Beiträge von Luziemaus

    Hallo ihr lieben,

    ich wollte mal fragen ob ihr damit Erfahrung gemacht habt, dass euer Hund schon älter war und noch in Narkose musste. Hat er es gut weggesteckt oder ist er eher langsam wieder wach geworden?

    Unser Hund soll nun am 29.10. am Bein operiert werden. Er ist nun 11 Jahre alt, ist so noch Topfit und alles, allerdings kann man bei ihm keine Karnüle ins Bein packen und die Narkose dadurch geben, würde er sich nicht gefallen lassen, daher bekommt er die Spritze in den Batzen, die ja doch eine heftigere Wirkung auf den Kreislauf hat, aber anders würde es bei ihm nicht gehen.

    Vor 2 Jahren wurde er das letzte Mal operiert, da hatte er eine kaputte Talgdrüse die ihm entfernt wurde, da wurde er schon recht langsam wach, also es hat ziemlich lang gedauert. Morgens um 11 Uhr operiert, Nachmittags um 16 Uhr war er dann erst wieder einigermaßen wach.

    Würdet ihr es ein weiteres Mal riskieren ihn in Narkose zu legen?

    Lg

    Mh ich weiß auch nicht.
    Mein Vater glaubt auch nicht daran das es Krebs ist. Ich hab wohl gefühlt, dass unser Hund auch im Nacken so was hat, aber die ist eben noch total klein [Zeckengröße] und einen kleinen Knubbel hat er, was aber wohl auch von irgendeiner Drüse kommen kann. Am Montag geht mein Vater mit zum Tierarzt, mal sehen was dann gemacht wird.

    Als ich wegen Gewebeprobe gefragt hatte, meinte der Tierarzt, dass man es dann erst operieren und halt einschicken müsste. Und 'ne Narkosemaske bekommt man bei unserem Hund nicht drauf, man bekommt bei ihm ja noch nicht mal 'ne Kanüle ins Bein ohne das er groß Theater macht, daher hat er bisher immer nur die Narkose in den Popo bekommen und die is ja wohl sehr heftig.

    Danke für die Antwort.

    Also diese Papilloma Warze sieht anders aus als die, die unser Hund hat. Das Problem ist halt, dass diese Warze die er hat, wenn es dann eine ist, besonders in den letzten 2 Wochen richtig groß geworden ist und jetzt halt total entzündet ist. Bis Samstag muss er noch entzündungshemmende Tabletten nehmen [Metacam], am Montag soll ich dann noch mal wieder kommen.

    Der Tierarzt will unseren Hund jedoch nur noch ungern operieren, wegen seinem Alter und halt weil er sich nicht sicher ist was es nun ist. Denn das Risiko das er weitere Tumore haben könnte, die dann durch eine Narkose größer werden, will er nicht eingehen.. mh..

    Ich könnte mal ein Foto davon machen, vll. hilft es ja ein bisschen ein besseres Bild davon zu bekommen!?

    Hallo,
    es geht hier um einen Berner Sennen x Schäferhund Mix mit 11 Jahren. Unser Rüde hat seit knapp 'nem Jahr etwas an seinem Vorderbein, was am Anfang wie eine normale Zecke aussah, doch da man dies nicht entfernen konnte, schlossen wir daraus, dass es eine einfache Warze ist, die Hunde ja mal im Alter kriegen.

    Nun ist es so, dass dieses Ding seit ein paar Wochen wirklich groß geworden ist und seit ungefähr einer Woche anfängt zu nässen. Gestern war ich mit ihm beim Tierarzt, der mir erstmal nicht so große Hoffnungen gemacht hat, da er direkt von Krebs und so ausging. Allerdings legt er sich da nicht fest, da er meinte, dass es auch eine einfache entzündliche Warze sein könnte, die jetzt halt anfängt zu Eitern etc. Er hat mir dann erstmal Tabletten mitgegeben die gegen die Entzündung sind, er hofft, dass damit der Wachstum aufgehalten wird, wenn nicht, geht er davon aus, dass es ein Tumor ist.

