Beiträge von acidsmile

    Wir hatten bisher noch nicht viel vom Sommer. Die letzten Wochen hab ich wegen der Kastration, Wasser lieber gemieden und davor auch schon eine ganze Weile, weil Frau Hund immer gerne komischen Ausfluss in der Scheinmutterschaft hatte. Aus einer Vaginitis kann ja auch eine Gebärmutterentzündung werden.
    Und jetzt ist der Hund wieder Wassertauglich und das Kind hat ne Sommer Grippe, oder Corona :ill: .
    Das dürfte uns wohl bis zum ende der Woche noch einschränken, dass wir diese Woche mit Temperaturen von fast 40 Grad an keinem Tag schwimmen gehen können. Dafür schmelzen wir mit einem Ventilator Zuhause, der uns warmen Wind zu pustet :verzweifelt: .
    Dieses schwüle Wetter abends verstärkt offenbar den Hustenreiz und selten endet der Tag, dank der Tropen Nächte vor Mitternacht.
    Mein Kind tut mir richtig Leid. Fieber im Sommer gehört für mich zu den schlimmsten Krankheits Momenten.
    Sorry fürs Mimimi.

    So schlimm find ich das Wetter grad nicht. Aber ich wäre sooo sooo gerne bei diesen Temperaturen endlich mal an einem Badesee mit Kind und Hund. Dazu Pommes und ein Eis, aus einem Imbiss mit Blick auf den See.
    Das wär schön, wenn wir noch richtige Sommerausflüge machen können :herzen1: .

    Echtes Mäkeln sehe ich da nicht, weil er irgendwann ja aus Hunger frisst, aber für mich ist das kein Zustand, dass er auf Dauer jede zweite Mahlzeit auslässt.

    Mäkeln ist aber schon ein Zeichen für Unverträglichkeit. Mein TS-Rüde(r.i.p.) hat nichts gefressen, was er nicht kannte und auch nichts ins Maul genommen, was er nicht kannte. Sein Immun und Verdauungssystem war aber schon so lädiert, dass er meist 2 Tage nach Futter Aufnahme von was unverträglichem, auch alle anderen klassischen Symptome zeigte.
    Der hatte die Verknüpfung drin, dass es ihm wegen Futter schlecht gehen kann und hat im Zweifelsfall lieber nichts angerührt. Es sei denn der Hunger trieb es rein.

    Bei meiner kleinen ist für mich auch nicht mehr alles so eindeutig. Weil ich Rückblickend den Zusammenhang mit ihrem Hormonchaos mit einkalkulieren muss; Dass es ihr in der Vergangenheit vielleicht nicht besser ging, weil wir das Futter umgestellt hatten, sondern weil ein Zyklus vorbei ging. In den Ruhephasen hatte sie nie solche Magenprobleme.
    Ich tendiere grad dazu, in in ein paar Wochen, wenn sie Hormonell dann komplett umgestellt ist, vielleicht einen Allergietest von Vetevo oder so zu machen. Vielleicht ist es dann nur noch rausgeschmissenes Geld, aber vielleicht kommt ja doch was bei raus, was ihren Magen reizt.

    @Maeven auch Hunde können mal gewöhnliche Krankheitsphasen haben. Vielleicht ists einfach nur ein Infekt, der bald wieder vergeht. Daumen sind gedrückt.

    Hier ist das Kind schon seit Tagen Krank. Sommer Grippe, oder vielleicht Corona :ill: . Tiny zu liebe haben wir heute mit Buggy fürs Kind, eine kleine Runde drehen können und ich hab Tinys Wasser Verbot beendet. Sie wirkt richtig Fit und alles schaut gut verheilt aus bei der Kastrations Narbe. Sie war im 7. Himmel und in ihrem Element :herzen1: . Man hat ihr aber deutlich beim Schwimmen angemerkt, das sie was Muskulatur angeht, derzeit nicht in Form ist. Sie kann ja ihren Hals etwas nach hinten über strecken und wenn sie das nicht durch eine gute Muskulatur im Nackenbereich ausgleichen kann, dann überstreckt sie beim Schwimmen immer den Kopf und liegt mit den Schulterblättern unter Wasser. Das schaut sehr anstrengend aus. Aber sie hat gut gehört, ließ sich aus dem Wasser problemlos raus pfeifen. Zum Ende hab ich sie nochmal Frei gegeben ins Wasser zu gehen, aber da hat sie Müde lieber drauf verzichtet. Den Rückweg über wurde ich dann von einem sehr Nassen und glücklichen Labi Hundemädchen angehimmelt :cuinlove: .
    Flüsse und Seen im Umkreis gehören mittlerweile sogar zu meinen Wohn Kriterien. Meine kleine ist so glücklich, mit Wasser.

