Beiträge von acidsmile

    Was ist das Schwierigste am Hundetraining? Mitmenschen.

    Ich glaube ich werfe bald mein Ökospinnerherz über Board und fahre innerstädtisch jeden Meter mit dem Auto. Es ist verstörend wie übergriffig und neugierig Stadtmenschen sein können.

    Ja total. Manche sind fast schon Psychopathisch veranlagt glaube ich. Meine ist zwar Menschen nicht abgeneigt, sie ist ja auch jenseits des Fiddelns super verschmust und gerade Fremden gegenüber auch gerne eher Frech. Aber wenn sie Scheinschwangerschaft und Hormone während des Zyklus hatte, bekam sie teilweise richtig Puls, wenn sie von Menschen angeglotzt wurde. So leicht, steckt meine diese Distanzlosigkeit der Stadtmenschen wohl auch nicht weg. Wenn es meiner gut geht, kann sie das ganz gut ausblenden. Geht's ihr nicht gut, ist selbst meine durch die aufdringlichen Menschen schnell gestresst.
    Hab mich vor kurzem auch vergessen und jemanden, der meiner schon seit 2 Jahren Zuschnalzt angepampt :see_no_evil_monkey: .
    Ich sehe sowas ja lieber als Trainigs Situation für uns. Aber irgendwann reichts dann auch mal.

    Mit Unsicheren Hunden kenne ich es auch von meiner Erst Hündin. Regelmäßig halten sich Wild Fremde Menschen für Hundeflüsterer, vor denen nie ein Hund Angst hat :face_with_rolling_eyes: .

    Vriff die schmeißen bei dir tatschlich Leckerchen zu, ohne Absprache? Das gehört ja schon zur obersten Stufe der Dreistigkeit. Vielleicht Hilf nen Hinweis für die Leute, sich mal die Dogorama App zu Installieren und sich die Gift Köder Meldungen an nur einem tag im Umkreis anzuschauen.
    Die Leute sind sich gar nicht bewusst darüber, dass täglich Giftköder von Hundehassern ausgelegt werden heutzutage. Und das überall, selbst auf Landstraßen, in Parks, in Spielplatz nähe, im Wald sogar... .

    Das Abendessen blieb drin. Mit den Schmerztabletten muss ich wohl Tricksen. Zum ersten Mal, das sie eine Tablette nicht einfach so aus der Hand nimmt. In der Futterschüssel hat sie auch drum herum gegessen. Aber aus der Hand, in einem Berg Leckerchen klappts. Soweit macht sie heute einen ganz guten Eindruck.

    Meine kleine hat ihre OP heut morgen gut überstanden. Wenn ich sie so sehe, bin ich froh das wir nun keine Läufigkeiten mehr haben, da es ihr während der Brunst und Vorbrunst bei der letzten Läufigkeit tatsächlich genauso bescheiden ging, wie jetzt nach der OP.
    Typisch Labi ist grad ihr aller größtes Dilemma, ihr nüchterner Magen :frowning_face:. Wenn sie Hunger hat, zeigt sie mir das üblicherweise fast schon Pantomimisch. Indem sie in die Küche geht und dort auf den Punkt mit der Nase zeigt, wo ich ihren Napf immer zum einweichen, oder auftauen hinstelle. Wenn ich keine Anstalten mache, ihr einen Napf hin zu stellen, dann wird auch gerne mal kurz gefrustfiept, oder ganz schwer geseufzt.
    Sie hat ja seit gestern Abend schon nichts gefressen.
    Sie hat sich mittags aber auch noch übergeben. Ich hab ihr Nachmittags eine Fingerspitze essen geben wollen, aber das ging auch gleich wieder raus. Derzeit wird etwas Morosche aufgetaut. Davon hat sie schon etwas Flüssigkeit mit Wasser verdünnt schlabbern dürfen. Das blieb bisher drin soweit.
    Treppen laufen ist zum Glück auch kein Problem und lösen auch nicht.

    Wir haben Op Schutz vor kurzem in einem Tiergeschäft anprobiert und mich haben viele Alternativen nicht überzeugen können. Ich hab nen Test mit einem Keks gemacht, wo meine Hündin noch alles dran kommen würde, wenn sie will und kam zu dem Schluss, ohne Klassischen Trichter geht vieles nicht. Dazu hat meine Hündin einen breiten Brustkorb und Umfang und dann wirds hinten am Bauch verhältnismäßig dünn. Weshalb auch viele OP Bodys gar nicht funktionieren.
    Jetzt hat sie einen OP Body, der ihr am Brustkorb passt und am Bauch kann ich selbst den Umfang einstellen. Damit kriegen wir viele Bereiche schon ganz gut abgedeckt. Als Zusatz Backup kann der klassische Trichter den es beim Tierarzt gibt dazu, oder ein Maulkorb. Der wird bei unserer anstehenden OP dann für Nachts mit drauf gepackt. Wenn mit dem Trichter rumgekaspert wird anstatt zu schlafen, krieg ich das mit und werde wach davon. Darin sehe ich tatsächlich einen Vorteil :tropf: .
    Ich hab meiner auch ein Schaumstoff Teil angezogen, in der größten Größe, die sie da hatten. Mich hat es sehr überrascht, dass sie trotzdem an ihren hinteren Bereich dran kommt, obwohl das Ding ja schon geschätzt so breit wie ein Türrahmen gewesen ist.
    Auch Trichter, wo Bereiche aus Stoff sind, die man wie ein Fächer zusammen falten kann, waren schlicht unbequem. Weil die einfach keine Stabilität hatten, dazu schwer waren und das ganze Ding instabil am Hund rumschlabberte.
    Einen Aufblasbaren haben wir nicht anprobieren können, aber wenn ich Rezessionen dazu lese, wird überall angemerkt, dass der Hund bei sich hinten dran kommen kann.
    Damit sind für uns alle mir bekannten Ersatz Trichter raus und das billige durchsichtige Plastikteil vom Tierarzt hat für mich Vorteile die die teuren nicht haben. Er ist Formstabil und leicht und der Hund kann durch gucken. Zudem schützt er auch den hinteren Bereich und kostet kaum was.