    Das schlimme dabei ist, wenn es wirklich einer sein sollte, wird man ihn nicht mehr operieren können, da die Narkosen die Metastasen vergrößern und er dann bald überall solche Dinger haben wird, da der Tierarzt meinte, dass wenn es einer sein sollte, er schon gestreut hat. Was ich nicht hoffen will.

    Bei unserem Hund kann man leider auch nichts machen, ohne ihn in Narkose zu legen. =/

    Nun meine Frage ist, muss ich mir da jetzt wirklich große Sorgen machen? Habt ihr Erfahrung damit?

    Lg

    Erstmal vielen dank für eure Antworten.

    Doch erstmal vorweg, Geld für eine Hundeschule oder Therapie besitzen wir nicht, so können wir es lediglich selbst in die Hand nehmen mit ein paar Tips. Es ist zwar blöd, gerade auch weil ich mich schon im Net nach Tiertrainern umgesehen habe, allerdings nehmen die einfach alle zu viel.

    Also dass er mich nicht als Ranghöher einstuft, hab ich mir auch schon gedacht, doch kann ich es mir nicht erklären warum er dies in den letzten Jahren nicht zugelassen hat, dass er der Rangniedrigere ist. Denn ich habe in den letzten Jahren viel mit ihm gearbeitet, also Kommandos ausgeübt etc. pp. die er auch größtenteils ohne Protest ausgeführt hat, klar gab es hin und wieder noch Schwierigkeiten.

    Beim TA waren wir mit ihm und er muss in 2 Wochen kastriert werden, aus gesundheitlichen Gründen, doch dieses Problem besteht ja nicht erst seit 2 Wochen zwischen uns, daher glaube ich nicht, dass er aus Schmerzen so zu mir ist.

    Und zu dem mit Leckerli, wenn ich ihn Abends mit dem Wort "Leckerli?" beruhigen will, bekommt er aber keins, aber er wird ruhiger und lässt sich dann auch von mir streicheln. Sicher es ist eine unsicherheit von mir, was sich aber auch nicht so wirklich vermeiden lässt, dadurch das ich bereits 2x von ihm gebissen wurde.

    Ich war 11 als wir ihn bekommen haben, sicher konnte ich mich da noch nicht gegen ihn durchsetzen. Ich will nur, dass wir ein besseres Verhältnis miteinander haben und das er mich als 3. "Chef" akzeptiert, denn ich möchte auch nicht, dass er wegen so was weg kommt, weil er mir gegenüber "aggressiv" ist und das ist er ja wie gesagt nur Abends. Tagsüber kann ich mit ihm machen was ich will... =/

    Vll. wäre ja auch eine Möglichkeit, mit ihm mal auf ein Feld, vll. alle 2 Tage zu gehen, wo ich mit ihm dann wieder Kommandos etc. ausübe, damit er merkt, dass ich der Boss bin und nicht er....?!

    Hallo,

    ich bin neu hier, habe aber schon etwas länger mal Beiträge gelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich euch auch einfach mal um Rat frage, auch wenn es vll. schon mehrere Themen zu Hunden gibt die ihren Besitzer gebissen haben oder es vorhatten.

    Ich möchte euch ein wenig über unseren Hund erzählen.

    Wir waren ein 5 Personen Haushalt, da meine Geschwister nun ausgezogen sind, sind wir nur noch ein 3 Personen Haushalt + Hund und mehrere Kaninchen.

    Unser Hund heißt Rocky, ist 10 Jahre alt und ein Mix aus Berner Sennen und Schäferhund. Eigentlich total lieb, spielfreudig, aber nicht unbedingt verschmust.

