Beiträge von purzelchen2

    ganz langsam und mit viel geduld. mach etwas, das für ihn in ordnung ist und hinterher leckerli rein. dann ein klein bisschen mehr, leckerli rein. nochmal was eher angenehmes, leckerli rein. aufhören.
    am nächsten tag wieder. und am übernächsten..

    ich find es wichtig, bei meinem hund alles tun zu können. es gibt immer mal situationen, z.b. unangenehmes stöckchen im maul oder was gefressen oder zecke muss raus oder verletzung im wald ohne maulkorb in reichweite, wo gehandelt werden muss und hundi ruhig halten. daher würde ich das wirklich stetig üben, bis alles in ordnung ist. wichtig ist, dass es wirklich nur kleine schritte sind und positiv aufhört.

    ich denke, die frage kannst für deine hunde nur du beantworten. wirken sie entspannt und zufrieden, ausreichend ausgelastet? mit meiner hündin war ich pro tag ca. 4h gassi, manchmal war sie auch so mit unterwegs noch. wenn ich das nicht getan hab, wurde sie unruhig. aber das ist ja bei den hunden wie den menschen unterschiedlich.

    ich hatte auch das problem, dass die wohnzimmertür rangezogen werden musste und hab mich bei der problemlösung für das clipclose entschieden. das hat seine aufgabe zum glück sehr schnell verstanden und führt sie zuverlässig aus, auch wenn ich kein kommando gebe.

    für mich war solch ein haus immer ein traum. umso älter und kaputter, desto höher schlug mein herz. ich hab inzwischen aber einige male (über wwoof hauptsächlich) bei leuten, die genau solch ein haus gekauft hatten, gegen unterkunft und verpflegung bei der renovierung mitgeholfen. und von mal zu mal wurde ich froher über meine fertig eingerichtete stadtwohnung. das ist so ein lebensprojekt, nie kann man sich zurücklehnen, einfach genießen, sagen "fertig". irgendwas gibt es immer noch zu tun, es ist kalt, das riecht es schimmlig, da regnet es rein, da machen die wildschweine den gartenzaun kaputt, da.. ich denke, ich werde mich in diesem leben aufs anhimmeln solcher efeuumrankten ruinen beschränken.

    wie handwerklich begabt bist du? oder dein mann, deine eltern, geschwister... habt ihr genug geld, um viel machen zu lassen? wie ängstlich bist du nachts allein im wald? wie gut kannst du abschalten, auch wenn es noch so viel zu tun gibt? wie sehr brauchst du andere leute/kino/kurse.. in deiner nähe? wie gut kannst du mit unmengen an spinnen, mücken, grasmilben.. in deiner unmittelbaren umgebung leben? wie schnell müsst ihr euch entscheiden? (um vorher sonst auch immer mal leute zu besuchen, die den schritt gewagt haben)