Hallo,
vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort!
ich komme aus Bochum, es gibt hier wohl auch relativ viele Trainer / Schulen, ABER:
Das problem ist, dass ich nur sehr wenig Zeit habe und meistens unter der Woche nur abends zum Spazierengehen Konrad abhole. meine Mutter hat auch ziemlich wenig Zeit (auch wenn sie jeden Tag mindestens 2-3 Stunden mit ihm spazieren geht) und außerdem weiss ich nicht, ob eine HS (noch) so viel helfen würde.
ich war ja wie gesagt das erste Jahr in einer HS. In 90-95 % aller Fälle ist Konrad total lieb, egal wem gegenüber.
Die drei schlimmen Situationen waren wirklich sehr überraschend: gestern habe ich mit ihm 8beide an der leine) einen 12 Jahre alten Dackel getroffen. Weil ich grundsätzlich schon sehr vorsichtig bin, habe ich darauf geachtet, dass Konrad erstmal wenn nur vorsichtig hibgeht. Aber erst war alles gut, sie haben kurz geschnuppert, sogar gewedelt. dann habe ich ca 5 Minuten mit der anderen Halterin geredt, sie hat Konrad gelobt und gestreichelt usw. Als wir weiter gehen wollten,schnüffelt der Dackel noch einmal an Konrads Schwanz und zack! drecht sich Konrad um und geht sofort drauf. Wirklich schrecklich!War zwar "nur" ein kleiner Kratzer am Ohr des armen Dackels, aber bin ja auch dazwischen gegangen. Wer weiss, was sonst passiert wäre.
Davor das mal waren beide frei, der andere war ein (deutlich größerer) Bernasenhund (ganz lieber). Erste Begegnung kurz schnuppern und wedeln, da war ich schon froh und ruf Konrad zu mir. Er geht ca. 2-3 meter in meine Richtung, dreht sich um und sofort drauf!
Beim ersten mal (vor einem knappen jahr) habe ich zunächst einen kleinen Rusel (glaub ich) an der Leine getroffen, da haben beide geknurrt. Also habe ich einen anderen Weg genommen, nur kam der Russel aus ca. 300 Meter zurückgerannt und da hab ich Konrad auch losgelassen. (War vielleicht ein Fahler, aber bis dahin ist ja nie etwas passiert). Erst haben sich beide ein paar Mal umkreist und Konrad hat die Nackenhaare aufgestellt. Da hab ich schon Angst bekommen. Als die ältere Dame dann angelaufen kam und ihren Hund "retten" wollte, gin Konrad los.
Ist wirklich ein total blödes Gefühl, wenn man immer Angst haben muss, dass irgendwas passieren kann. Wenn Du / Ihr meint, dass ein Hundetrainer helfen kann, werde ich es vielleicht doch nochmal versuchen. Nur gehen ja wie gesagt nicht alle Situatioenn so schlimm aus (zum Glück!) und deswegen weiss ich nicht, ob ein Trainer da konkrete Hilfe leisten kann?