ich habe vor ein paar Monaten einen mittelgroßen Mischling (ca. 3 Jahre) direkt aus einer spanischen Tötungsstation aufgenommen, wo er länger als sein halbes Leben war. Diese wurde wegen ihrer grauenhaften Tierhaltung von der Stadt geschlossen.
Alle 3 Tage bekamen die über 1000 Tiere Hühnerabfälle oder bereits vestorbene Artgenossen zu fressen. Die Angestellten kamen nur zum Einsammeln der übrig gebliebenen Hundeköpfe etc.. Die meisten Tiere starben durch Beißereien und Krankheiten. Teile der Station konnten auf Grund der Gefährlichkeit von manchen Tieren nicht betreten werden.
Mein Hund ist sehr lieb, aber manchmal dreht er draußen völlig durch.
Er entfernt sich nie vom Wegesrand weiter als 2 Meter. Sobald ich mit ihm auf eine Wiese oder freie Fläche gehen will (oder auch wenn er Männer mit Schaufeln sieht), weiten sich seine Augen stark, er knurrt, springt herum, stranguliert sich dabei oft selber, beißt in die Leine, beißt sehr um sich, zerrt zurück zum Weg und will flüchten.
Ich weiß nichts über seine Vorgeschichte. Was kann ich tun??? Er reagiert dabei nicht mehr auf Kommandos oder Leckerchen und ist nicht mehr wieder zu erkennen. 