    Mit 8 Wochen haben wir ihn von einem Bauernhof bekommen, die Welpen waren mehr oder weniger ein Unfall. Die Wurfbox war damals im Kuhstall, wo es natürlich auch nicht grad leise ist. Rocky war damals schon ziemlich eingeschüchtert, er war der jenige von den 8 Welpen, der nur in der Ecke saß und sich nicht rührte. Doch er gefiel meinem Vater und mir auf anhieb, allein schon von seiner Farbe her, da er der dunkelste aus dem Wurf war und wenigstens etwas nach Schäferhund aussieht.

    Weihnachten 1998 haben wir ihn dann zu uns geholt, alles war bestens. Nachts schlief er immer bei meinen Eltern im Schlafzimmer, damit sie mit ihm rauskonnten, wenn er musste. Doch da meine Eltern auch mal durchschlafen wollten, übernahm ich es auch ab und zu und so schlief Rocky auch mal bei mir im Zimmer. Zeitweise sicherlich auch auf meinem Bett - doch dazu komm ich später noch.

    Mit der Zeit wuchs er halt immer weiter heran, wir wuchsen alle zusammen und wurden eine Einheit.
    Auch wenn er auf meinem Vater direkter hört als auf mich oder meine Mutter, ist es nicht so, dass er gar nicht hört. Beim Spazieren gehen z.B. wenn wir ihn laufen lassen, also ohne Leine, kommt er ohne Protest und spielt natürlich auch sehr gerne, schleppt auch gerne mal halbe Baumstämme durch die Gegend ^^ doch wenn man sagt "Aus" lässt er es fallen und liegen und kommt so wieder mit uns.

    Nun ist Rocky jedoch von klein auf ein ziemlicher Angsthase was laute Geräusche angeht, egal ob Gewitter, die Kaninchen draußen klopfen, jemand eine Fußmatte an der Hauswand abklopft etc., er kriegt Angst, klemmt den Schwanz ein und rennt zitternd durch die Wohnung. Wir lassen ihn dann jedoch in Ruhe, bzw. ignorieren ihn, da er sich dann schneller beruhigt und er auch sieht, dass wir keine Angst haben und er dadurch wohl auch merkt, dass er nicht wirklich Angst davor haben muss. Dennoch sitzt es wohl so tief in ihm drin, Angst vor solchen Geräuschen zu haben. Wir vermuten, dass er sich damals im Kuhstall so derbe vor etwas lautem erschrocken hat, was er bis heute nicht vergessen kann.

    Ein weiterer Punkt ist, dass er sehr Stressanfällig ist, weswegen wir ihn schon jedes Mal ins Computerzimmer "einsperren", wenn wir besuch haben, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass er danach einfach so derbe unter Stress steht, dass man ihn nicht anpacken kann, ohne dass er zupackt, das habe ich bereits 1x spüren dürfen. Es war nicht schlimm, dennoch hat er gebissen. So war mein Vertrauen zu ihm schon ein wenig angeknackst und zu meiner Mutter erst recht, sie wollte ihn direkt weggeben, da sie sich immer geschworen hat, dass sie keinen Hund will, der ihre Kinder beißt, verständlich, dennoch war ich dagegen.

    Das Vertrauen war dann lange Zeit hinüber, aber wir haben uns wieder zusammen gerauft, so dass ich ihm wieder vertrauen konnte.
    Das Problem bei ihm ist jedoch mir gegenüber, dass er Abends, wenn ich ihm Wohnzimmer bin und dann in mein Zimmer will, er weiß, dass ich schlafen gehe und er Angst hat, dass ich ihn mitnehme. Ich weiß nicht warum, ich könnte es mir lediglich so erklären, dass ich ihm damals als Welpe unbewusst im Schlaf irgendwie weh getan habe, was er sich bis heute eingeprägt hat oder aber, dass er es damals als Bestrafung gesehen hat, bei mir im Zimmer schlafen zu müssen und nicht bei meinen Eltern.

