Beiträge von acidsmile

    Entweder hab ich eine Drama Queen bei mir Wohnen, oder unser Medical Training ist sehr erfolgreich xD .
    Tiny fing grad aus dem nichts heraus an, die Pfote hoch zu halten, draußen. Ich zu ihr "Ohje, was hast du denn da? Lass mich mal sehen", Tiny plumpst ins Platz und schmeißt sich dann wie ein sterbender Schwan in die Seitenlage und hält mir ihr Pfötchen hin :hilfe: loudly-crying-dog-face .
    Hab dann alles versucht etwas sauber zu kriegen und versucht was zu erkennen. Aber kein Blut, keine Schwellung. Wir vermuten ein Insektenstich :ka: . Haben es dann halb den Hund tragend, halb auf 3 Beinen laufend nach Haus geschafft und jetzt ist sie ganz Kuschelbedürftig.

    Ich kenne das mit dem verspringen. Mein Mädel wurde in einer Tierklinik durch geröntgt.
    Bei meiner kommen die Sprungprobleme durch "nach vorn kippenden Spunggelenken". Da die Sehnen und Bänder an den Sprunggelenken sehr Dehnbar sind, gibt es das auch an anderen Stellen.

    Darf ich Mal Fragen, wie sich die Beschwerden konkret äußern? Also wie viel Belastung enthält so ein Zoomie? Zughundesport wäre wahrscheinlich nicht möglich? Der junge Hund einer Freundin hat auch extrem kippende Sprunggelenke, die wobbeln einfach nach vorn durch.

    Meine kann Rennen ohne Ende. Sie hat viel Ausdauer. Das Problem ist nur, wenn der Boden uneben ist, kann jederzeit ein Sprunggelenk falsch kippen und dann tuts weh. Bsp. beim Dummytraining, wenn ich sie Voran schicke, sie sprintet los und dann ist da irgendeine Unebenheit im Boden und Zack, ist das Voran vorbei, weils Sprunggelenk falsch geknickt ist und sie dreht als Übersprungsreaktion auf den kurzen Schmerzreiz einen Kreis. Kann auch zu Meideverhalten führen. Oder zu einer zu hohen Erregungslage, weil sie den Schmerzreiz ja auch schlecht zuordnen kann.
    Die zu hohe Erregungslage hatten wir mit anderen Hunden, weshalb die Sozialisierung zusätzlich schwierig war. Der Junge Hund bollert mit anderen Hunden rum, dann kommt plötzlich der Schmerzreiz und Zack Dreht sie extrem Hoch im Kontakt.
    Jeder Hund geht ja anders mit Schmerzen um. Meine dreht dann eben Hoch und läuft Zoomies, oder wechselt ins Fiddle About in Kontakt Situationen.
    Die hat dann nicht den Spaß ihres Lebens, sondern verarbeitet übers Hoch drehen den Schmerzreiz.
    Das muss deine Freundin einfach mit ihrer Hündin lernen, unterscheiden zu können.
    Ich hab aber auch das Gefühl, dass meine sich besser einschätzen kann mit dem Älter werden und seit sie nicht mehr wächst.
    Ich hatte ganz oft während der Wachstumsphase das Gefühl, dass sie auch aus dem Gleichgewicht gekommen ist, wodurch dann alles instabiler wurde. Ab 2 rum hat sie ein ganz solides Körpergefühl Entwickelt. Läuft auch eher um Hindernisse rum, statt einen Sprung zu versuchen. Drosselt nach einem Schmerzreiz eher das Tempo, statt wilde Zoomies zu drehen, oder wild rum zu hüpfen.

    Ich kenne das mit dem verspringen. Mein Mädel wurde in einer Tierklinik durch geröntgt.
    Bei meiner kommen die Sprungprobleme durch "nach vorn kippenden Spunggelenken". Da die Sehnen und Bänder an den Sprunggelenken sehr Dehnbar sind, gibt es das auch an anderen Stellen. Weshalb sie für einen Labrador, zwar eine Leidenschaftliche aber eher schlechte Schwimmerin ist, wegen des leichten Schafhalses. Mein Hund kann sich überall überdehnen.
    Sie bekommt Grünlippmuscheln und Kollagen als Zusatz ins Futter.
    Meine springt Sportmäßig nicht und es würde eher schaden, sie extra ständig springen zu lassen. Mal wo drauf Hüpfen darf meine natürlich, aber Hundesport wo regelmäßig Sprünge dabei wären, ist raus. Und weite Strecken Schwimmen auch nur mit Schwimmweste. wenn sie Sehnen sich überdehnen können, stützen die einfach nicht so wie sie sollen. Da muss mehr über die Muskeln kommen und die Umgebung am besten Fließende Bewegungen ohne Hindernisse zulassen.