    Ich würds auch nicht Füttern. In jeder Mahlzeit so viel Innereien und 80% Fleisch Anteil, da haben die Organe auch ganz schön viel zu tun.
    Machst du noch extra Gemüse Portionen dazu, damit der Fleisch Gehalt nicht so hoch ist am Tag?
    Fand Napfcheck auch ganz gut.
    Bei uns ist es mehr 50:50 an Tierischem und Pflanzlichem. Da ist auch viel Flüssigkeit schon mit bei, in unserem Pflanzlichen Brei.

    Bei meiner kleinen wars bisher bei Schaf und Gänse Kot eine Unart. Alle anderen gelüste allerdings zusammen mit Magen-Darm Problemen.
    Und tote Tiere anschleppen :verzweifelt: , ja das wird gerne gemacht. Wenn ich es rechtzeitig sehe, bleibts beim Lob fürs anzeigen und das tote Ding bleibt liegen. In Tinys kleiner Welt, ist da gar nichts eklig dran und sie möchte einfach ganz sozial ihren tollen Fund zeigen und vielleicht auch teilen und zusammen verspeisen :herzen1: . Für sie ist das gar nicht nachvollziehbar, wenn ich wegen sowas wütend werde. Darum bleibts, wenn ich es schaffe meinen Ekel schnell genug umzuswitchen, beim "Fein was du mir gezeigt hast. Lass liegen und wir gehen schnell weiter. :pfeif: "

    Meine Tiny hat einen kleinen inneren Wachhund. Den muss ich eher etwas unter Kontrolle halten und stabil Führen, als bewusst Schutz anzubieten. Die kann sich richtig Imponierend aufbauen und richtig Tief Wuffen. Fast schon Knurrwuffen.
    Allerdings wenn doch mal was aus dem Ruder läuft, ist ihre Tendenz den Radius zu mir zu verkleinern. Wodurch ich dann immer gut eingreifen kann. Eine offensive Draufgängerin ist sie ja nun auch nicht.
    Wenn sie Schmerzen hat, ist sie ein Hundebaby. Als sie zuletzt vermutlich an der Pfote gestochen wurde, da hielt sie mir sofort ihr Aua Pfötchen hin. Als ich sie zum untersuchen auf die Seite gelegt hab, ließ sie sich wie ein sterbender Schwan auf die Seite fallen und hob ihr Pfötchen in meine Richtung. Das aaarrrmmeee aarrmeee Hundetier.
    Alternativ werde ich mit Kulleraugen angesehen und angefiepst.

    Meine Erst Hündin war da ganz einfach gestrickt. Bei Angst bsp. auf dem Tierarzt Tisch, wurde der Kopf an meine Schulter gedrückt.
    Bei Ängsten und Unsicherheit, immer hinter mir.
    Mein Rüde war da schwieriger. Der hat bei Stress oder Schmerzen einfach gebissen. Also MK drauf und zackig erledigen, was getan werden muss. Der hat weder Schutz gesucht, noch Schmerzen gezeigt. Muss aber mal bei einem Arschloch Menschen gewohnt haben und hatte eben gelernt, sich selbst zu Schützen. Mit den Zähnen.

    Wenn man mich fragt, was mich am Meisten an meinem Hund stört würde ich sagen ihr Bedürfnis nach Sozialkontakten und ich hadere ernsthaft mit mir, ob ich dem Hund einen Hund kaufe. Mehrhundehaltung fand ich weniger stressig, als den Zwang mich verabreden zu müssen. Also nicht das ich das nicht auch gerne tu, aber ich mag nicht müssen. Und schon gar nicht täglich.

    Ist bei mir auch einer der Punkte, weshalb ich überlege doch etwas früher als geplant einziehen zu lassen.
    Mit einem Zweiten Hund, würd ich mir die suche nach Sozialkontakten für Tiny auch nicht antun und wahrscheinlich um 90% aller anderen Hundehalter Meide Bögen laufen :pfeif: .

    Kenne es aber auch anders, da wohnte ich mehr am Stadtrand gleich 100m entfernt ein Bauernhof und Wald und Wiesen. Meine damalige Hündin wuchs da richtig mit Luxus Kontakten auf. Schön wars da eigentlich.

