Meine Schäfis (allesamt Leistungslinie) waren/sind grundverschieden. Mein erster Schäfi, der Alf war ein recht ruhiger Vertreter und brauchte keine Auslastung hinsichtlich Hundesport. Er hatte seine Kumpeline Urda (Das Urmeltier), eine Schäferhündin aus Hochzucht. Die beiden waren ein echtes Dreamteam und mit langen Gassigängen und Spielen zufrieden.
Mein Andor war da völlig anders. Der brauchte einen "Job". Wenn es da, aus welchen Gründen auch immer, mal nicht mit regelmässigem Hundeplatzbesuch klappte, wurde er wirklich nervig. Fordernd, ständig fragend ob was anliegt, unausgeglichen und motzig. Ich bin meist so zwei -dreimal die Woche auf den Hundeplatz gegangen und zusätzlich in die Fährte. Damit gings ihm prima und er war ausgeglichen und hat abends gemütlich geschlummert. 
Mein Eloy ist eine Mischung aus beiden.
Er arbeitet sehr gern und mit viel Freude. Freut sich ein Loch ins Bein, wenn er merkt, es geht auf den Hundeplatz. Wir sind zweimal die Woche auf dem Hundeplatz und ein- bis zweimal beim Fährten. Dann ist er abends gar nicht zu sehen und pennt. Wenn es mal nicht klappt über einen etwas längeren Zeitraum, wie im Moment z.B., weil er eine Weile Schonung brauchte, dreht er zwar nicht hoch, aber er ist unruhiger. Mitunter kommt er dann doch mal abends mit einem Ball an und möchte spielen, obwohl wir am Tag ausgiebig auf Tour waren und dort auch gespielt und Denkspielchen gemacht haben.
Meine Janna (DSH-Dobimix) ist mit ausgiebigen Gassigängen mit Spiel und Spaß absolut zufrieden. Bedingt durch ihr dünnes Nervenkostüm, schafft sie das total (neue Umgebung, fremde Hunde, viele Eindrücke) und sie pennt meist schon auf dem Rückweg im Auto. 
Insgesamt denke ich auch, es kommt auf den Hund an. Meinen Eloy ohne Hundesport könnte ich mir nicht vorstellen und fände ich auch nicht gerecht. Der Hund braucht das und das war mir von vornherein klar. Ich will/wollte ja genau so einen Hund.
Janna hingegen braucht das nicht.