Beiträge von TanNoz

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    250g bei 20kg?
    Mein 11kg Rüde kriegt täglich 200g und wir laufen damit sehr gut... :???:

    Ja klar. Geht ja nicht um die Menge ansich, sondern um das enthaltene Protein. Da liegen wir, wenn wir 250g Muskelfleisch am Tag füttern, bei um die 50g vRp. Das sind natürlich keine starren Zahlen, und ich wiege nicht aufs Gramm genau. Je nach Fleischart und -sorte muss man auch etwas anpassen. Zusätzlich gibts dann eben noch Fett, Gemüse und KH nach Bedarf.

    Der Sheltie mit ca 11,5 Kilo bekommt um die 150g.

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    ich bin kein experte, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das unter wölfen so üblich war. jede bissverletzung kann das todesurteil sein und wie man immerwieder liest, sind wölfe noch sozialer untereinander, als wir bisher angenommen haben.

    Das ist wieder der Punkt, wir haben keine Wölfe an der Leine. Dass Wölfe innerhalb des Rudels sehr sozial sind, steht außer Frage, aber wie schaut es außerhalb aus? Zu bedenken ist auch, dass jeder Wolf sozialisiert ist. Das passiert automatisch wenn er in das Rudel hineingeboren wird. Der weiß genau, wie weit er gehen kann und wann es Prügel setzt. Unsere Hunde wissen das teils nicht mehr. Das mag zum einen rassetypisch durch Zucht entstanden sein, zum anderen auch durch unser Verhalten, bzw. nicht vorhanden Erziehung/Kontrolle über den eigenen Hund.

    Wenn ich meine Hunde genau beobachte, so gibt es verschiedene Stufen, erst wird etwas gegrummelt bis hin zu deutlichem Knurren und Fletschen. Begreift es der Gegenüber immer noch nicht, wird eben auch geschnappt. Kommt nun so ein "freundlicher" Labbirüde (ich nehme mal das als Beispiel, weil ich das so schon öfter erlebt habe) und checkt null, dass meine Sheltiedame auf so distanzlose Annäherung nicht steht, gibts eben oben genanntes Programm. Mittlerweile fackelt sie da auch nicht mehr lange, denn auch sie lernt, bei denen muss ich gleich volles Programm geben, sonst schnallt der nix. ;) Noch schlimmer sind Franz. Bullys und alles was ähnlich ist. Mit anderen Hütehunden z.B. ist die Kommunikation bei ihr viel feiner, die gucken sich nur an und wissen schon, ob sie sich aus dem Weg gehen müssen. Und das wird aber eben auch respektiert, während oben genannte Rassen dazu neigen, einfach weiterzumachen.

    Den schlimmsten Fall hatte ich mal mit einer englischen Bulldogge, oder einem Mix daraus, ich weiß nicht mehr genau. Der kam von hinten angeschossen, hat sie umgeschmissen und gleich versucht zu besteigen. So schnell konnte weder sie, noch ich reagieren, zumal wir hinten keine Augen haben. Wobei der sie eh nicht für voll genommen hat, da habe ich natürlich nicht lange gewartet und eingegriffen. Was genau lernt also mein Hund aus solchen Begegnungen, ich muss eben gleich sehr deutlich werden, und das tut sie bei aufdringlichen Rüden mittlerweile auch.

    Das ist natürlich nur unser Beispiel, und meine Hunde haben auch kein Problem mit fremden Hunden, egal ob sie an der Leine sind oder nicht. Aber es ist ein Beispiel, wie es eben dazu kommen kann. Und mit Sicherheit sind meine Hunde nicht schlecht sozialisiert, weil sie Wert auf ihre Unversehrtheit und Individualdistanz legen.

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    Wollte aber trotzdem erwähnen, dass mein Hund nicht in die Hündin reingerannt ist! Er ist hingerannt, aber zumeist sieht das dann so aus: Er rennt hin, und kurz vorher sprintet er mit Abstand an den Hunden vorbei. Auch das ist nicht das höflichste Verhalten, ds weiß ich, aber ein Umrennen/Anrempeln o.Ä. war es nicht.
    Es stimmt, mein Hund hat mit 9 Jahren dieses Verhalten verinnerlicht. Aus meiner Sicht ist das aber nichts, was schon immer so war. Er macht es auch nicht bei jedem Hund, ich deute das als Unsicherheit, da er das erst macht, seit er damals an einer Beisserei fast gestorben ist. Vorher war er ein "normaler" Hund, der zwar manchmal dominant war (Terrier-like eben), aber nicht so rülpelhaft. Ich habe durchaus damals versucht, gegen das Verhalten anzugehen. Ich war in vielen Hundeschulen, habe viel gelesen, viel geübt. Ich muss aber auch eingestehen, dass ich selbst seit damals Angst um meinen Hund habe.


