Ja, das Gefühl kenne ich auch. Mein Alf ist mir mal am Genfer See zwischen die Felsen geraten mit der Pfote und kam nicht mehr raus und schrie wie am Spieß.
Mein Mann ist dann in See und hat den Hund rückwärts wieder rausgezogen. Der Hund war nur im Vorwärtsdrang und wäre nicht rausgekommen.
Dann um meinen Andor. Im Alter von 11 Jahren mussten wir ihn wegen Hodenkrebs kastrieren lassen. Da ein Hoden innenliegend war, war es ein großer Eingriff. Nachdem der Hund in der Klinik in Narkose lag, sind wir durch die Stadt gelaufen. Man hatte uns gesagt, wir könnten ihn nachmittags wieder mitnehmen. Als wir ihn dann abholen wollten, ging es auf einmal doch nicht. :/ Sie kriegten die Blutung nicht gestillt. Wir mussten also ohne Hund nach Hause fahren und konnten ihn erst am nächsten Tag abholen. Beim Abholen war mein Hund ein Schatten seiner selbst. Völlig entkräftet und konnte kaum gehen.
Mein Mann hat dann diesen Hund von fast 50kg ins Auto getragen und wir sind nach Hause. Dort hat er nach einer Hand voll Futter nur geschlafen, geschlafen, geschlafen.
Am nächsten Tag gleich zu unserer Tierärztin gefahren und die schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
Der Hund war grün und blau an der Operationsnaht und hatten einen dicken Bluterguss. Sie hat dann erstmal in der Klinik angerufen, die die OP gemacht hatte und die zusammengestaucht. 
Wir sind dann jeden Tag zu ihr gefahren zur Lasertherapie. Es kam wie es kommen musste. An einem Sonntag platzte die Naht auf und das Blut schoß nur so raus. Auf den Boden, gegen die Schränke.Da hab ich richtig Panik gekriegt und wusste gar nicht mehr, was los ist. Sofort zu unserer Tierärztin, die den Hund dann versorgt hat.
Bei Eloy ist bislang zum Glück nichts passiert, aber vorsichtig bin ich trotzdem sehr. Lieber einmal zuviel, als zu wenig aufpassen.