Beiträge von TanNoz

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    ch geschrieben, ab zum TA, Tests machen, aber TS will ja nicht.

    Moment, das hat sie doch nie gesagt. Im Gegenteil, sie ist daran interessiert, herauszufinden, wo der Ausschlag herkommt. Aber sorry, ich würde auch erstmal meinem Ta vertrauen und so behandeln, wie er vorgeschlagen hat. Merkt man nach kurzer Zeit keine Verbesserung, kann man weiterschauen.

    Wegen dem Bauchschutz, ich finde, auf dem Bild sieht der zu kurz aus. Hat der de Entzündungen soweit vorne? Bei uns war das immer ziemlich weit hinten an den nackten Stellen...da geht der Schutz aber gar nicht durch.

    Einige Angsthunde neigen nun mal dazu zu schnappen. So nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Auch wenn dir das unlogisch erscheint, in den Augen des Hundes macht das Sinn, auch wenn er augenscheinlich gar nicht bedroht wird. Vielleicht ist ihm das Anfassen schon zu viel.

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    Aber auch "falsches" Benehmen entsprechend kommentieren


    Das möchte ich nicht so unkommentiert stehen lassen. Klar, in dem Fall, dass man ihn vielleicht auf seinen Platz zurückschickt schon, aber nicht maßregeln wenn er schnappt. Denn wenn es soweit kommt, ist schon viel zu viel falsch gelaufen. Wo ist denn das Problem, wenn der Hund lernt, da ist mein Platz, dort stört mich keiner, dort bin ich sicher? Ihr habt doch sicher keiner 24h am Tag Besuch, so dass der Hund hinter der Couch leben muss. Ich wette für ihn werden Besuche, wenn er sich mit diesen NICHT mehr auseinander setzen muss deutlich einfacher zu ertragen.

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    "Ach Frauchen will gar nicht, dass ich die Leute anmotze und auf Abstand halte, also gut, dann mach es eben selbst"


    Das ist ein ganz anderer Fall und kann mit dem der TE, meiner Meinung nach, nicht verglichen werden.

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    TanNoz: Weasley ist jetzt sieben Monate alt.

    Jules war 8 Monate und in der Zeit war es bei uns auch am Schlimmsten. Sie hat aber nun, wie gesagt, schon sehr lange nichts mehr. Und die letzten Stellen waren auch deutlich kleiner und benötigten keine Behandlung.

    Ich würde, da ja hier keiner weiß was es wirklich ist, eines nach dem anderen probieren und nicht zu viel. Erstmal die Medikamente vom Arzt und keine hohen Wiesen. Zu viel Rumfummeln kann das Ganze auch wieder verschlimmern.

    Vielleicht ist ihr das im Moment auch zu warm im Bett. Ich würde es erstmal mit Aussitzen versuchen. Meine Hunde wandern auch, das ist halt so, die liegen nicht die ganze Nacht auf einem Platz.

    So ähnlich sah es bei Jules auch immer aus. Sie hat das auch immer am Bauch, dort, wo bei ihr sämtliche Dornenbüsche hängen bleiben. Als erstes, bei ihr hat es sich verwachsen. Sie hat seit Monaten keine entzündeten Stellen mehr. Wie alt ist dein Kleiner jetzt?

    Wir haben damals die erste große Entzündung mit Antibiotika und Surolan behandelt. Das hat super funktioniert. Anschließend haben wir immer beobachtet. Hatte sie wieder was, ging es entweder von alleine wieder weg, oder wir haben ein paar Tage Surolan verwendet. Zusätzlich würde ich schauen, dass du das Immunsystem stärkst. Da gibts ja verschiedene Ansätze und ich würde da wohl auch eher in der Naturheilkunde schauen. Wir haben z.B. Propolis benutzt.

    Unsere Klingel geht ja nicht mehr, aber grundsätzlich haben wir das Problem auch. Egal wer kommt, es wird gebellt. Wenn wir nicht daheim sind ist Ruhe, aber ist nur einer von uns daheim, reagieren die auf jedes Geräusch im Haus. Das Haus ist leider auch sehr hellhörig, man hört wirklich alles. Die hören sogar, wenn wir unten mit unseren Autos ankommen und zumindest Lilly fängt da schon an. Jules immer nur wenn wir auch daheim sind. Ich kann sie zwar dann unterbrechen und dann ist auch gleich wieder Ruhe, aber das funktioniert nicht, wenn wirklich jemand klopft und nerven tut es trotzdem.

    Das mit zur Tür nehmen ist für mich total unsinnig, die rennen eh von sich aus hin und empfinden das eher als Belohnung. So ganz weiß ich noch nicht, wie ich das angehen soll, na mal sehen.