    Dann verstehe ich aber noch weniger, warum du ihn einfach machen läßt? Gerade dann schaue ich doch, dass er bei mir bleibt, und andere Hunde nicht belästigt.

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    Und wie viele schon geschrieben haben, hätte ich mir gewünscht, dass die Besitzerin mir in der Sekunde, wo wir Augenkontakt gesucht haben, BEVOR meiner hin ist, Bescheid gibt, dass sie das nicht so knorke findet...


    Also ich glaube nicht, dass das ihre Aufgabe ist. Du solltest deinen Hund bei dir sichern und dann erst fragen, ob es ok ist. Fehler passieren immer, das ist klar, aber man muss die sich dann auch eingestehen und nicht anderen in die Schuhe schieben.

    So, dann will ich auch noch schnell abstimmen. Leichter ist es dieses mal nicht unbedingt. Ich habe auch mal die Kopierfehler berichtigt, muss ja alles seine Richtigkeit haben ;)

    Ich hab mich für Bild 11 entschieden. Gut waren sie alle, entweder von der Idee, oder von der Umsetzung her. Aber nur beim letzten Bild finde ich das zum einen das Thema passt, die Idee, und die fotografische Umsetzung.

    Foto 1:
    Foto 2:
    Foto 3:
    Foto 4: III
    Foto 5: II
    Foto 6:
    Foto 7: IIIII
    Foto 8: I
    Foto 9: I
    Foto 10:
    Foto 11: III

    Naja, zunächst sollte man seinem eigenen Hund mal Respekt beibringen, oder zumindest ihn kontrollieren lernen, bevor man andere verurteilt. Das ist hier eigentlich das Hauptproblem. Fehler passieren, mein Collie ist vor ein paar Wochen auch quer über die Wiese zu drei spielenden Hunden, obwohl der Abstand so groß war, dass sie das normalerweise nicht macht. Aber das ist mein Problem, nicht dass der anderen HH.

    Mein Sheltie, wirklich ein Seelchen, ist über solche Hunde not amused und bringt dies auch deutlich zum Ausdruck.

    ...vom Handy getippt

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    Ich gebe zu, dass ich mich bisher vorwiegend mit dem WSS auseinandergesetzt habe, aber natürlich kenne ich auch die anderen collietypischen Krankheiten: Collie Eye Anomaly, Degenerative Myelopathie und insbesondere die Progressive Retinaatrophie (!). Auch HD sollte man im Hinterkopf behalten. Allerdings sprengt es hier wohl den Rahmen, wenn ich anfange, über jede dieser (Erb)krankheiten zu philosophieren. Insgesamt halte ich den Langhaarcollie - trotzdem - für eine relativ gesunde Rasse. Mir war eben neu, dass MDR1 in heterozygoter Form klinisch relevant ist - daher habe ich dieses Thema etwas breit getreten. Da es allerdings nahezu unmöglich ist, eine MDR1 +/+ x MDR1 +/+ Verpaarung zu finden, müssen wir entweder damit leben u.U. einen MDR1 +/- Welpen zu bekommen, oder gleich die Finger vom Collie lassen.

    Natürlich sprengt das den Rahmen. Im übrigen hast du den Diskoiden Lupus erythematodes vergessen. ;) Aber warum dann so ausführlich über MDR1 sprechen? Das ist eines der Dinge, die man am besten kontrollieren kann, sowohl beim Kauf, als auch bei der Behandlung. Wie gesagt, selbst mein +/+ Collie wird von meiner Ärztin wie -/- behandelt. Und wenn das dein Ta macht, dann würde ich mir da eher weniger einen Kopf machen. Zumal MDR1 auch beim WSS existiert. Wenn du Wert auf +/+ legst, was ja nicht verwerflich ist, dann hast du doch in sämtlichen Würfen, die du aufgezählt hast die Möglichkeit den passenden Welpen zu finden?