Beiträge von acidsmile

    Als Selbstschutzmaßnahme würd mir noch einfallen, alle unteren Fenster mit diesen Spiegelfensterfolien abkleben. So das Tagsüber niemand rein schauen kann. Von innen kann man aber hinaus schauen mit diesen Folien, also sollte auch eine Kamera raus Filmen können.
    Zur Schalldämmung gibt es Dämmmatten die man sich bestellen kann. Wir haben auch eine Wand, mit solchen Dämmmatten ausgekleidet, weil da zu viel Schall aus den Nachbar Wohnungen geleitet wurde. Unsere sind 10cm Dick und machen einen guten Job.
    Die lassen sich auch zurecht schneiden und würden sich sicher auch an ein Fenster stellen lassen, wenn du nicht Zuhause bist.

    Deine Nachbarschaft klingt ja grausig :frowning_face: . Habt ihr den mit den Nägeln erwischen können?

    Oder jemanden mit Zeit, mal bei sich Wache sitzen lassen um dann gleich einen Augenzeugen zu haben.
    Die Hunde vorübergehend woanders unterbringen, damit das Allein bleiben nicht versaut wird. Oder die Arbeitszeiten ändern um selbst Zuhause wache zu hocken.
    Außerdem Notieren! Die Nachbarin auch nochmal fragen, wann das mit dem Bellen angefangen hat. Vielleicht ist es immer gleiche Uhrzeit.
    Wenn du nicht Nachweisen kannst, dass es eine geplante tat ist und die Belästigung regelmäßig wiederholt wird, kann sich die Person hinterher noch raus reden. Darum Tagebuch darüber führen
    Fremde Menschen ohne ihr Einverständnis Filmen ist ja auch so eine Sache. Darf vor Gericht leider oft nicht verwendet werden. Also ich würd es Trotzdem tun in dem Fall :pfeif: .
    Vor allem sollte doch wenigstens eine Unterlassungsklage gegen die Person dein sein und mit Glück hohes Strafgeld, welches Person davon abhält es zu Wiederholen.
    Manchmal ist es ja echt verzwickt mit den Rechten. Wenn "niemand" zu schaden kommt.

    Sowas ist :pile_of_poo: . Hatte mal so Nachbarn. Leider direkt unter mir. Die haben von unten gegen die Decke gedonnert um die Hunde kirre zu machen. Absolut jeder von denen und deren Besuch haben auch ständig bei mir geklingelt. Und dann kam natürlich irgendwann die Beschwerde der ganzen Nachbarn, wegen meiner Bellenden Hunde...
    Du musst rauskriegen wer das ist und dann Schalt gleich einen Rechtsanwalt ein.
    Ist es für dich Möglich die Hunde so unterzubringen dass diese Belästigung nicht mehr mitbekommen? Fernsehen oder Musik lauter andrehen kann auch Lärm abfangen.
    Toitoitoi das du die Person erwischt.

    Ruhig mal einen Trainer hinschauen lassen. Ich erleb das bei meinen Hunden immer wieder, dass viele Menschen ihre Körpersprache dem Hund gegenüber nicht im Griff haben und völlig gegensätzliches Kommunizieren. Mit der Stimme wird "Nein, lass das" gesagt und die Körpersprache pusht und fordert trotzdem weiter.
    Wenn da jemand von außen hinschaut und einen drauf aufmerksam macht, wäre im Idealfall das Thema in weniger als einer Woche erledigt.
    Und manchmal gibt es auch kleine Piranhas. Aber auch für die gibt es Tricks um die in die richtige Richtung zu Fördern und sich nicht Hilflos Beknabbern zu lassen.

    Fenjali den Effekt kenne ich nur zu gut. Aber klappt auch ohne Laut werden. Hauptsache Fremdhunde bleiben mit paar Meter Abstand vor dir stehen und kommen nicht an deinen Hund ran. Ich hoffe ja dass meine kleine das irgendwann mal aktiv für sich nutzt, einfach Schutz bei mir suchen, wenn sie keinen Bock auf andere Hunde hat, statt dann nur zu Fiddlen. Wäre manchmal so viel einfacher, wie ein herum hüpfender alberner Hund.