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    Kann es sein, dass du immer zu übertrieben lobst?
    Du musst den Hund immer genau DANN belohnen, wenn er das macht was er soll. Sprich du sagst beim Bäcker "sitz", dann sagst du fein und gibst ihr Leckerli, wenn sie aufsteht, dann führ sie mit dem Leckerli zurück ins sitz (knapp "an der Nase entlang" Richtung Rücken führen - sie wird sich setzen) und erst wenn sie wieder sitzt bekommt sie das Leckerli. Im Optimalfall schiebst du ihr das Leckerli noch rein BEVOR sie aufsteht. Bei einem Sitz würde ich auch immer mit ganz ruhiger Stimme feein sagen und nicht mit Heititeiti-Stimme, denn das verleitet den Hund zusätzlich aufzustehen.
    Außerdem so ein Sitzen bis Auflösungswort kommt muss man extrem langsam aufbauen. Sprich "sitz", sofort Belohnung, sofort auflösen. Und dann die Zeit bis zum Auflösekommando in kleinen Schritten verlängern.
    Es dauert seeehr lange, bis der Hund verstanden hat, dass er solange sitzen muss, das bedarf vieler vieler Wiederholungen und ganz viel Konsequenz! Denn wenn du den Hund einmal nicht korrigierst, dann wird er sofort wieder Rückschritte machen.

    Also ganz ehrlich, egal wie man nun trainiert...bei uns bedeutet Lob die Auflösung...Ein Sitzenbleiben vor dem Bäcker bei einem so jungen Hund würde ich nicht verlangen. In meinen Augen ist das einfach zu viel. Ich würde dem Hund ein Warte geben und dann kann er machen was er will, sitzen, liegen oder stehen. So versaut man sich erstens kein Kommando und zweitens überfordert man den jungen Hund auch nicht.

    Ich würde den Hund auf seinen Platz schicken und gut ist. Besuch, egal wer es ist, sollte den Hund einfach in Ruhe lassen, keine Leckerlies und schon gar kein Streicheln. Brauchen tut der Hund das nicht, im Gegenteil, ich denke das stresst ihn nur. Seine Reaktion darauf ist ja eindeutig.

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    Ich glaube, massgeblich ist die Wahrnehmung, dass ich als Halter in jeder Situation die volle Kontrolle über den Hund habe.
    Wenn auch der Hund diese Wahrnehmung hab, kann er ruhig bleiben, auch in turbulenten Situationen, weil er keinen Handlungsbedarf sieht.


    Das denke ich auch und ich merke es auch bei Jules sehr extrem. Nehme ich sie zu mir, und zeige ihr, dass ich alles unter Kontrolle habe, reagiert die auch auf "komische" Menschen nicht. Andernfalls würde die leider kläffend auf sie zu rennen. Die hat zwar mehr Schiss als Verstand, aber das wissen ja die anderen nicht. Den Leuten gibt das wiederum aber auch Sicherheit, die sehen ja, ich hole meinen Hund ran und nehme ihn kurz. Lilly darf laufen, wenn die Leute nicht extrem ängstlich wirken.

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    und doch, ich würde es gerne ändern und ich bin mir auch sicher das sowas geht!


    Natürlich geht das, auch extreme Panik. Ich bin früher teils weggelaufen, wenn ein Hund frei war. Und eine Wohnung mit Hund zu betreten war der pure Horror. Aber es geht eben nur, wenn derjenige das selbst auch will. Mehr als anbieten kannst du das nicht.

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    Wieso willst du sowas unbedingt ändern?


    Naja, verstehen kann ich das schon. Erstens bedeutet es deutlich mehr Lebensqualität für die Betroffenen und zweitens fände ich es auch nicht schön, wenn meine Freunde schon wegen eines Welpen nicht mehr zu mir kämen

    Also weißfaktorierte Collies gibt es auch bei den Briten. Das sieht man den Hunden ja nicht gleich an. Allerdings werden Hunde, die zuviel Weißanteil haben nicht in die Zucht genommen. Bzw. werden wohl zwei weißfaktorierte Hunde nicht miteinander verpaart. Mir ist ehrlich gesagt auch nicht bekannt, dass es hier Hunde mit so hohem Weißanteil gegeben hat. Aber wenn, dann kommts äußert selten vor, eben aus oben genannten Gründen.

    Das was du meinst sind die Color Headed White. Die sind tatsächlich nicht FCI anerkannt. Diese Hunde sind bis zu 80% Weiß und nur der Kopf und vereinzelte Flecken sind farbig. Die farbigen Stellen haben dann aber genau die Standardfarben, wie die FCI-Collies auch.

    Bezüglich spezieller Krankheiten bei dieser Farbe ist mir nichts bekannt. Sie haben die gleichen Probleme/Erbkrankheiten wie die farbigen Collies auch. Auch von erhöhter Taubheit weiß ich nichts. In der Regel sind die Köpfe und vor alle, die Ohren ja gut pigmentiert. Aber vielleicht weiß hier noch jemand, der so einen Collie besitzt etwas mehr.