Beiträge von masukediba

    Die Idee mit der Hundeschule schwebt noch im Raum - sinnvoll ist es auf jeden Fall, nur der Zeit und Kostenaufwand muss uns noch klar werden.
    Haben kürzlich Haus mit Garten gekauft - Umzug steht an, entsprechend zeitliche und finanzielle Belastung. Hundeschulen sind auch rar gesäht in unserer Gegend. Viel Auswahl gibt es nicht, Preise und Methoden sind nicht immer die ansprechendsten :sad2:

    Vielen Dank für die vielen, vielen Tips und Rügen.

    Ich kann eine Menge nachvollziehen - der Hund kann im Endeffekt gar nix für sein Verhalten, da sind wir ganz allein dran schuld. Was ich gesucht habe hier, waren Infos darüber, wie wir unsere Fehler ausmerzen können. Balou ist anstrengend und manchmal nervig, aber wir lieben ihn.
    Kaum Zeit mit dem Hund und wenig Konsequenz, das waren unsere Fehler.
    Leider sind meine Frau und ich uns manchmal nicht ganz einig, was Durchführung und Konsequenz angeht. Als Welpen wollte ich ihn gleich an die Leine nehmen - "Jetzt noch nicht, er ist noch Klein, das lernt er noch!" war die Antwort, schließlich hat Diego ja aufs Wort gehört.
    Wir haben Garten und nen Sandplatz, wenn ich mich mit Balou beschäftigt habe, es mal ein Leckerli oder Balgerei gab, dann sollte ich Diego wieder mit einbeziehen. Das apportieren mit dem Ball klappt sehr gut bei Balou, sobald Diego mitspielt, nimmt dieser den Ball weg und legt sich damit irgendwo hin, Balou steht dann dumm da.
    Ich glaube sehr, dass es sinnvoll ist, die Hunde auch getrennt zu behandeln, meine Frau meint eher - bekommt einer ein Leckerli, so muss der andere auch eins bekommen.
    Diego durfte schon immer auf die Couch, also müssen wir es Balou auch erlauben. Diego darf ins Bett, also soll Balou auch nicht unten liegen.
    Es gab etliche Diskussionen. Jetzt steht ein Umzug an, in den neuen vier Wänden haben sich die Hunde dann grundsätzlich auf dem Fussboden aufzuhalten, egal ob Tags, oder nachts.

    Zu der Frage, warum wir ihn mitnehmen überall hin: wir wissen nicht, was er anstellt, wenn wir ihn allein lassen. Für uns ist es einfacher ihn einzupacken, als uns beim Heimkehr überraschen zu lassen.
    Wir haben eben auch unsere Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Verboten: Diego war früher ein Streuner, würde nicht hören, nicht nach HAuse kommen. Er kam zu meiner Frau und blieb fortan an ihrer Seite, durfte ins Bett, wurde zugedeckt. Das jetzt zu verbieten, so denkt meine Frau, würde Diego nicht verstehen, ergo, wird beio Balou auch keine entsprechende Regel angewendet.

    Noch zur Info: beide, Diego und Balou haben täglich 1-2 Stunden in denen sie sich austoben. Wir haben noch 2 Ponys, da sind die Hudne regelmäßig im Stall, balgen und wühlen sich durchs Heu, jagen sich und kämpfen. Wenn ich dann auch noch mitmache, dann hängen wir zu dritt an einem Stück Holz und knurren uns an.

    Balou wog mal 40 Kilo, mittlerweile sieht er sehr sportlich aus, davon abgesehen scheint er etwas größer zu sein, als der Standard. :gut:

    PS: Die Geschichte mit dem "Maul zu halten" wird von manchen verpöhnt, von anderen wieder vorgeschlagen - der Hundetrainer meiner Mutter hat ihr dies geraten und es funktionierte. Davon abgesehen, ist es nicht ganz einfach einem Hund zu sagen, dass er nicht bellen braucht, wenn man sich mal kurz vom Auto entfernt. Ich werde es als Lösung auf jeden Fall nicht noch einmal versuchen