    Bei uns hat weder der Cheftierarzt der Tierklinik, der auch HD, ED Auswertungen für Vereine macht, noch unsere Physiotherapeutin danach geschaut, ob sich die Sprunggelenke nach vorn kippen lassen. Hätte von deren Seite aus das volle okay für jeden Hundesport bekommen.
    Hab von den kippenden Sprunggelenken zufällig erfahren und gleich mal geguckt, ob die sich bei meiner kippen lassen. Und tatsächlich kippen die nach vorn, als würd man gegen Butter drücken. Kaum Wiederstand. Sowas kann im Sprung gar nicht ausreichend stützen und macht auch nicht jede Bewegung mit ausreichender Stützfunktion mit.
    Kippt es falsch, kommt der Übersprungszoomie aufgrund des kurzen Schmerzreizes und dann werden paar Schritte unrund gelaufen, auch mal mit angehobenem Hinterbein und dann läuft sie sich wieder ein und es geht wieder.

    Aber mein Hund ist wie gesagt, durch Fachleute durch gecheckt. Mein Mädel hat Symmetrischen Muskelaufbau, kein HD(etwas unsymmetrisch, der eine sagt B, der andere A), kein ED, keine Arthrose.
    Sollte trotzdem keinen Sport mit Sprüngen machen, da man sich sonst nicht wundern braucht, wenn der Hund früh Arthrose bekommt.
    Darum ist es wichtig, sowas auch Früh zu Wissen.

    Ich hab mir bei Tiny angewöhnt, auch Knuddeln bewusst manchmal einzusetzen.
    Gibt unterschiedliches Kuscheln. Hinterm Ohr kraulen=Beruhigung.
    Eine bestimmte Stelle am Rücken=Pflege, Massage.
    Seiten schrubbeln und hintere Drittel schrubbeln = Party.
    Bauch Kraulen = Belohnung und aufwecken. (Das morgendliche Bauchlkraulen hat sich wohl auch in anderem Kontext gespeichert. Ist sie draußen unmotiviert, krieg ich sie mit ner Runde Bauch streicheln wieder in die Gänge).

    Mein Mädel kommt endlich so richtig in die Ruhephase zwischen den Läufigkeiten und ist auch bei 30 Grad das Blühende Leben :hugging_face: . Wollte Mittags jetzt nur kurz raus, zum lösen. Aber Nein, sie hat so richtig Bock auf ein wenig Bewegung und rennen und Spielen gehabt. Da ich ja 3 Monate das Manisch-Depressive Häufchen Elend vor mir hatte, die nur an "guten" Tagen mal ein wenig Lust auf Zusammenarbeit oder Spiel hatte, hab ich das rumrennen mit ihr bei 30 Grad auch so richtig genossen :D .
    Von anderen Hunden und Hundehaltern wurden wir dann etwas seltsam aus den Schattenplätzen am Rand beäugt.
    Ich freu mich so, dass Tiny endlich wieder spielt und Bock hat was zu machen :hurra: .

    Wir haben UV Shirts vom Decathlon. Grad am Wasser find ich die praktisch. Schwitzen tun wir da gar nicht drin und die ist nach 5 Minuten gefühlt wieder trocken. Auch wenns mal Nass geschwitzt wird, wäre die Kleidung nach 5 Minuten wieder trocken. Zudem fühlt sich das Material super weich an und ist auch gut für Kinder zu tragen, die empfindlich mit Kleidung sind. Wir mögen den Stoff. Haben aber nur T-Shirt und nichts langärmliges. Wenn das Kind unterwegs gerne mit Wasser spielt und das Shirt am Bauchbereich etc. nass wird, ist das mit dem Material halt auch kein Problem. Da brauch ich keine Sekunde drüber nachdenken, ob das Kind jetzt in nassen Klamotten nach Hause muss, später. Paar Minuten durch die Sonne laufen, zack wieder trocken.

