Beiträge von Estandia

    Herzlichen Glückwunsch :D

    Ich würd nur schauen, dass Routine reinkommt. Also erstmal alles um die gleiche Zeit etwa, Lösen, Fressen, Schlafen gehen... Beim spazieren gehen wirst du bestimmt sehen woran sie Interesse hat. Lass sie einfach mal alles in Ruhe aufnehmen, nach der großen Runde würd ich schauen, dass sie ruht und die Eindrücke verarbeiten kann - wenn es denn augenscheinlich aufregend für sie war.

    In Sachen Denksport würde ich ihr wahrscheinlich nur langsam ihren Namen beibringen.

    Ich hab meinen Hund direkt aus Ungarn ohne vorherige PS übernommen. Der war auch sehr entspannt, musste aber trotzdem alles wie ein Welpe lernen. N paar "Probleme" hat der mitgebracht, aber darauf hatte ich mich eingestellt und das Training lief super easy ab.

    Wir haben in dem Seminar nicht gelernt, dass man die Leine auf den Hund werfen soll. Bei Durchzug neben oder vor den Hund vielleicht, aber keinesfalls auf den Hund.Auch wenn man mit Ketten oder diesen Discs arbeiten möchte, immer in Richtung Hund und zum richtigen Zeitpunkt, aber nie dem Hund Gewalt antun.

    Vom Prinzip her ist es reine Unterordnung. Es geht um Respekt und ein Hund, der den Menschen respektiert, der "folgt" auch.

    Diese Vorgehensweise beschreibt für mich "Training" durch Erschrecken. Angst wird hier Respekt genannt. Dass man diese "Hilfsmittel" nicht AUF den Hund wirft, macht es in meinen Augen keinen Deut besser oder sinnvoller.

    Wenn ich mir sich normal verhaltende Hunde und deren Umgang miteinander anschaue, dann läuft die Kommunikation da mehrheitlich über Augenkontakt, Blickrichtung und Körperhaltung ab - und das auf Distanz. Lautäußerungen kommen da selten. "Abgewatscht" wird der, der sich kacke verhält und das ist kein Spaß für die Beteiligten. Soetwas als "Erziehungsgrundlage" für das eigene Verhalten ggü. einer fremden Art heranzuziehen ... naja.

    Bei meinem Hund sehe ich ein Knurren "mir gegenüber" nicht als Warnung, sondern als ein Unwohlfinden in der betreffenden Situation.
    Er ist noch nie weitergegangen.

    Im Gegenteil, nach dem Knurren wird ganz schnell das getan, was ich wollte.

    Seh ich auch so. Das ist kein (bösartiges) BEdrohen des Halters sondern die FRAGE, nach dem Abstellen von etwas Unangenehmen. Der Hund gibt einen Hinweis und lässt "uns" sogar noch die Wahl. Soetwas mit "Schelle" zu quitieren oder überhaupt der Denke "das darf man dem nicht durchgehen lassen" find ich ganz fatal. Ich finde Knurren gut. In gut 10 Jahren kam es einmal mir gegenüber vor. Ich hab verstanden warum der Hund geknurrt hat, Sache gegessen.