    Wir haben es ja nie hinbekommen, DEN passenden Hundekumpel zu finden. Entweder sind die Hunde zu klein, zu alt oder die falschen Vorbilder

    Bei uns das selbe :( . Richtig passende Hunde blieben Zufalls treffen. Aber auch die Alten, kleinen, Kranken regelmäßigen Kontakte haben auch nicht geschadet. Nur diese Regel: "Angeleint, gibts keinen Kontakt", gibts bei uns soweit eigentlich nicht mehr.
    Meine kann ihre Bedürfnis an Hundekontakten tatsächlich auch so, durch Bekanntschaften an der Leine stillen.
    Die Umgebung passt halt auch gar nicht, für täglichen Offline Kontakt. Selbst wenn wir jemand Bekannten treffen, wo es schon halbwegs passt(mit Anleitung), ist die Hunde und Menschen Dichte drum herum, meist einfach zu viel. Auch die Park Wiesen sind einfach zu klein.
    Für viele Hunde scheint das zu passen, für den Lauf Radius, aber für meine reichts nicht. Ihr Lauf Radius würde bis auf die Straße reichen und in Dynamik mit anderen Hunden würd ich den nicht verkleinert kriegen.

    Aber trotzdem hat die Sozialisierung ganz gut geklappt. Erst heut morgen bei der Löse Runde, kam recht Frontal ein junger Wilder Hund auf uns zu. Tiny guckt den verschlafen an, dreht hinter meinem Rücken zur Seite weg, Ignoriert den jungen Wilden und wir gehen gemeinsam auf Abstand.

    Die Kastration von Tiny ist jetzt fast 3Wochen her. 2 Wochen danach sollen sie sich ja stärker Schonen und dann nochmal 2 Wochen, bis man wieder richtig Belasten kann, soweit die Empfehlung. Darum hat meine kleine aktuell ordentlich Dampf unterm Kessel.
    Wenn sie ohne Leine flitzen kann, werden erst mal Zoomies gedreht. Fürs Schwimmen und anderes Gewässer, will ich lieber 4 Wochen abwarten und abstand halten. Die Wasserstellen sind mir hier meist zu Keimbelastet. Dummerweise kenne ich fast nur, Wege mit Wasserstellen, für meinen Labrador :tropf: . Wir latschen grad urlangweilige Wege, wo die Menschendichte meist extrem hoch ist und son unterforderten Hund, der Offline grad nur Gas geben kann, da ist es kaum möglich mit dem Ableinen. Das macht es nicht besser. Das Ventil fehlt.
    Interessanterweise trägt sie derzeit nochmal ne Ecke lieber Zeugs. Wenn Fremdhunde in Sichtweite waren, musste ich sie da schon immer ans Halten erinnern. Oft hat sie bei zu wenig Abstand aber auch losgelassen.
    Jetzt scheint sie da gar kein Thema mehr mit zu haben. Sie trägt einfach alles an anderen Hunden vorbei und switcht mit ihrer Konzentration gar nicht mehr so zum anderen Hund hin.
    Sie Löst sich auch viel leichter. Gab ja einige Hündinnen, die sie immer gerne angegangen wären, wenn Tiny gut gerochen hat.
    Weshalb wir dann öfter etwas länger gebraucht haben, bis sie endlich eine Löse Stelle fand, wo sie sich sicher genug fühlte. Meist hat sie versucht sich in Gebüsche und Versteckten Ecken zu quetschen.
    Jetzt sucht sie gar nicht mehr so ewig, sondern macht einfach wenn sie muss. Total unkompliziert.
    Ich würde es schön finden, wenn das bleibt und ihr die "sozialen Strukturen im Revier", mehr am Allerwertesten vorbei gehen.
    Und sie auch weniger Stress mit anderen Hündinnen hat. Da sie ja zur Scheinmutterschaft immer nochmal, wie eine Hündin in der Standhitze roch, Zog sich das Thema mit anderen Hunden auch immer so Monatelang, wo Sozial Kontakte schwierig bis gar nicht Möglich waren.
    Mit Rüden gings oft nicht, weil die gleich das klappern und Rammeln anfingen. Bei Intakten Hündinnen die was gegen Konkurrentinnen haben war es auch besser abstand zu halten.
    Aber Tiny ist zum Glück nicht die Sorte Hund, die sich dann in den Frust reinsteigert. Oder länger an Hundeangriffen ernsthaft zu knabbern hat. Sonst wär das ja ne Katastrophe geworden.

    Wir haben eine Hundewiese außerhalb der Stadt. Wenn Tinys Schonfrist vorbei ist, dann besuchen wir diese mal wieder. Im Normalfall ist außer uns meist nur eine weitere Person mit Hund dort. Die Wiese ist eingezäunt und riesig. Tiny hat sie auch schon mit Hunde Toben verknüpft. Wenn wir außerhalb wen mit Hund treffen, ignoriert sie diesen und will höchstens gleich auf die Wiese. Weil da ist ja der Offline Hunde Kontakt Platz und nicht außerhalb :nerd_face: . Die Verknüpfung ist gar nicht so übel. Außen rum kann man richtig schön an einem Fluss und auf großen Wiesen sitzen und sich die Zeit vertreiben, wenn die Hundewiesen Gäste doch mal unpassend wirken.