Beiträge von purzelchen2

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    Da gibt es doch Fusselrasierer :)

    hast du so ein ding schonmal ausprobiert? ich kann es mir grad nicht recht vorstellen, weil die fusseln (es entwickeln sich da nicht so kleine zum abschnippen, sondern wirklich schon fast rastamäßige) ja noch am gewebe sitzen und ich angst hab, dass der pullover dann kaputt geht :???:

    ich hab nichts praktisches anzubieten, wär aber auf der suche nach etwas. und zwar gegen rastas an wollpullovern. meine wollpullover, die ich in deutschen wintern zu schätzen weiß, entwickeln nach einiger zeit so fusseln, die nicht so schick aussehen. ich will sie aber auch nicht alle nach paar monaten wieder wegschmeißen. daher, gibt es irgendeinen trick zur fusselvermeidung oder auch entfernung? (ich hab mir mal die mühe gemacht und sie mit einer nagelschere alle abgeschnitten, aber das schaffte nur kurzfristig abhilfe)

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    Bei mir ist es aber sicher auch Konditionierung. Ich hab als Kind oft mit offenem Mund geschlafen (tu ich heut noch manchmal) und bei Übernachtungsbesuchen hat mich meine Großmama immer zum Gutenachsagen ermahnt, ich soll doch den Mund zu machen, sonst kommen die Spinnen und krabbeln nachts rein. Erzähl das mal ner 6jährigen, ich habs natürlich geglaubt und hatte total den Horror davor...

    schrecklich, was so oft unbedacht kindern erzählt wird ohne sich einzufühlen, wie das für diese ist :veg: also jetzt nicht nur im bezug auf spinnen, allgemein.

    wenn ich meine hündin mal für 3 tage bei jemand gelassen habe, hat sie mir schon bedeppert an der tür hinterhergeschaut, was mir das herz gebrochen hat. aber ich bin mir ziemlich sicher, ich habe mehr gelitten als sie. die betreuerin meinte, sie kam dann nach einer weile von der tür in den raum und gut war. sie hatte spaß dort und wurde geliebt, damit war die welt in ordnung. wenn ich zurückkam, war sie auch nicht verändert. und wenn wir die frau das nächste mal trafen, hat sich hundi riesig gefreut. wär ja nicht so gewesen, wenn sie die zeit negativ verknüpft hätte. also, je nach hund kann es ganz unproblematisch sein. und wir menschen leben ja viel weniger im hier und jetzt und daher wird es für uns wohl meist schlimmer sein.

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    sich dessen annehmen? freiwillig? eine phobie ist nichts, was man sich willentlich aussucht um in irgendein klischee zu passen.

    nix im leben ist festbetoniert bis in alle ewigkeit, zum glück.bei 95% aller dinge, die wir tun, haben wir das wie irgendwann mal angenommen, das allermeiste unbewusst. aber es besteht immer die möglichkeit, sich bewusst dafür zu entscheiden, es zu ändern. das meinte ich damit.

    ich hab das ignorieren nicht lange übers herz bekommen und bin zum frühaufsteher mutiert. ;) allerdings war es auch nicht 5.15, um die uhrzeit hätte ich vermutlich die variante hund vor die tür, ohropax rein, weiterschlafen, gewählt. irgendwann bin ich auch zum ins bett lassen übergegangen und plötzlich ging das das schlafen ganz einfach eine stunde länger.