    Hallo alle miteinander,

    vor rund 14 Monaten haben wir uns einen Zweithund geholt: einen Labrador - Balou, damit unser Erster "Diego" nicht so allein ist daheim, wenn meine Frau und ich arbeiten gehen.
    Diego ist der Beste! Die Ruhe in Person, läßt man ihn allein, legt er sich hin und wartet, bis man wiederkommt. Das hat der damals junge Balou aber nicht ganz verkraftet - hat viel Blödsinn gemacht in unserer Abwesenheit.
    Mittlerweile hat er einen sehr eigenwilligen Charakter entwickelt, er testet gern seine Grenzen, übertreibt dann auch schnell mal, wenn aus Schmusen gleich wieder Spiel wird für ihn. In den heimischen 4 Wänden hat er Respekt, sobald jedoch die Tür offen ist, könnte man meinen, er schreit "Fangt mich!".
    Seit der Geburt unseres Sohnes letzten Juni, kamen beide Hunde etwas zu kurz. Meine Frau ist seitdem daheim, hat aber nicht wirklich Zeit für die beiden. Diego steckt das ganz gut weg, doch je weniger Zeit man mit Balou verbringt, desto gehörloser wird er.
    Im Hof rennt er hechelnd und wedelnd auf unsere Nachbarn zu, springt teilweise an Ihnen hoch, wenn ich ihn nicht mit einem Urschrei "Balou, nein!" zurückrufen kann. Wenn er sich in der Wohnung freut, dann räumt er mit seinem Schwanz alles in seiner Höhe ab. Er ist ein richtig frecher Jugendlicher möchte man meinen (er wurde vor einem halben Jahr kastriert).
    Gassi gehen mit beiden an der Leine wird für meine Frau zur Qual, Balou wiegt immerhin fast 40 kg und hat in jungen Jahren wenig Erfahrung mit der Leine gemacht. Dazu habe ich hier im Forum aber schon einige Maßnahmen gelesen.

    Unser größeres Problem ist das Autofahren: als kleines Großmaul springt Balou von der Haustür schon fast direkt in unseren Kombi. Die Klappe geht zu, freudiges Hecheln - "die Fahrt geht los!"
    Diego darf natürlich vorn sitzen, als ruhigstes Familienmitglied muten wir ihm das ungestüme Ungetüm im Kofferraum nicht zu. Diego setzt sich auf sein Hinterteil lehnt sich an und schaut zum Fenster raus.
    Ein paar Minuten unterwegs gehts los: Keuchen, hecheln, Pfeiffen, Jammern. Doch damit nicht genug, die 40 Kilo laufen und hüpfen dann auch noch im Kreis, an der Kreuzung beginnt unser Auto dann generell zu wippen. Von lieber Stimme bis zu bösem Befehl wird alles ignoriert, Leckerlies, die als Belohnung bei 5 sekündigem Höhren nach hinten wandern, werden regelrecht eingeatmet und scheinen noch mehr Energie für Balou´s Marathon zu liefern. Anfangs dachten wir, seine Unruhe kommt daher, dass er mal Gassi muss - der Witz daran ist nur: sobald wir daheim sind und ihn rauslassen, springt er wie eine Gazelle durch die Gegend und will wieder spielen.
    Es sind größtenteils nur 10 minütige Fahrten in Supermarkt und so. Sobald wir aussteigen und die Zentralverriegelung schnappt zu, bellt und springt Balou, als würden wir nie wieder zurückkommen, er jammert nicht, vielleicht ist er eher böse auf uns. Zweimal habe ich reagiert und bin solange zurück ihm das Maul zuzuhalten, bis Ruhe war auf dem Parkplatz. Leider mache ich das zu selten.

    Wie bekommt man so ein "freches", respektloses Tier wieder in den Griff? Wie bleibt er ruhig im Auto, wie hört er auf, Leute anzuspringen.

    Eine Lektion haben wir schon gelernt: je mehr wir uns mit Balou beschäftigen, desto besser reagiert er auf uns, nur was richtig ist, versteht er nicht so ganz - er könnte sich von Diego ja mal ne Scheibe abschneiden.

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