 900.- bezahlen für ein MRT.
Und der Neuroarzt konnte auf den Bildern feststellen, dass Honey eine Gehirnentzündung hat und der Bereich des Sehens schon verloren, d.h. völlig zerstört ist und die Entzündung nun auf den mittleren Teil es Hirns übergreift.
Es sei häufig bei Yorkies, französischen Bulldoggen und Chihuahuas, Zwergspitz habe er erst einen gesehen der das hatte. Es müsse eine Autoimmunerkrankung sein, wo das Hirn sich selber zerstört. Um zu wissen welche Autoimmunerkrankung es genau ist, müsse man Rückenmarksflüssigkeit entnehmen, dies sei aber risikoreich und zuviel Stress für Honey.
Eine Prognose sei schwer: Einige Wochen oder Monate könne Honey noch leben. Dabei ist er erst 8 Monate alt!!!! 
Ab diesem Abend muss ich Honey morgens und abends 1x Cortisol geben (PREDINOSOL Tabletten) und nach zwei Wochen könne man eine Chemotherapie machen um das Leben zu verlängern. Honey hat keine Schmerzen.
Er ist fröhlich, wie immer, rennt draussen herum. Nur abends ist er oft etwas verunsichert. Aber ich glaube er kann noch 10% (bewegte Sachen) sehen, er steuert oft auf Tannzapfen zu, wenn das Licht draussen sehr hell ist.
Nächste Woche will ich zu einem Spezialisten für Autoimmun gehen, vielleicht kann man ja mit anderem Futter Honey retten, weil er etwas im Essen nicht verträgt. Bitte helft mir!