    Hab bisher noch keinen Hund erlebt der nichts von seiner Genetik wusste.
    Mein Vorsteher-Mix entdeckte sein Vorstehen im hohen Alter, welches zuvor aufgrund zu hoher Erregungslage für ihn nicht umsetzbar war, nachdem er durch Jagdersatzbeschäftigung mehr zur Ruhe fand. jagen udn Vorstehen war seine Passion und jeder Ersatz, wra nur ein tropfen auf dem heißen Stein.
    Mein Spitz-Labi-Mix war tatsächlich beide Rassen in einem. Wasserliebend, Verfressen, Leidenschaft zum Apportieren, Mäusejägerin und Alarmanlage. Sie durfte alles regelmäßig im überschaubaren Rahmen ausleben.
    Bei Tiny ist tatsächlich eine Eigenschaft nicht gefördert und da trifft aktuell wirklich zu "Was sie nicht kennt, vermisst sie nicht". Damit meine ich aber nicht das Apportieren. Denn das tat sie von Welpenbeinen an, mit allem was nicht festgewachsen war.
    Sondern mit der Prägung aufs Apportieren von Wasservögeln. Wenn an unserem Lieblings See die Gänse und Enten ankommen und an ihrem Wasserdummy picken, dann ertönt das Leise wimmern neben mir, nicht weil sie mir gern den Vogel bringen würde. Sondern tatsächlich nur, weil sie das Doof findet, das die Fremden Tiere an ihren Dummy gehen und sie nun warten muss, bis sie endlich hin darf. Siehst man gut an der Blickrichtung, wenn die Vögel wieder weg schwimmen. Sie hat keine Ahnung, das echte Vögel apportieren für einen Hund, nochmal ne Ecke geiler wäre. Das Dummys Apportieren ist aber eben auch sehr nah, an der Ursprungs Tätigkeit und befriedigt ja das Tragen und bringen.
    Auch alle Hunde, mit denen ich aufgewachsen bin taten irgendwo das was ihrer Rasse entsprach. Im Idealfall gemäßigt und wenn doch was so stark durchkam, dass es nicht Familientauglich war, wurde auch mal einer abgegeben.

    Und einfach sagen "Nur weil andere Arbeitshunde als Familienhunde halten, ist das auch für mich ok", find ich manchmal zu Kurzsichtig gedacht. Ich hab sämtliche Sozialmedia Gruppen für Retriever verlassen, weil bei den "Retriever Familienhunde Haltern" scheint es wohl normal zu sein, den Retriever die ersten 3 Jahre in Wohnungskennels zu sperren, weil die denen sonst die Wohnung auffressen.
    Von Dummytraining halten se natürlich nichts. Nach 3 Jahren im Kennel werden die wohl ruhiger :mute:

    Bei Tiny hatte sich die Hitzeempfindlichkeit bis zum Zweiten Sommer verwachsen. Im ersten Sommer war mit ihr nur mit nassen Fell was anzufangen. Hätte sich die Empfindlichkeit nicht verwachsen, hätte ich es mit einer Kühlweste versucht.
    Vielleicht hilft es, wenn du Joker mit mehr Kühlung aushilfst, bis er besser mit der Hitze zurecht kommt.

    Tinys Magen schlägt heut wieder Purzelbäume :weary_face: . Vielleicht Beobachte ich diese Läufigkeit nochmal, Notier mir nochmal alles und wenn es dann bei der nächsten alles wieder genauso wird, dann Treff ich eine Entscheidung. Das ist auch kein Zustand, wenn dem Hund so spei Übel ständig ist und wir Nachts kaum ein Auge zu kriegen.

    Vor der Läufigkeit lief es grad so Toll. Sie hatte so viel Bock mit mir was zu machen. War Sportlich, war Aktiv, war lebensfroh. Und jetzt liegt sie da, das kleine Häufchen Elend :weary_face:

    Ja, ich bin da noch unsicher, was zum wohle des Hundes ist.
    Wären die Intervalle Kürzer, wäre die Entscheidung vielleicht auch leichter. Aber dadurch, dass es sich immer solange zieht und so stark jede Phase Psychisch und Physisch mitgenommen wird, fühlt es sich nur nach kurzen Pausen an.
    Ich bin ja noch auf Wohnungssuche und eine Wohnlage mit weniger Hundedichte, könnte schon Besserung bringen. Nur ich brauch mindestens das nächste Jahrzehnt noch bestimmte Infrastruktur und die gibt es nur in Ballungszentren. Also weniger Hundedichte werden wir wahrscheinlich auch mit einem Umzug nicht unbedingt haben.
    In ca. 2 Jahren soll ein zweiter Hund einziehen. Da könnte ich mir auch eine Psychische Verbesserung durch Vorstellen. Das mehr Ablenkung und Trubel rein kommt und sie sich nicht so ins Lethargische reinsteigert :ka: .
    Andererseits hat sie sich heut morgen wieder übergeben. Ist grad noch in der Standhitze und der Inbegriff der Melancholie. Dafür hab ich bis jetzt 15 Uhr schon rund 10 mal Schuhe zurück in den Flur bringen müssen, weil sie wieder Zeug anfängt zu horten.
    Schuhe wegräumen ist auch keine Lösung, dann steckt sie Notfalls den Kopf in den Müll, um sich da Plastik zum Horten raus zu sammeln :tropf: . Hatten wir bei der letzten Läufigkeit. Schuhe sind mir dann doch lieber xD . Aber bei der Scheinschwangerschaft kommt sie da zwischendurch auch auf bis zu 50mal heran schleppen am Tag. Vielleicht ist das ja auch etwas mit dem Mönchspfeffer gedämpfter. Mal abwarten.