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na, ist doch gut, dass er noch bellt... und nich direkt angefangen ist, seinen eigenen schwanz zu amputieren oder sich die pfoten wund zulecken und sich die krallen auszu beißen.
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was macht der hund denn so tagsüber?
Jetzt den Hund einfach 'austauschen' finde ich schon etwas seltsam...
Ja, ein Hund ist ein Rudeltier, aber er sollte doch auch in der Lage sein, ein paar Stunden alleine zu verbringen, oder liege ich da falsch?
Tagsüber wird mit ihm 2-3mal spazieren gegangen und er befindet sich auch so manchmal im Haus. Er sollte nur nachts draussen schlafen, was er bisher auch klaglos getan hat (sogar als Welpe).
Er ist eigentlich Einer, welcher von klein an schon gewinselt hat, um Aufmerksamkeit zu erregen. Scheinbar hat er nun durch unser Fehl-Verhalten gelernt, dass man nur winseln, dann WINSELN und danach B-E-L-L-E-N muss, bis jemand kommt und das mittlerweile auch mitten in der Nacht.
Wir haben auch schon eine Decke, auf der er im Haus gelegen hat, in seine Hütte gelegt. Als das nichts half, haben wir es mit einem T-Shirt versucht, was auch scheiterte. Nachts ins Haus holen ist keine Lösung, da er sich dann vollends ans Haus gewöhnt und erst recht Rabatz macht, wenn wir ihn wieder 'zurückgewöhnen' wollen. Für mich sieht es wie ein Machtkampf aus, den wir nicht dem Hund überlassen können. Rudelchef sind immer noch die Menschen und nicht der Hund. Somit soll nicht der Hund bestimmen, wann er Kontakt hat, sondern wir.
Die letzten Tage haben wir ihn nach früheren Tipps (hat schon den Postboten in den Hintern gezwickt) von einem Hundeflüsterer zeitweise hinter dem Haus angeleint, auch nachts. Jetzt aber nicht gleich losbrüllen, dass man so etwas mit einem Hund nicht macht, etc. Der Hundeflüsterer hat eine fundierte Ausbildung.
An der Leine war dann Ruhe, was für mich bedeutet, dass Angst ausscheidet. Nach dem Anleinen haben wir in zurück in den Zwinger und abgewartet. War er dann für längere Zeit ruhig, was meist auch der Fall war, wurde er gelobt und durfte mit ins Haus. Das habe ich dann mehrfach wiederholt, mit längeren Abständen nach der 'Ruhephase', um einer Verhaltens-Kette vorzubeugen. Auf diese Art habe ich die Osterfeiertage verbracht.
Schade, dass ihr keine besseren Ratschläge habt, als 'mit ins Haus nehmen'. Trotzdem danke für die Antworten.
Gruss,
Frankoni