Beiträge von TanNoz

    Danke. Wie ich darauf komme...es wird oft gesagt, dass man nicht zu viel Leber verfüttern solle, eben wegen besagter Einlagerung.

    Heisst das jetzt, dass ich bedenkenlos die Hälfte der Innereien in Form von Leber geben kann? Sonst wird immer geraten 15% Innereien, davon max 5% also 1/3 Leber.

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    Ich muss hier mal einhaken. Silke hatte geschrieben:

    Zitat

    Hunde sind nicht so empfindlich, was die Vitamin A-Aufnahme anbelangt, wie Menschen, sie können es hervorragend ausscheiden. Deshalb ist eine Überdosierung unabhängig von der Fütterungsmethode eher unwahrscheinlich.

    So ganz einleuchtend ist mir das nicht. Mir wurde noch beigebracht, dass fettlösliche Vitamine nicht einfach ausgeschieden werden können. Mit googlen habe ich auf Anhieb auch nur gefunden, dass eine Überdosierung schädlich wäre und sich das Vitamin einlagert. In "speziellen" Foren brauch ich nicht fragen, da wird nur runtergebetet, was eh schon überall steht.

    Rein interessehalber, wie genau funktioniert das beim Hund? Weiß da jemand mehr, oder irgendetwas, wo ich das nachlesen kann?

    Zitat


    Aber Tryptophan macht doch nicht aggressiv, eher das Gegenteil.... Und die Unterschiede im Tryptophangehalt zwischen rotem und weissem Fleisch sind gering - oder war es was anderes?

    Es gibt Studien, die einen hohen Anteil von rotem Fleisch mit einem höheren Risiko für bestimmte Krebsarten in Verbindung bringen, zB Mammatumore. Aber mit dem Verhalten hat das nicchts zu tun.

    Ich hab auch nicht gesagt, dass es aggressiv macht, diese These ist aber wohl von Gansloßer. Er hat das wohl in Zusammenhang gebracht und das wollte die Te ja nachlesen.

    Mopro=Molkereiprodukte

    Das mit den Eierschalen dachte ich mich schon. Auf Knochen verzichten möchte ich nicht unbedingt, aber ob ich auf die benötigte Menge komme weiß ich noch nicht, da ich etwas unsicher bin, was ich am besten verfüttere. Immer nur Hälse ist ja auch nicht so dolle.

    Ja das mit dem Peesenfleisch habe ich auch schon gelesen, wenn das alles ist, würde ich das schon mal versuchen. Aber nicht das es da noch andere "Nachteile" gibt.

    So, ich mache jetzt mal hier nen Beitrag auf, in dem ich ein wenig sammeln kann. Ich hab doch noch einige Fragen und ich muss aber langsam in die Pötte kommen.

    Also erst mal zu den Fakten

    Lilly, Sheltie, 11 Kilo, knapp 5 Jahre
    - Probleme: PL, leichte HD mit Ansätzen von Arthrose

    Jules, Collie, zw. 19-20 Kilo, 13 Monate
    - Probleme: evtl. Unverträglichkeit, am Bauch trockene und teils schuppige Haut

    Gefüttert werden soll:
    max. 60% tierischer Anteil inkl. Mopro, 40% pflanzlich inkl. Getreide. Gemüse wird gegart serviert, Fleisch roh. Leber evtl. erst mal gegart, je nachdem wie sie es vertragen dann auch roh.


    Und ganz kurz und schmerzlos die Liste meiner derzeitigen Fragen:

    - Wie genau bekomme ich jetzt raus, wieviel vom tierischen Anteil ich Knochen, Fleisch und Mopro füttern sollte, oder ggf. supplementieren sollte?
    - Wie hoch sollte der Getreideanteil beim pflanzlichen Anteil sein?
    - Teilweise gibt es Preisunterschiede zwischen Fleisch am Stück und Gewolftem/Gehacktem. Ok, im Gewolften sehe ich nicht genau was drin ist, gibts sonst noch Vor- oder Nachteile, oder kann ich das machen wie ich will?
    - 15% des tierischen Teils sollten Innereien sein, ist 15% Leber empfehlenswert, oder doch lieber mischen mit anderen Innereien?
    - kann ich eigene Eierschalen (wird vermutlich nicht in ausreichender Menge da sein, oder?) verwenden, oder ist es sinnvoller Pulver zu kaufen?
    - Ich habe in einem Shop Peesenfleisch gefunden, kann man das als Muskelfleisch füttern, oder muss man da auch was beachten?

    Es kommen sicher noch ganz viel andere Sachen, aber ich habe jetzt den Bedarf für die Hunde berechnet, doch irgendwie hänge ich noch daran, den Bedarf auf die Nahrungsmittel aufzuteilen. :???: Viele Infos habe ich schon gefunden, aber eben noch nicht genau alles. Und ich hab schon so viel gelesen aber immer noch das Gefühl, ich hab von absolut nichts ne Ahnung. :gott:

    Zitat

    Ich kann dir (zumindest für den Collie) empfehlen, dir ein Schweifmesser für Pferde zu holen. Das sind, falls du es nicht kennst, drei Metallstreifen mit Zacken dran und ziehen die lose Unterwolle wunderbar raus. Man darf nur nicht zu doll drücken und nur die kleinen Zacken verwenden!

    LG

    Für einen Collie mit dichter Unterwolle tut es auch eine Drahtbürste sehr gut. So ein Striegel würde ich nicht benutzen, da hätte ich zu sehr Angst, das das Fell kaputt geht. Für meinen Sheltie nutze ich sogar nur einen Kamm um die Unterwolle herauszuholen. Das reicht dicke aus.