    Trichter tragen kennt meine nicht. Aber Maulkorb und Kleidung ist sie gewohnt. Die OP Bodys aus dem Laden, die ihr im Brustbereich zu Eng und im hinteren Bereich zu labbrig waren, fand sie nicht gut. Aber unser bestellter mit passendem Schnitt wurde sofort akzeptiert.

    Wir haben im Tierheim nicht gesagt, dass sie draußen leben sollte, wir haben nur gesagt, dass sie einen Großteil draußen, auf dem riesigen Grundstück verbringen wird.

    Hier habt ihr einen großen Fehler gemacht.
    Es gibt Hunde, die sogar NUR für so eine Haltung vermittelt werden. Trainer sollte man sich dann dennoch dazu holen, weil die im Umgang dann öfter ihre Päckchen haben und man lernen muss damit umzugehen. Glaube in meinen Städtischen Tierheim gibt es sogar 3 Hunde, die nur mit Riesen Grundstück zum bewachen vermittelt werden und noch nie in ihrem Leben in einer Wohnung lebten.

    Ich denke wie du, euer Hund passt nicht zu euch. Und der Hund wird so bei euch nicht glücklich werden.

    Also Vorstehen und zugriff auf Kommando.

    Apportieren klappt noch nicht allzu gut. Er bleibt zwar sitzen und holt die Beute auch auf Kommando aber gibt sie dann nicht her sondern will mit mir fangen spielen.

    Der will seine Beute sichern und kein Fangen spielen. Da würde ich noch nicht damit anfangen, dem eine Reizangel und ähnlichem vor die Nase zu halten, sondern Fokus auf die Abgabe vor allem anderen.
    Zuerst im Training Jagdähnliche Situationen schaffen, in Ruhe zu bewältigen und nicht direkt mit dem Hochpushen starten.
    Wenn die Abgabe noch gar nicht klappt, wäre die Belohnung IMMER bei mir.
    Wenn du da mit der Reizangel deinen Hund "angreifen" lässt, ist die Belohnung von dir weg und hat nichts mit dir zu tun. Dein Hund braucht dich ja nur zu ignorieren und hat das beste was er als Belohnung durch dich kennengelernt hat.
    Läuft nen Hase vor der Nase rum, triggert das genauso schön, wie die Reizangel. Und wozu zu dir kommen? Die beste Belohnung ist doch das sich bewegende Geschöpf und das Hetzen. Von dir beigebracht und gefördert. Das ist ein wenig wie, das Pferd von hinten aufzäumen :thinking_face: .

    Mein Mädel durfte als junge Hündin Gerüche im Wildtierpark und in Zoos kennen lernen. Oder an Wildtier gattern. Da wo die Tiere an Hunde gewöhnt sind und nicht, wie Beute Tiere davon rennen.

    Das traurige ist, dass Thema "Überraschung: Haustier", ist den Tierheimen bekannt. Die werden schon Wissen, wie rechtlich damit umzugehen ist. Vielleicht rufen die auch nochmal beim Vermehrer an und fragen nach. Ansonsten ist so ein süßer Welpe doch ruck zuck, vermittelt.

    An Tag drei oder vier nach der OP hat sie ihre Flexi zerstört, weil sie Enten jagen wollte. |)

    Und meine humpelt leidend auf 3 Beinen, wenn sie von einem Insekt in die Pfote gestochen wird und kann keinen Schritt mehr normal gehen :lol: . Bei der letzten Narkose war sie auch kaum auf die Beine zu kriegen und schlummerte gemütlich auf einer dünnen Decke in der Klinik.
    Es scheint ja sehr Unterschiedlich zu sein, wie die Hündinnen darauf reagieren. Ich glaub ich werde eher darauf setzen, dass meine zum Typ sterbender Schwan gehört und vorsorge treffen für die Treppen.

    Glaube ich werde Zeitnah passend, eine Tragehilfe Online bestellen :see_no_evil_monkey: . Entweder brauch ich sie, oder ich nutz den Rückversand :pfeif: . Zukünftig mag ich nur noch im Erdgeschoss wohnen. Aber vielleicht würde sich eine Bergungs Tragehilfe lohnen, die wir dann auch beim Wandern ins Notfall Kit packen. Bsp. https://varuste.net/tiedostot/1/kuva/tuote/600/12933021.png
    Aber die sind wegen der Stelle der Narbe vermutlich gar nicht geeignet? Oder ein Schal um den Hund wickeln und dann langsam die Stufen stück für stück runter gehen :thinking_face: .
    Hoch tragen würde gehen. Hoch hab ich nicht so Probleme mit dem Gleichgewichtssinn.

    Welchen Schutz nutzt ihr so nach der OP? Ich überleg einen weichen Kragen, oder einen Body zu besorgen. Und wie sieht es mit Treppen laufen nach der OP aus? Wir wohnen im 1. Stock und die 30Kg, krieg ich mit meinen Gleichgewichtsproblemen nicht mal eben so, die Treppen getragen. Wird sie die Treppen gehen können, oder brauch ich eine Tragehilfe? Meine kleine bekommt auch die Gebärmutter mit raus, da wir während ihres Zyklus jedes mal Dauergast beim TA sind. Aktuell ist sie Hormonell in der Ruhephase und eine fröhliche 2 Jährige Fitte Hündin.