    Daher knurrt er mich jedes Mal ziemlich an, wenn ich ihn nur angucke, dann benutze ich meistens Wörter wie "Leckerli?" dann beruhigt er sich wenigstens etwas, so dass ich keine Angst haben brauch, er packt zu.
    Nun, es ging auch alles gut, 7 Jahre lang - nach dem letzten Biss, bis er mich am 15.02.2009, also letzten Sonntag erneut gebissen hat.

    Ich wollte ihm, wie jeden Abend einfach nur gute Nacht sagen, habe mich vorher bei ihm angekündigt, damit er wusste wer da war und er sich nicht erschreckt. Ich konnte ihn auch erst ohne Probleme streicheln, als ich jedoch aufstehen wollte, bzw. mich rückwärts von ihm entfernen wollte, erhob ich versehentlich seine Decke leicht mit meinem Fuß, woraufhin er ruckartig aufsprang und mir in die rechte Hand biss, 4-5mal packte er zu, bis ich meine Hand endlich richtig wegziehen konnte. Mein Vater kam dann natürlich direkt an und hat Rocky erstmal in "Gewahrsam" genommen und mit ihm geschimpft. Rocky wusste auch sofort, dass er scheiße gebaut hat, doch beruhigt hatte er sich nicht so schnell.

    Mein Kreislauf fiel aufjedenfall total zusammen, dass ich fast zusammen geklappt wäre, wenn meine Mutter mit mir nicht direkt "Erste-Hilfe" Maßnahmen gemacht hätte. Meine Hand war blau von Druckstellen, lediglich eine 1cm kleine Wunde ziert meine Hand. Ich stand total unter schock und als ich später auf der Couch saß und der Schock nach ließ, kam der stechende Schmerz in der Hand, was mir den Rest gegeben hat, woraufhin ich in Tränen ausgebrochen bin, meine Mutter fing dann an mich zu trösten, woraufhin Rocky ankam und mehr oder weniger auf uns drauf wollte, dazu muss ich sagen, dass er sehr Eifersüchtig ist und es wohl nicht haben konnte, dass Mama mich getröstet hat. Papa hat ihn dann direkt wieder auf seinen Platz geschickt.

    Am nächsten Tag haben meine Mutter und ich ihn komplett ignoriert, meine Mutter war wieder der Ansicht, dass er wegkommt, mein Vater war dagegen und ich wusste nicht was ich tun sollte. Rocky wusste am nächsten Tag genau, dass er was falsch gemacht hatte, allein schon weil er gemerkt hat, das wir ihn ignorierten. Am nächsten Tag hab ich mich dann langsam wieder an ihn heran getastet, er kam mit wedelnden Schwanz, wie immer eigentlich, zu mir und sah mich eher "traurig" an, als wolle er sagen "Hast du mich noch lieb?" oder "Es tut mir leid". Bis heute gehe ich eigentlich noch sehr vorsichtig mit ihm um, da mein Vertrauen erneut zerbrochen wurde.

    Ich habe mir dann erstmal beim Tierarzt rat gesucht und er meinte nur, dass er wohl von damals ein "traumatisches" Erlebnis in sich sitzen hat, was er mit bestimmten Situationen verbindet, entweder arbeitet man daran (was bei ihm jedoch schwer wäre wegen seinem Alter) oder ich lasse ihn Abends ganz einfach in Ruhe, also ich sage nur in Worten 'Gute Nacht' und gehe dann ganz einfach in mein Zimmer, ohne ihn zu streicheln o.ä. Das mache ich bis heute und es klappt.

    Jetzt fragt ihr euch sicherlich warum ich hier schreibe. Ich möchte einfach mal eure Meinung dazu wissen und vll. könnt ihr mir ja ein wenig helfen, dass ich wieder mehr Vertrauen in Rocky kriegen kann und er mich Abends nicht als Bedrohung ansieht.

    Lg Tanja [bin 22] - Luziemaus

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    PS. Vll. könnt ihr mir auch Tips geben, wie man einen Hund dazu bringt, nicht wegen jedem Pups zu bellen, sondern nur dann, wenn es klingelt.