    Ihr zusammen im Team, hättet ja noch mit sowas wie dem Running Rabbit dann damit arbeiten können.
    Oder einen Fell Dummy an einer Schnur und die Trainerin bring es dann überraschend in Bewegung. Also mehr Simulierte Situationen die "echter" wirken. Und dann alles was gut ist, wie nur schauen ohne ausflippen, selbstständige Umorientierung etc. noch besser verstärken :thinking_face: .
    Würde ich dir meinen Dummy Launcher aufbauen, da würd deine Emma vermutlich Luftsprünge mit Pirouetten und Saltos drehen vor aufregung :rolling_on_the_floor_laughing: . Gibt ja schon noch mehr, wie Reizangel.

    Zum Einen die Frage was ihr meint, ob man sie trotzdem zum Gassi zwingen sollte? (zum Einen generell, obwohl sie mit uns nichts zu tun haben möchte; Und auch speziell in der beschriebenen Extremsituation) Oder vielleicht erstmal eine positive Verbindung aufbauen? (Bspw. im Auslauf, oder kurze Besuche mit Leckerchen, etc.) Wir haben auch den Eindruck, dass wir sie so überhaupt nicht kennenlernen da wir immer nur Leinenhalter sind und sich das auch trotz einigen Malen Gassi nicht bessert.


    Und zum Anderen die Frage, ob ihr vielleicht Ideen habt was man anders machen könnte? (Sie hat wohl dort auch einen guten Hundekumpel, hätten wir zum Gassi auch mitgenommen) Und wir fragen uns auch, ob sie davon profitieren würde (als Einzelhund) vermittelt zu werden wenn sie auch nach 3-4 Jahren alle Menschen in ihrem direkten Umfeld immernoch doof findet. Wir können nicht einschätzen wie realistisch das wäre, ob sich das soweit ändern könnte dass es für sie ein tolles Leben wäre. Eine Adoption soll ja auch für den Hund das Leben besser machen, und nicht ggf. schlechter.

    Eure Idee, sie im Auslauf besser kennen zu lernen, finde ich gut. Glaube aber nicht, dass ihr so jemals zu einem Ähnlichen Verhalten beim Gassi kommen werdet. Denn ihr werdet Fremde bleiben und werdet euch kein ausreichendes Vertrauensverhältnis im Auslauf aufbauen können.
    Ich Persönlich glaube einfach, dass dies mit dem Tierheim Aufenthalt sowieso nicht Möglich ist und man den Hund richtig bei sich dafür im Alltag haben muss und möglichst auch etwas Ahnung von solchen Angsthunden haben sollte, für den nötigen Vertrauensaufbau.

    Im Alltag Zuhause würde ich auf bestimmte Wege auch bestehen. Aber mit diesem Hund niemals in der Stadt wohnen wollen. Sondern Tür auf, paar Meter laufen und Zack ist man im Wald oder auf der Wiese, mitten in der Pampa. Und bei solchen Lebensumständen würde ich auf regelmäßiges Gassi auch wirklich bestehen und draußen einen Platz aufbauen, an dem sich der Hund genauso sicher fühlt wie Zuhause.
    Dann erst ausbauen und gucken was sonst noch geht.

    Die Idee mit dem Zweithund finde ich super, dass du daran denkst. Ich kann mir richtig gut Vorstellen, dass dieser Ängstliche Hund besser zu jemanden mit Souveränen Ersthund passt. Weil da wird die Angst Maus ganz viel einfach mitlaufen dürfen und ist halt dabei. Aber wird schon aufgrund der Mehrhunde Haltung nicht so im Fokus sein, wie als Einzelhund. Dazu könnte sie sich am Ersthund der das Leben bei den Menschen schon kennt, Orientieren. Sie scheint ja den Großteil ihres Lebens im Zwinger gelebt zu haben.

    Dass sie zu euch kommt, obwohl sie Angst hat, kann vieles bedeuten. Muss nichts Positives sein. Vielleicht ist es ihre Art zu beschwichtigen.