Beiträge von TanNoz

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    Du schreibst mir nun, dass ich anhand des Blutbildes erst bei massiven Mangelerscheinungen etwas erkennen kann. Also frage ich dich nun, wie ich besser erkennen kann, ob es meinem Hund gesundheitlich (medizinisch!) sehen kann, ob alles gut ist.

    Das ist ja die Krux, wenn man es sieht, ist es oft schon weit fortgeschritten.

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    Nur, weil ich mir meiner Ration sicher bin - und ja, ich bin mir da sicher, da die o.g. Punkte stimmen - heißt es nicht, dass ich noch was dazu lernen kann. Also, was kannst du mir raten.

    Genau das kann man tun, dazu lernen. Weitere Lektüre lesen, sich mit Leuten austauschen, die mehr Erfahrung und Wissen haben, Foren lesen usw. Wobei es natürlich schwer ist, zu filtern, welche Infos jetzt stimmen und was wirklich quark ist. Viele Barfer "wissen" auch alles genau, und empfehlen z.B. Futter nie zu kochen, weil ja dann alle Nährstoffe weg sind und Getreide löst ja bei jedem Hund schwere Allergien aus. Der Tip von Hummel ist sicher auch nicht verkehrt.

    Hier im Forum gibt es allerdings viele gute Beiträge, einer davon ist der hier: https://www.dogforum.de/barf-plan-die-…te-t137222.html

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    nsere erste familien-hündin wurde zeitlebens fast nur mit billig-dosenfutter und leberwurst-broten gefüttert, weil wir es damals nicht besser wussten. sie war ein dalmatiner (oh schreck!), ist alt geworden und war nie krank.

    Das kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Aber reine Fleischfütterung und damit oft ein viel zu hoher Proteinwert ohne ausreichend Energie in Form von Fett+KH sind sehr belastend. Und doch, das spührt der Hund früher oder später. Wie oft liest man im Netz, egal wo, wir barfen seit einige Zeit und Hund nimmt immer mehr ab. Wenn man dann nachhakt...viel Fett verträgt er nicht und Getreide ist böse. Ja wenn wunderts dann.

    Ich mache bei Weitem keine Wisenschaft daraus. Bei uns gibts Trofu, genau wie Essensreste und frisch zusammengestellte Mahlzeiten. Dabei versuche ich Abwechslung reinzubringen und habe immer ein paar Reserven da. Gemüse wird vorbereitet und eingefroren und ab und an gibts mal Flocken von Lunderland dazu. Obst gibts frisch, je nachdem was so da ist und weg muss. Auch verschiedene Getreide habe ich vorrätig da und wähle nach Gutdünken aus. Was ich aber wichtig finde, dass man so vom Grundverständnis her weiß was man macht. Dazu gehört für mich auch, dass ich weiß, wie ist der Bedarf meines Hundes, und wie kann ich den decken, bzw eine Überversorgung vermeiden. Das anfangs mal ausgerechnet und in Abständen mal wieder überprüft ist sicher nicht zu viel Arbeit.

    Ich selbst rechne natürlich nicht alles aus, aber ich esse auf das worauf ich Appetit habe. Mein Körper sagt mir, was er braucht. Und natürlich esse ich Süßigkeiten, aber ansonsten achte ich auch bei uns auf Abwechslung und gesundes Essen. Obst und Gemüse gibts hier täglich, genauso, wie es eben selten Fertiggerichte bei uns gibt.

    Du weißt aber schon, das ein Blutbild nicht wirklich aussagekräftig ist? Nicht, dass ich sagen will, dass es dem Hund schlecht geht, aber ich würde meine eigene Fütterung regelmäßig überprüfen und anpassen. Gerade die übermäßige Fleischfütterung ist in vielen Köpfen fest verankert.

    ...vom Handy getippt

    Wenn der Hund eh zunehmen soll, kann man vorrübergehend auch KH zufüttern. Das muss man natürlich genau kontrollieren, nicht dass er dann aufgeht wie ein Hefekuchen. Die Variante mit Buttermilch und Möhren finde ich als Ergänzung für den Anfang am besten.

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    TanNoz
    Die Ohren sind untypisch GENAUSO sehen die von Cooper jetzt aus! Ich muss unbedingt nochmal ein aktuelles Bild irgendwie hochladen... Dann ist Cooper am Ende gar kein Collie und ich muss aus diesem netten Thread raus? *schnüff*

    Hm, glaube ich nicht ;) Zeig mal ein Bild.

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    Nenn mir einen Arzt der kleine Preise nimmt, die dazu auch noch auf seiner Homepage stehen, dann hat einen treuen Kunden mehr. Es gibt nichts mieseres als irgendwo hinzugehen und die Preise nicht zu kennen.

    Das wird es nicht geben, jedoch wird dir jeder Ta die Standardpreise für Impfen und Chippen nennen können. Behandlungen sind eben davon abhängig, was gemacht wird, das kann keiner vorher abschätzen. Medikamente müssen eins zu eins bezahlt werden, da gibts keine Zuzahlungen, wie bei uns. Aus alledem setzt sich dann der Preis zusammen. Eine Rechnung bekommt man im Anschluss auch bis aufs Kleinste aufgelistet, wenn man das möchte.

    Jetzt komm mal bitte wieder etwas runter. Ich nehme an, du hast die Nutzungsbedingungen des Forums gelesen, und damit auch den Hinweis auf die Netikette? Bitte versuch doch, dich daran zu halten.

    Tierärzte müssen sich an die Gebührenordnung halten. Darin ist eine Spanne vorgegeben, in deren Rahmen abgerechnet werden darf. 35 Euro für Chippen und Ausweis ist ein ganz üblicher Preis.

    ...vom Handy getippt