Beiträge von TanNoz

    Ich habe damals meine erste Katze, meinen Perser auch 10jährig aus dem Tierheim geholt. Das war eine meiner besten Entscheidungen. Ich habe diese Katze geliebt und wir hatten noch 11 Jahre miteinander.

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    Die tierheime in Deutschland sind zum bersten voll, aber die Weltverbesserer und Tierretter die immer mehr tiere aus dem Ausland ankarren wollen das einfach nicht verstehen. Abgesehen von den ganzen zusätlichen krankheiten und parasiten die hier eingeführt werden. das hat nichts mit stänkern zu tun

    @ biewer, sehr intelligent und intelektuell gewählter Name, Respekt und Kompliment von mir dafür.

    Bitte haltet euch an das Thema des Threades. Diskussionen über die Herkunft des Hundes gehören nicht hierher. Über Sinn oder Unsinn des Auslandstierschutzen gibt es genug andere Threads, in denen sich ausgetobt werden darf.

    So dann ich nochmal,

    1. auch ältere Katzen können sich an einen Hund gewöhnen, hat bei uns problemlos geklappt. Wir hatten zeitweise 6 Katzen und wenn überhaupt dann kannte vielleicht eine Hunde. Alle Katzen sind damit super zurecht gekommen.

    2. Bezüglich Geschlecht, ich persönlich bevorzuge Kater, weil die meist größer und kräftiger werden, aber vom Wesen her ist es eigentlich egal. Wir hatten schon alles hier, schüchterne Kater, prügelnde Katzinnen und auch Kater. Aktuell leben bei uns zwei Kater und eine Mietz. Während die Jungs quasi Bestefriends sind, war die Mietz schon als Welpe der Prügelknabe der Nation. Das hat sich bis heute nicht geändert.

    3. Krankheiten, es gibt nichts was es auch bei Katzen nicht gibt. Zwei unserer Katzen haben Caliciviren und dadurch immer wiederkehrende Zahnfleischentzündungen. Bei beiden mussten schon sehr viele Zähne raus, obwohl sie erst 10 Jahre sind. So eine Op kostet schnell mal an die 200 Euro. Von anderen Erkrankungen mal ganz zu schweigen. Die Augenentzündung meines 19jährigen Perserkaters mit Einblutungen hat damals mal eben 800 Euro Behandkungskosten verursacht. Ein kleines Polster sollte man also auch für Katzen anlegen.

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    Mal eine hypothetische Frage... Wenn sich mittels Chip die Sexualhormone ausschalten lassen, müsste man das doch theoretisch auch bei anderen Hormonen machen können bzw. diese über einen Chip substituieren...
    Ich denke jetzt so mal an Schilddrüsenhunde.
    Vorausgesetzt natürlich, das Ausschalten der Hormone schadet dem Hund langfristig gesehen nicht.

    Was willst du denn da ausschalten? Gerade bei der Schilddrüse ist es doch wichtig, weder im oberen, noch im unteren Extrem zu landen.

    Ok, das Pdf habe ich mir gezogen. Aber da steht doch gar nichts davon, wie der Chip auf das Gehirn wirkt? Ich kenne auch den Vortrag von Gansloßer zu dem Thema und er sagt definitiv, der Chip wirkt wie eine Kastra. Ergo, der Testosteronwert beim chippen gleicht dem einer richtigen Kastra.

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    steht in der packungbeilage des chips welche Hormone es still legt


    Ok, also nochmal von vorn. Mir ist klar was der Chip macht. Aber ich habe keinerlei Infos darüber, dass der Chip Einfluss auf die Nebennierenrinde hat. In sämtlichen Infos die mir bekannt sind, wird von einem gleich hohen Testosteronwert wie bei einer Kastration gesprochen. Nach Wölfchens Aussage müsste derTestosteronwert mit Chip ja noch geringer sein. Wobei überhaupt fraglich ist, welche Auswirkung die geringe Menge von Testeron aus der Nebennierenrinde überhaupt hat.

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    Cortisol wird in der Nebenniere gebildet, schaltet der Chip das aus?Dann könnte es natürlich sein, dass er durch den wiedereinsetzenden Cortisolspiegel zu Stress neigt und die Probleme wiederkehren!??


    Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit. Da hilft dann allerdings auch kein Chip. Warum das vorher nicht aufgetreten ist, kann ich nicht sagen, hier würde ich mich dann an Fachleute (Tierarzt, Verhaltenstherapeuten) wenden.

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    Bei einem ängstlichen Hund würde ich immer schauen, daß ich als Zweithund einen älteren, deutlich souveräneren Hund als den ersten finde. Auch Chihuahua werden öfter als Erwachsene abgegeben. Wir haben damit die allerbesten Erfahrungen gemacht.

    Bei einem Welpen, noch dazu von der gleichen Züchterin, wäre mir persönlich die Gefahr, daß sich diese Macken abgeguckt werden, viel zu groß.
    LG von Julie

    Das unterschreibe ich so. Wenn, dann wäre ein erwachsener Hund die einzige Option für mich.